{"id":878416,"date":"2026-03-18T15:58:18","date_gmt":"2026-03-18T15:58:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/878416\/"},"modified":"2026-03-18T15:58:18","modified_gmt":"2026-03-18T15:58:18","slug":"mehr-widerstand-gegen-einsatzkraefte-verzeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/878416\/","title":{"rendered":"Mehr Widerstand gegen Einsatzkr\u00e4fte verzeichnet"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">(ctri) Widerstandshandlungen gegen Polizisten und gleichstehende Vollstreckungsbeamte nehmen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> weiter zu. Das geht aus der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Demnach hat die Gesamtzahl der F\u00e4lle, in denen Personen Widerstand gegen Ma\u00dfnahmen von Einsatzkr\u00e4ften leisteten, im vergangenen Jahr mit 688 (2024: 654) einen neuen H\u00f6chststand erreicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">241 Mal wurden Beamte dabei auch t\u00e4tlich angegriffen \u2013 hier verzeichnet die Statistik einen R\u00fcckgang um 20 F\u00e4lle zum Vorjahr. Infolgedessen waren sechs Mitarbeitende der D\u00fcsseldorfer Kreispolizeibeh\u00f6rde im vergangenen Jahr mindestens zeitweise dienstunf\u00e4hig.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Betroffen davon sind aber nicht nur Polizistinnen und Polizisten, wie Annette Henning, Leiterin der Direktion Kriminalit\u00e4t, bei der Vorstellung der Zahlen Anfang M\u00e4rz erkl\u00e4rte. So w\u00fcrden immer \u00f6fter auch Mitarbeiter von Rettungsdiensten oder der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr<\/a> angegangen. \u201eKollegen, die beleidigt oder verletzt werden. In Situationen, in denen sie eigentlich helfen oder retten wollen\u201c, sagte Henning. Diese Entwicklung verzeichne seit 2022 eine steigende Tendenz.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/duesseldorf-stadtmitarbeiter-beklagen-gewalt-gegen-einsatzkraefte_aid-135198401\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das Thema Gewalt gegen Einsatzkr\u00e4fte besch\u00e4ftigt auch die Stadt D\u00fcsseldorf<\/a>. Seit 2020 werden dazu auf verschiedenen Wegen Zahlen erhoben, darunter etwa freiwillige Meldungen wie auch die F\u00e4lle, die zur Strafanzeige gebracht werden. Den aktuellsten Zahlen von 2024 zufolge war dies allein 136 Mal der Fall. Die weit \u00fcberwiegende Zahl der F\u00e4lle betraf dabei Mitarbeitende des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). Aber auch die Hemmschwelle zum Einsatz verbaler Gewalt gegen Mitarbeitende in B\u00fcrgerb\u00fcros oder \u00c4mtern sei gesunken, sagte Personaldezernent Olaf Wagner damals bei der Vorstellung der Zahlen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Juristisch sind Widerstandshandlungen im Paragrafen 114 des Strafgesetzbuches geregelt. Wer einen Vollstreckungsbeamten bei einer dienstlichen Handlung t\u00e4tlich angreift, kann mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f\u00fcnf Jahren bestraft werden. Das Bundesjustizministerium k\u00fcndigte zuletzt eine Versch\u00e4rfung des Strafrechts an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(ctri) Widerstandshandlungen gegen Polizisten und gleichstehende Vollstreckungsbeamte nehmen in D\u00fcsseldorf weiter zu. 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