{"id":877299,"date":"2026-03-18T05:38:16","date_gmt":"2026-03-18T05:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/877299\/"},"modified":"2026-03-18T05:38:16","modified_gmt":"2026-03-18T05:38:16","slug":"afrika-cup-senegals-titel-aberkannt-marokko-neuer-champion-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/877299\/","title":{"rendered":"Afrika-Cup: Senegals Titel aberkannt, Marokko neuer Champion"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/afrika-cup-rudelbildung-100.jpg\" alt=\"Rudelbildung beim Afrika-Cup-Finale zwischen Marokko und Senegal\" title=\"Rudelbildung beim Afrika-Cup-Finale zwischen Marokko und Senegal | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 18.03.2026 \u2022 06:33 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Das Finale des Afrika-Cups ging in die Geschichte des Profifu\u00dfballs ein &#8211; und es hat ein Nachspiel. Weil der Senegal zwischenzeitlich die Fortsetzung boykottiert hatte, wurde Marokko am Dienstagabend nachtr\u00e4glich zum Sieger ernannt. Der Senegal will nun vor den CAS ziehen. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der afrikanische Fu\u00dfballverband hat das von Tumulten \u00fcberschattete Skandal-Endspiel neu gewertet, das CAF-Berufungsgremium erkl\u00e4rte die Partie f\u00fcr den Senegal rund zwei Monate nach deren Austragung gem\u00e4\u00df Artikel 84 des Regelwerks als verloren, das Ergebnis wurde mit 3:0 zugunsten von Gastgeber Marokko gewertet. Das teilte der Verband am Dienstag mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der senegalesische Fu\u00dfballverband k\u00fcndigte in der Nacht zum Mittwoch an, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. &#8222;Der senegalesische Fu\u00dfballverband verurteilt diese ungerechte, beispiellose und inakzeptable Entscheidung, die den afrikanischen Fu\u00dfball in Verruf bringt&#8220;, hie\u00df es in einem Statement. Daher werde der Verband &#8222;so bald wie m\u00f6glich Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einlegen&#8220;.<\/p>\n<p>    Senegal-Streik hat sp\u00e4te Konsequenzen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Berufungsgericht stellte sich mit dem Urteil gegen die Entscheidung des CAF, der zun\u00e4chst zwar zahlreiche Geldstrafen ausgesprochen, das sportliche Ergebnis aber unangetastet gelassen hatte. Der Verband hatte in seiner Entscheidung noch geurteilt, dass das Team des Senegals nach seinem kurzzeitigen Boykott zur\u00fcckgekommen sei und die Kriterien f\u00fcr eine Aufgabe deswegen nicht erf\u00fcllt wurden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hintergrund der Entscheidung ist das chaotische Endspiel am 18. Januar in Rabat, das kurz vor dem Abbruch gestanden hatte. Nach einem sp\u00e4ten Elfmeterpfiff f\u00fcr Marokko hatten Senegals Spieler aus Protest den Platz zwischenzeitlich verlassen, erst nach l\u00e4ngerer Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Brahim Diaz vergab den Strafsto\u00df, in der Verl\u00e4ngerung traf Pape Gueye (94. Minute) zum 1:0-Endstand f\u00fcr Senegal.<\/p>\n<p>    Marokko reagiert zur\u00fcckhaltend<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die CAF wertete das Verhalten der senegalesischen Spieler vor dem Diaz-Strafsto\u00df nun als Versto\u00df gegen die Artikel 82 und 84 und gab dem Einspruch des marokkanischen Verbandes statt. &#8222;Die CAF-Berufungskommission hat entschieden, dass gem\u00e4\u00df Artikel 84 des Reglements des CAF-Afrika-Cups (AFCON) das Finale des TotalEnergies CAF-Afrika-Cups (AFCON) Marokko 2025 (&#8222;das Spiel&#8220;) f\u00fcr die senegalesische Nationalmannschaft als verloren gilt und das Ergebnis des Spiels mit 3:0 zugunsten der F\u00e9d\u00e9ration Royale Marocaine de Football (FRMF) gewertet wird&#8220;, hie\u00df es in der CAF-Mitteilung w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der marokkanische Verband teilte mit: &#8222;Mit dieser Ma\u00dfnahme sollte keineswegs die sportliche Leistung der an diesem Wettbewerb teilnehmenden Mannschaften infrage gestellt werden, sondern lediglich die Anwendung der Wettbewerbsbestimmungen gefordert werden.&#8220;<\/p>\n<p>    FIFA-Pr\u00e4sident Infantino: Darf sich &#8222;niemals wiederholen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Abbruch hatte auch gedroht, weil auf den Trib\u00fcnen in Rabat Chaos ausgebrochen war. Senegals Fans wollten auf den Platz st\u00fcrmen, Sicherheitskr\u00e4fte verhinderten dies. Der marokkanische Verband hatte unmittelbar nach dem Spiel rechtliche Schritte bei CAF und FIFA angek\u00fcndigt. &#8222;Diese Situation hatte erhebliche Auswirkungen auf den normalen Spielverlauf und die Leistung der Spieler&#8220;, erkl\u00e4rte der Verband damals und zielte bereits auf das zwischenzeitliche Verlassen des Spielfelds ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino hatte von &#8222;inakzeptablen&#8220; und &#8222;h\u00e4sslichen&#8220; Szenen gesprochen, die &#8222;verurteilt&#8220; werden m\u00fcssten und sich &#8222;niemals wiederholen&#8220; d\u00fcrften. Der Senegal um Bayern-Profi Nicolas Jackson und Topstar Sadio Man\u00e9 hatte seinen zweiten Titel nach 2022 gefeiert. Dieser Triumph verliert durch die nachtr\u00e4gliche Wertung seine G\u00fcltigkeit, Marokko wird stattdessen erstmals seit 1976 wieder als Afrikameister gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.03.2026 \u2022 06:33 Uhr Das Finale des Afrika-Cups ging in die Geschichte des Profifu\u00dfballs ein &#8211; und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":876800,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[148728,29,347,30,3876,39878,265],"class_list":{"0":"post-877299","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-afrika-cup","9":"tag-deutschland","10":"tag-fussball","11":"tag-germany","12":"tag-marokko","13":"tag-senegal","14":"tag-sport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116248569816044776","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=877299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/876800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=877299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=877299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=877299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}