{"id":877445,"date":"2026-03-18T06:58:12","date_gmt":"2026-03-18T06:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/877445\/"},"modified":"2026-03-18T06:58:12","modified_gmt":"2026-03-18T06:58:12","slug":"jeder-fuenfte-schlaganfall-geht-auf-herzrhythmusstoerungen-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/877445\/","title":{"rendered":"Jeder f\u00fcnfte Schlaganfall geht auf Herzrhythmusst\u00f6rungen zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/stadt-giessen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" gie=\"\" data-k5a-pos=\"2_stadtGiessen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Gie\u00dfen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 18.03.2026, 06:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: Barbara Czernek<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/41881893-prof-dr-konstantinos-karatolios-refereierte-zum-thema-herzrhytmus-stoerungen-2Y7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Prof. Dr. Konstantinos Karatolios refereierte zum Thema Herzrhytmus-St&#xF6;rungen\"\/>\u201e20 bis 30 Prozent aller Hirninfarkte gehen auf Vorhofflimmern zur\u00fcck\u201c, berichtet Prof. Konstantinos Karatolios. \u00a9\u00a0Barbara_czernek<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Prof. Konstantinos Karatolios kl\u00e4rt \u00fcber die Gefahren von Herzrhythmusst\u00f6rungen auf. Mehr als eine Million Deutsche sind betroffen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Gie\u00dfen \u2013 Was sind Herzrhythmusst\u00f6rungen und was kann gegen sie getan werden? Mit diesem Themengebiet besch\u00e4ftigte sich Prof. Konstantinos Karatolios in seinem Vortrag \u201eHerz aus dem Takt \u2013 wann sind sie harmlos, wann gef\u00e4hrlich?\u201c im Pelahn-Studio in Klein-Linden, das im Anschluss zu einem Tag der offenen T\u00fcr einlud.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Organisiert wurde der Vortrag von Wolfgang Klaum von der Deutschen Herzstiftung. In Deutschland leiden mehr als eine Million Menschen an Herzrhythmusst\u00f6rungen. Ein Thema also, das viele \u2013 vorwiegend \u00e4ltere Menschen \u2013 interessiert. Entsprechend gut gef\u00fcllt war der Vortragsraum. Konstantinos Karatolios stellte sich den vielen Fragen der Zuh\u00f6rer. Der Kardiologe erl\u00e4uterte, welche Arten von Herzrhythmusst\u00f6rungen es gibt und welche davon akut lebensbedrohlich sind und welche nicht. Zu den unbedenklichen Arten z\u00e4hle das Herzrasen, das nicht akut lebensbedrohlich sei und das meistens auch von selbst wieder verschwinde. Als Sofortma\u00dfnahme haben sich das Trinken von kaltem Wasser oder das Anspannen der Bauchmuskeln durch Luftanhalten bew\u00e4hrt. Beim Vorhofflattern habe der Sinusknoten im Herzen zumindest zeitweilig seine normale Funktion als Taktgeber verloren. Dies k\u00f6nne durch ein EKG diagnostiziert und anschlie\u00dfend entweder durch Medikamente oder eine Elektrostimulation behandelt werden. Zur Vorbeugung eines Schlaganfalls sei hier m\u00f6glicherweise die Einnahme von Gerinnungshemmern sinnvoll. Auf jeden Fall sei eine Dokumentation des Geschehens notwendig.<\/p>\n<p>Erh\u00f6hte Gefahr f\u00fcr Schlaganfall<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Vorhofflimmern sei die h\u00e4ufigste Herzrhythmusst\u00f6rung. Es entstehe fast immer an den Einm\u00fcndungen der Lungenvenen (Pulmonalvenen) im linken Vorhof. Die Vorh\u00f6fe schl\u00fcgen dann so schnell, dass sie an der eigentlichen Pumparbeit des Herzens nicht mehr teilnehmen k\u00f6nnten. Dadurch entst\u00fcnden ungeordnete, chaotische Herzschl\u00e4ge. Dies sei zwar nicht akut lebensbedrohlich, allerdings erh\u00f6he sich dadurch die Gefahr eines Schlaganfalls, da stehendes Blut zur Bildung von Blutgerinnseln neige, die wiederum zum Schlaganfall f\u00fchren k\u00f6nnten. \u201e20 bis 30 Prozent aller Hirninfarkte gehen auf Vorhofflimmern zur\u00fcck\u201c, sagte der Professor. Die Diagnose von Herzrhythmusst\u00f6rungen sei entscheidend. Diese k\u00f6nne durch Pulsmessung oder Blutdruckmessger\u00e4te mit Herzrhythmusfunktion geschehen. Er empfahl sogenannte Wearables und Smartphone-Apps, da diese kontinuierlich aufzeichneten. Auf jeden Fall solle man bei Pulsunregelm\u00e4\u00dfigkeiten einen Arzt aufsuchen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zu den lebensbedrohlichen Herzrhythmusst\u00f6rungen z\u00e4hlten die Kammertachykardie und das Kammerflimmern. In diesen F\u00e4llen seien Wiederbelebungsma\u00dfnahmen notwendig, bei denen zuerst der Notruf (112) gew\u00e4hlt werden m\u00fcsse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Stadt Gie\u00dfen Stand: 18.03.2026, 06:30 Uhr Von: Barbara Czernek DruckenTeilen \u201e20 bis 30 Prozent aller Hirninfarkte gehen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":877446,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-877445","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116248884720071199","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=877445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/877446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=877445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=877445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=877445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}