{"id":875540,"date":"2026-03-17T13:06:18","date_gmt":"2026-03-17T13:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/875540\/"},"modified":"2026-03-17T13:06:18","modified_gmt":"2026-03-17T13:06:18","slug":"bayerns-start-ups-boomen-ruestung-zieht-milliarden-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/875540\/","title":{"rendered":"Bayerns Start-ups boomen \u2013 R\u00fcstung zieht Milliarden an"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.onetz.de\/f\/ic\/ga-large\/articlemedia\/2026\/03\/17\/6357d1d5-3c0e-4b6b-bbe2-0f514808582e.jpg\" class=\"ps-item\" data-psg=\"https:\/\/www.onetz.de\/deutschland-welt\/muenchen\/1\" data-size=\"960x640\" data-caption=\"&lt;div&gt;Bild: Friso Gentsch\/dpa&lt;\/div&gt;Eine Drohne des R\u00fcstungs-Start-Ups Helsing. Das M\u00fcnchner Unternehmen war 2025 mit rund 12 Milliarden Euro Bewertung eines der beiden wertvollsten bayerischen Start-Ups  (Archiv)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/6357d1d5-3c0e-4b6b-bbe2-0f514808582e.jpg\" alt=\"Eine Drohne des R\u00fcstungs-Start-Ups Helsing. Das M\u00fcnchner Unternehmen war 2025 mit rund 12 Milliarden Euro Bewertung eines der beiden wertvollsten bayerischen Start-Ups  (Archiv) Bild: Friso Gentsch\/dpa\" title=\"\" width=\"805\" height=\"453\" class=\"img-responsive\"\/><\/a><\/p>\n<p>Eine Drohne des R\u00fcstungs-Start-Ups Helsing. Das M\u00fcnchner Unternehmen war 2025 mit rund 12 Milliarden Euro Bewertung eines der beiden wertvollsten bayerischen Start-Ups  (Archiv)<\/p>\n<p>Bild: Friso Gentsch\/dpa<\/p>\n<p>In Bayern boomen Start-ups: Im vergangenen Jahr haben im Freistaat 785 Jungunternehmen den Gesch\u00e4ftsbetrieb aufgenommen, 46 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) mitteilte. Bayernweit sind demnach mittlerweile etwa 4.400 Start-ups aktiv, mehr als in jedem anderen Bundesland.\u00a0<\/p>\n<p>Dabei liegt der Gro\u00dfraum M\u00fcnchen mit \u00fcber 2.400 dieser Nachwuchsunternehmen weit vor allen anderen Landesteilen. Der BIHK publizierte seinen neuen \u201eBayern Startup &amp; Scaleup Monitor\u201c in Kooperation mit dem Startup-Verband und dem Wirtschaftsministerium in M\u00fcnchen. Mit \u201eScaleups\u201c sind im Branchenjargon schnell wachsende Firmen gemeint, die erfolgreich den Sprung zum gr\u00f6\u00dferen Unternehmen bew\u00e4ltigen.\u00a0<\/p>\n<p>Kontrapunkt zu Krisenmeldungen <\/p>\n<p>Zudem flie\u00dft immer mehr Investorengeld in Jungfirmen: Allein in der Region M\u00fcnchen waren es von 2023 bis 2025 rund 6,4 Milliarden Euro, doppelt so viel wie in der Periode vor und zu Beginn der Corona-Pandemie in den Jahren 2018 bis 2020. \u201eBayern kann Start-ups und M\u00fcnchen leuchtet\u201c, sagte BIHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Manfred G\u00f6\u00dfl &#8211; verbunden mit dem Appell an Bund und Staatsregierung, Gr\u00fcndern das Leben durch B\u00fcrokratieabbau zu erleichtern: \u201eMan muss alle Blumen bl\u00fchen lassen, und die m\u00fcssen bl\u00fchen d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Auf Platz zwei hinter M\u00fcnchen folgt in der Bayern-Rangliste mit gro\u00dfem Abstand und 319 Start-ups die Region N\u00fcrnberg, dahinter Augsburg (125) und Regensburg (104).\u00a0<\/p>\n<p>&#8230; doch Krisen sind ein Grund des Booms <\/p>\n<p>Allerdings ist der Boom und der vermehrte Zustrom der Investorengelder zum gro\u00dfen Teil auf die gef\u00e4hrliche Weltlage zur\u00fcckzuf\u00fchren: In den vergangenen drei Jahren flossen 1,7 Milliarden Euro in R\u00fcstungs-Start-ups, mit dem Drohnenhersteller Helsing an erster Stelle. Das ist nach Analyse des Startup-Verbands mehr als in jeder anderen Region Europas. \u201eWir sind europ\u00e4ische Spitze im Defense-Sektor rund um Sicherheit und Verteidigung\u201c, sagte G\u00f6\u00dfl. Hinter der R\u00fcstung folgen Investitionen in Software- und KI-Firmen, wie Alexander Hirschfeld sagte, Leiter der Forschungsabteilung des Startup-Verbands.\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings macht das Wachstum der Start-ups nicht die Arbeitsplatzverluste in der etablierten Industrie wett: Pro Monat gehen dort etwa 2.000 Jobs verloren, w\u00e4hrend die Nachwuchsunternehmen im Saldo gesch\u00e4tzt etwa 500 Menschen monatlich einstellen, wie G\u00f6\u00dfl sagte. \u201eDas Ziel muss wirklich hei\u00dfen, dass wir das multiplizieren k\u00f6nnen in den n\u00e4chsten Jahren. Volle Fahrt voraus f\u00fcr Start-ups.\u201c<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde des bayerischen &#8211; und speziell des M\u00fcnchner &#8211; Erfolgs sind demnach vor allem die N\u00e4he zu Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen und etablierten Unternehmen, gr\u00fcnderfreundliche Politik und die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr begabte Nachwuchskr\u00e4fte aus aller Welt. Ein Manko bleibt aber der schwierige Zugang zu Investorengeldern. Verglichen mit den US-Startup-Hochburgen Boston oder San Francisco und Umland flie\u00dft dem bayerischen Startup-Monitor zufolge sehr viel weniger Geld in die hiesigen Jungunternehmen.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260317-930-828128\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Drohne des R\u00fcstungs-Start-Ups Helsing. 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