{"id":876284,"date":"2026-03-17T19:54:14","date_gmt":"2026-03-17T19:54:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/876284\/"},"modified":"2026-03-17T19:54:14","modified_gmt":"2026-03-17T19:54:14","slug":"griechenlands-aussenminister-in-berlin-distanzierung-vom-iran-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/876284\/","title":{"rendered":"Griechenlands Au\u00dfenminister in Berlin: Distanzierung vom Iran-Krieg"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/638\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ioannis Karagiorgas<\/a>&amp;nbspmit&amp;nbsp<b>\u0391\u03a0\u0395-\u039c\u03a0\u0395<\/b><\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            17\/03\/2026 &#8211; 19:58 MEZ\n            <\/p>\n<p>&#8222;Die Position Griechenlands war von Anfang an klar: Griechenland hat nicht die Absicht, sich in den Krieg einzumischen&#8220;, das sagte Au\u00dfenminister Giorgos Gerapetritis bei seinem Besuch in Berlin und nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Der griechische Au\u00dfenminister betonte die Sorge um die Seeleute in der Golfregion. Gerapetritis rief zu einem B\u00fcndnis auf, das die Freiheit der Schifffahrt unabh\u00e4ngig von bewaffneten Konflikten garantieren solle.<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Priorit\u00e4t ist die Sicherheit unserer <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/02\/01\/russlands-schattenflotte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Seeleute<\/a>, die sich derzeit im Golf aufhalten, und der griechischen Schiffe, die in der Region gestrandet sind. Wir fordern alle beteiligten Parteien auf, die Freiheit der Schifffahrt zu gew\u00e4hrleisten und sich jeglicher Handlungen zu enthalten, die gegen das internationale Seerecht versto\u00dfen&#8220;, sagte Gerapetritis. Denn die Gew\u00e4hrleistung der Freiheit der Schifffahrt h\u00e4nge nicht nur mit den \u00d6lpreisen, sondern auch mit der Ern\u00e4hrungssicherheit sowie mit dem Wohlstand und dem Zusammenhalt auf globaler Ebene zusammen. <\/p>\n<p>Um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen, sei es unerl\u00e4sslich, zur Diplomatie zur\u00fcckzukehren &#8211; &#8222;jede Bedrohung dieser Freiheit ist untragbar&#8220;, betonte der Minister.<\/p>\n<p>Griechenlands Au\u00dfenminister verwies auf die &#8222;extrem hohe Sensibilit\u00e4t&#8220; der Stra\u00dfe von Hormus und sagte, dass &#8222;es keine Bedrohung f\u00fcr Schiffe geben darf, die diese Stra\u00dfe passieren&#8220;. Es gelte sicherzustellen, dass die Freiheit der Schifffahrt nicht durch einen bewaffneten Konflikt beeintr\u00e4chtigt wird. &#8222;Es ist nicht optimal, vereinzelte Vereinbarungen zu treffen, damit Schiffe in die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/search?query=Hormus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stra\u00dfe von Hormus<\/a> einfahren oder sie verlassen k\u00f6nnen. Was wir wollen, ist eine solide, allgemeine und dauerhafte L\u00f6sung, die den Frieden sichert, und das kann nur im Rahmen eines breiteren B\u00fcndnisses und unter der Schirmherrschaft internationaler Organisationen, insbesondere der Vereinten Nationen, geschehen&#8220;, betonte Gerapetritis und verwies auf die entsprechenden Initiativen der griechischen Regierung.<\/p>\n<p>Wadphul: &#8222;Der Krieg muss bald enden&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Freie Handelsrouten spielen f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union eine Schl\u00fcsselrolle und insbesondere f\u00fcr Griechenland. Kein Land ist f\u00fcr den weltweiten Schiffsverkehr so bedeutend wie Griechenland. Kein Branche ist so wichtig f\u00fcr die griechische Wirtschaft wie die Schifffahrt. F\u00fcr uns ist klar, die Stra\u00dfe von Hormus muss so schnell wie m\u00f6glich wieder passierbar sein. Dieser Krieg muss bald ein Ende finden. \u00dcber den Persischen Golf werden nicht nur \u00d6l und Gas exportiert, sondern auch D\u00fcngemittel, die weltweit ben\u00f6tigt werden. Stocken diese Transporte, hat das f\u00fcr die Welte verheerende Auswirkungen f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit weltweit&#8220;, sagte Johann Wandephul und wies eine m\u00f6gliche deutsche Kriegsbeteiligung erneut zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Konflikt um Zypern<\/p>\n<p>Deutschland sei bereit, einen Beitrag zur Deeskalation der griechisch-t\u00fcrkischen Beziehungen zu leisten, zu denen auch das <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/03\/13\/iran-turkei-f-16-kampfjets-zypern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zypern<\/a>-Problem geh\u00f6re, sagte Deutschlands Au\u00dfenminister. Wadephul nannte es &#8222;eine historische Chance, jetzt aufeinander zuzugehen, um Probleme und Konflikte zu l\u00f6sen, die in den vergangenen Jahrzehnten nicht gel\u00f6st werden konnten&#8220;.<\/p>\n<p>Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis antwortete Wandeful auf eine Frage zur m\u00f6glichen Kandidatur Zyperns f\u00fcr die NATO-Mitgliedschaft, dass die Europ\u00e4er den Beitritt der Republik Zypern mit der Hoffnung verbunden haben, dass die Probleme wenige w\u00fcrden. Aber es sei genau das Gegenteil passiert, die Situation sei schwieriger geworden.<\/p>\n<p>&#8222;Ich denke also, dass wir neue Anstrengungen unternehmen m\u00fcssen, um eine neue Flexibilit\u00e4t zu erreichen und m\u00f6glicherweise T\u00fcren zu \u00f6ffnen, die wir in der Vergangenheit nicht \u00f6ffnen konnten. Ich denke, dass die EU davon profitieren w\u00fcrde, wenn die Beziehungen insgesamt deeskaliert werden k\u00f6nnten&#8220;, so der deutsche Au\u00dfenminister.<\/p>\n<p>&#8222;Von unserer Seite kann ich sagen, dass wir sicherlich jede Gelegenheit nutzen werden, um mit der T\u00fcrkei \u00fcber diese Themen zu sprechen &#8211; jeder wei\u00df, wo wir stehen. Wir sind nicht neutral. Wir sind in der EU. Wir geh\u00f6ren zusammen &#8211; verbunden in einer Gemeinschaft. Das gilt f\u00fcr Zypern, f\u00fcr Griechenland und f\u00fcr Deutschland. Und deshalb sind wir sicherlich kein neutraler Teilnehmer an dieser Diskussion, aber wenn Deutschland zur Deeskalation beitragen kann, dann sind wir nat\u00fcrlich bereit, das zu tun&#8220;, sagte Johann Wadephul in Berlin.<\/p>\n<p>&#8222;St\u00e4rke kommt durch Erweiterung&#8220;, erkl\u00e4rte Giorgos Gerapetritis und betonte, dass &#8222;Griechenland automatisch die Optionen Zyperns unterst\u00fctzen&#8220; werde. Jede Erweiterung der NATO &#8222;schafft die Voraussetzungen f\u00fcr mehr Widerstandsf\u00e4higkeit und Solidarit\u00e4t&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspIoannis Karagiorgas&amp;nbspmit&amp;nbsp\u0391\u03a0\u0395-\u039c\u03a0\u0395 Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 17\/03\/2026 &#8211; 19:58 MEZ &#8222;Die Position Griechenlands war von Anfang an klar: Griechenland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":876285,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1565,176952,62925,1940,1938,193481,29839],"class_list":{"0":"post-876284","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-griechenland","15":"tag-iran-und-die-usa","16":"tag-israel-iran-konflikt","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-republik-zypern","20":"tag-strasse-von-hormus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116246273748818606","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/876284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=876284"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/876284\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/876285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=876284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=876284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=876284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}