{"id":8780,"date":"2025-04-04T23:22:15","date_gmt":"2025-04-04T23:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8780\/"},"modified":"2025-04-04T23:22:15","modified_gmt":"2025-04-04T23:22:15","slug":"buy-european-wie-europaeische-verbraucher-trump-den-kampf-ansagen-koennte-die-graswurzelbewegung-buy-european-die-antwort-auf-trumps-zollfeuerwerk-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/8780\/","title":{"rendered":"\u201eBuy European\u201c: Wie europ\u00e4ische Verbraucher Trump den Kampf ansagen &#8211; K\u00f6nnte die Graswurzelbewegung \u201eBuy European\u201c die Antwort auf Trumps Zollfeuerwerk sein? \u2013 Aus dem Netz"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Aufruf \u201eLet\u2019s make Europe stronger by buying European!\u201c sorgte der finnische Desinformationsexperte Pekka Kallioniemi Ende Februar auf X f\u00fcr Aufsehen. Seine Botschaft trifft einen Nerv: Der Beitrag, dem eine <a href=\"https:\/\/x.com\/P_Kallioniemi\/status\/1894844771035738603\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\">Liste europ\u00e4ischer Alternativen zu US-Produkten<\/a> beiliegt, wird binnen weniger Tage \u00fcber 5 600 Mal geteilt. Kurz darauf gr\u00fcndet sich auf Reddit die Gruppe BuyFromEU, die inzwischen fast 200 000 Mitglieder z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die digitale Buy European-Bewegung nimmt damit konkrete Formen an. Ihr Ziel: europ\u00e4ische Produkte und Dienstleistungen st\u00e4rken \u2013 und die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit von US-Konzernen verringern. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten und wachsender wirtschaftlicher Spannungen erscheint dieser Ansatz vielen europ\u00e4ischen Verbrauchern als sinnvoll.<\/p>\n<p>Aus der Reddit-Gruppe heraus entsteht die <a href=\"https:\/\/www.goeuropean.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Go European-Datenbank<\/a>, eine Online-Plattform, die es Verbrauchern erm\u00f6glicht, europ\u00e4ische Alternativen zu US-Produkten zu finden. Ob Galaxus statt Amazon, Filmin statt Netflix oder \u00fcber 1 200 weitere Vorschl\u00e4ge: Die durchsuchbare Datenbank verzeichnet rund 20 000 Aufrufe pro Tag. Offiziell ist nicht von einem Boykott die Rede. \u201eGo European wurde zwar von den j\u00fcngsten politischen Ereignissen inspiriert, soll aber lediglich ein konstruktiver Versuch sein, all die wunderbaren Dinge zu feiern, die in Europa hergestellt werden\u201c, betonen die Betreiber auf ihrer Website. Die zugrunde liegende Motivation ist dennoch klar: Die europ\u00e4ische Wirtschaft soll gest\u00e4rkt und die Abh\u00e4ngigkeit von US-Konzernen reduziert werden.<\/p>\n<p>Mit den \u201ej\u00fcngsten politischen Ereignissen\u201c spielen die Initiatoren auf die zunehmende Unsicherheit an, die Europa durch die US-Politik erf\u00e4hrt. Seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump wird sich Europa zunehmend seiner Abh\u00e4ngigkeit von den USA bewusst. Die aggressive Handelspolitik unter Trump hat das Vertrauen in die transatlantischen Beziehungen weiter ersch\u00fcttert: Ab M\u00e4rz 2025 gelten neue Strafz\u00f6lle auf europ\u00e4ische Produkte, darunter 25 Prozent auf Stahl und Aluminium. Trumps aktuelles Zoll-Feuerwerk beinhaltet einen Zollaufschlag von 25 Prozent auf <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/us-zoelle-autos-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Autoimporte<\/a> in die USA, der die EU erheblich belastet. Besonders die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article255798258\/Handelsstreit-Diese-Auto-Produzenten-waeren-am-staerksten-von-Trumps-neuen-Zoellen-betroffen.html?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">deutsche Automobilindustrie<\/a>, die mit ihren Fahrzeugen \u00fcber die H\u00e4lfte der europ\u00e4ischen Autoexporte in die USA stellt, wird die Auswirkungen deutlich zu sp\u00fcren bekommen. Eine <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/15196\/5945448?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Analyse der Unternehmensberatung Kearney<\/a> prognostiziert, dass die US-Z\u00f6lle auf importierte Autos zu Umsatzverlusten von bis zu 9,8 MilliardenUS-Dollar f\u00fcr europ\u00e4ische Hersteller f\u00fchren k\u00f6nnten und bis zu 25 000 Arbeitspl\u00e4tze in Europa gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Die EU plant, entschlossen mit <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/eu-ready-take-strong-measures-against-us-tariffs-von-der-leyen-says-2025-04-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gegenz\u00f6llen<\/a> auf die Handelsma\u00dfnahmen zu reagieren. Die neuen Strafz\u00f6lle heizen die Buy European-Bewegung weiter an.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Ein Blick nach Kanada zeigt, dass Verbraucherbewegungen reale wirtschaftliche Auswirkungen haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ein Blick nach Kanada zeigt, dass Verbraucherbewegungen reale wirtschaftliche Auswirkungen haben k\u00f6nnen. Die Buy Canadian-Kampagne, entstanden als Reaktion auf die protektionistische Zollpolitik der Trump-Regierung, hat bereits Spuren in der US-Wirtschaft hinterlassen. Im kanadischen Lebensmittelhandel ist eine deutliche Verschiebung hin zu heimischen Produkten zu beobachten: Loblaw, der gr\u00f6\u00dfte Lebensmitteleinzelh\u00e4ndler des Landes, verzeichnete einen <a href=\"https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/international\/us\/patriotic-shopping-spree-buy-canadian-wave-wreaks-havoc-on-u-s-businesses-as-trade-tensions-escalate-after-travel-this-industry-faces-canadas-wrath\/articleshow\/119426139.cms?from=mdr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anstieg der Verkaufszahlen<\/a> kanadischer Produkte um zehn Prozent. Auch Sobeys Inc. meldete einen R\u00fcckgang des Anteils US-amerikanischer Waren in den Regalen.<\/p>\n<p>Aber sind europ\u00e4ische Verbraucher tats\u00e4chlich bereit, ihre Kaufgewohnheiten umzustellen? Eine Umfrage des <a href=\"https:\/\/epaper.handelsblatt.com\/epaper\/handelsblatt-2025-03-13-epa-2352\/?interactivelayer=96902\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Meinungsforschungsinstituts Civey<\/a> zeigt: 64 Prozent der Deutschen meiden bereits bewusst Produkte von US-Herstellern. Und Einzelh\u00e4ndler reagieren: Die d\u00e4nische Salling-Gruppe kennzeichnet bereits gezielt europ\u00e4ische Produkte. CEO Anders Hagh erkl\u00e4rte auf LinkedIn: \u201eWir machen es Verbrauchern einfacher, europ\u00e4ische Produkte einzukaufen.\u201c In Deutschland bef\u00fcrworten laut einer <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/wegen-trumps-handelspolitik-mehrheit-befuerwortet-kennzeichnung-europaeischer-produkte-OZEUNYMJ55P4JHJA5BZUXWQQG4.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">YouGov-Umfrage<\/a>77 Prozent der Befragten eine Kennzeichnung europ\u00e4ischer Produkte. Die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/usa-trump-boykott-eu-produkte-alternative-reddit-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Reaktionen der deutschen Lebensmittelh\u00e4ndler<\/a> fallen jedoch unterschiedlich aus: Rewe spricht sich gegen Sonderkennzeichnungen aus, da die Herkunft bereits auf den Verpackungen angegeben sei. Edeka hingegen will eine Umsetzung pr\u00fcfen, falls die Nachfrage nach einer Kennzeichnung steigt. Kaufland und Lidl sehen momentan keinen Bedarf, ihre Preisauszeichnung zu \u00e4ndern, da sie bereits auf regionale und deutsche Produkte setzen. Hinter verschlossenen T\u00fcren r\u00e4umen H\u00e4ndler jedoch ein, dass eine Kennzeichnung europ\u00e4ischer Produkte problematisch sein k\u00f6nnte, da viele Artikel Bestandteile aus verschiedenen L\u00e4ndern enthalten.<\/p>\n<p>Und genau hier liegt das Problem. Globale Lieferketten sind ein gro\u00dfes Hindernis f\u00fcr die\u00a0Buy European-Bewegung, da in vielen europ\u00e4ischen Produkten weiterhin US-Bestandteile stecken oder Teile der Wertsch\u00f6pfung in den USA stattfinden. Das trifft nicht nur auf die Lebensmittelbranche zu. Ein anschauliches Beispiel liefert die Automobilbranche: Die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/acea-e-autos-tesla-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Verkaufszahlen von Tesla<\/a> sind im Januar und Februar 2025 in der EU im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent gesunken, wie Zahlen des europ\u00e4ischen Autoherstellerverbands Acea belegen. In Deutschland sanken die Verkaufszahlen von Tesla im Februar sogar um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele Verbraucher meiden die US-Marke bewusst und greifen stattdessen zu europ\u00e4ischen Alternativen wie Volkswagen, BMW oder Mercedes-Benz. Doch ein genauerer Blick auf die Produktionsstrukturen zeigt, dass dieser Trend die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Europa und den USA kaum aufl\u00f6st. Die meisten deutschen Automobilhersteller unterhalten gro\u00dfe Werke in den USA. Dort gefertigte Fahrzeuge werden nicht nur in den USA verkauft, sondern auch nach Europa exportiert. Wer also einen BMW statt eines Tesla kauft, unterst\u00fctzt unter Umst\u00e4nden dennoch die US-Wirtschaft.<\/p>\n<blockquote>\n<p>In der Lebensmittelbranche ist Europa kaum auf US-Importe angewiesen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dieses Problem kann auch die <a href=\"https:\/\/www.goeuropean.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Go European<\/a>-Datenbank nicht l\u00f6sen. Sie listet ein Produkt dann, wenn das Unternehmen seinen Hauptsitz in Europa hat. Doch das garantiert nicht, dass die Produktionsst\u00e4tten auf europ\u00e4ischem Boden stehen und dass alle Materialien ebenfalls aus Europa stammen. Zudem bleiben US-Technologie, Patente oder Software in vielen europ\u00e4ischen Produkten weiterhin unverzichtbar. Auch die Handelsbilanz der EU zeigt, dass der Einfluss einzelner Konsumenten begrenzt ist. Besonders in hoch spezialisierten Industriebereichen wie Luft- und Raumfahrt, Pharmazie und Maschinenbau spielen US-Importe eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Anders sieht es bei Konsumg\u00fctern aus: In der Lebensmittelbranche ist Europa kaum auf US-Importe angewiesen \u2013 im Gegenteil, die EU erzielte 2023 einen <a href=\"https:\/\/www.datev-magazin.de\/nachrichten-steuern-recht\/wirtschaft\/handelspartner-usa-20-der-exporte-aus-der-eu-gingen-2023-in-die-vereinigten-staaten-135977#:~:text=Export%C3%BCberschuss%20der%20EU%20im%20Handel%20mit%20den,156%2C6%20Milliarden%20Euro%2C%20exportierte%20also%20mehr%20in\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Export\u00fcberschuss von 23,5 Milliarden Euro<\/a> im Handel mit den Vereinigten Staaten. Besonders bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen, verarbeiteten Lebensmitteln und Getr\u00e4nken \u00fcberstiegen die EU-Exporte die Importe aus den USA deutlich. Europ\u00e4ische Produkte wie Wein, K\u00e4se und Oliven\u00f6l sind auf dem US-Markt stark nachgefragt. Verbraucher k\u00f6nnen das Importvolumen aus den USA also durch einen Boykott von US-Produkten im Supermarkt nur sehr bedingt steuern. Trotz der Herausforderungen spiegelt sich in der digitalen Buy European-Bewegung der Wunsch der Europ\u00e4er wider, wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten von den USA zu verringern. Doch wie kann dies in die Tat umgesetzt werden? Eine europaweite Herkunftskennzeichnung f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen w\u00e4re ein Ansatzpunkt.<\/p>\n<p>Aktuell konzentriert sich die EU-Herkunftskennzeichnungspflicht vor allem auf Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gem\u00fcse. Zwar m\u00fcssen bei einigen Produkten Aufzucht- und Schlachtorte angegeben werden, doch Produktionsstandorte und Zulieferer bleiben meistens unber\u00fccksichtigt. Eine erweiterte Kennzeichnung, die Transparenz \u00fcber vollst\u00e4ndige Lieferketten schafft, ist angesichts globaler Verflechtungen dringend notwendig. Das Label sollte nicht nur auf die Lebensmittelbranche ausgeweitet werden, die weitgehend unabh\u00e4ngig von den USA ist, sondern auch auf stark US-abh\u00e4ngige Sektoren wie Technologie. Eine solche Kennzeichnung w\u00fcrde es Verbrauchern und Unternehmen erm\u00f6glichen, gezielt europ\u00e4ische Alternativen zu w\u00e4hlen. Sie k\u00f6nnte zudem Anreize f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen schaffen, ihre Produktionsst\u00e4tten und Zulieferketten innerhalb Europas auszubauen.<\/p>\n<p>Besonders in Bereichen wie Chips, Software und digitaler Infrastruktur, die derzeit oft aus den USA oder Asien stammen, w\u00fcrde eine st\u00e4rkere europ\u00e4ische Pr\u00e4senz die Abh\u00e4ngigkeit reduzieren und gleichzeitig Arbeitspl\u00e4tze sowie Innovationen in der EU f\u00f6rdern. Die Buy European-Bewegung k\u00f6nnte so zu mehr als einer digitalen Bewegung werden \u2013 sie k\u00f6nnte eine langfristige wirtschaftliche Strategie sein, die Europas Souver\u00e4nit\u00e4t in Zukunftsbranchen st\u00e4rkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit dem Aufruf \u201eLet\u2019s make Europe stronger by buying European!\u201c sorgte der finnische Desinformationsexperte Pekka Kallioniemi Ende Februar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8781,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,6968,548,663,158,3934,3935,3986,13,6969,14,15,12,113,211],"class_list":{"0":"post-8780","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-buy-european","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-handel","17":"tag-headlines","18":"tag-lieferketten","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-trump","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114282269560632899","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}