{"id":879144,"date":"2026-03-18T22:39:17","date_gmt":"2026-03-18T22:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/879144\/"},"modified":"2026-03-18T22:39:17","modified_gmt":"2026-03-18T22:39:17","slug":"traditionsbrauerei-in-duesseldorf-zapft-besonderes-bier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/879144\/","title":{"rendered":"Traditionsbrauerei in D\u00fcsseldorf zapft besonderes Bier"},"content":{"rendered":"<p>Warum dieses Bier nur zweimal im Jahr ausgeschenkt wirdTraditionsbrauerei in D\u00fcsseldorf zapft besonderes Bier18. M\u00e4rz 2026 um 18:49 Uhr<\/p>\n<p>von <strong>Daria Semcov<\/strong><\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Ein Bier mit Tradition \u2013 und ordentlich \u201eBumms\u201c: In der D\u00fcsseldorfer Hausbrauerei \u201eZum Schl\u00fcssel\u201c gibt es jetzt wieder das sogenannte \u201eStike\u201c-Bier. Ein Altbier, das nur zweimal im Jahr ausgeschenkt wird. Die Besonderheit: Hinter dem Bier steckt eine jahrhundertealte Geschichte \u2013 und ein kleines Geheimnis.<\/p>\n<p>Heimlich gebraut, stark im Geschmack<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Der Name verr\u00e4t es schon: \u201eStike\u201c kommt vom plattdeutschen \u201eStickum\u201c \u2013 und bedeutet so viel wie \u201eheimlich\u201c. Die Idee dahinter reicht weit zur\u00fcck: in die Zeit der Klosterbrauereien. \u201eDamals haben M\u00f6nche in der Fastenzeit einfach ein st\u00e4rkeres Bier gebraut, um die fehlende Nahrung zu ersetzen\u201c, erkl\u00e4rt Braumeister Dirk Rouenhoff, der seit mehr als 20 Jahren Teil des Teams ist. Das Problem: Die Herstellung war teurer \u2013 und eigentlich vom Abt verboten. Also wurde heimlich gebraut.<\/p>\n<p>Mehr Alkohol, mehr Aufwand<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Heutzutage wird das Bier ganz offiziell hergestellt \u2013 allerdings nach wie vor nur selten und mit deutlich mehr Aufwand als das klassische Altbier. Statt rund f\u00fcnf Prozent Alkohol hat das Stike etwa sechs Prozent \u2013 und wird aus den gleichen Zutaten gebraut: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Der Unterschied liegt in der Rezeptur. \u201eWir nehmen einfach mehr Rohstoffe f\u00fcr die gleiche Menge\u201c, erkl\u00e4rt Rouenhoff. \u201eDadurch entsteht mehr Alkohol und ein intensiverer Geschmack.\u201c Auch die Lagerzeit ist doppelt so lang: Vier Wochen statt zwei. Der Grund: Die st\u00e4rkere G\u00e4rung sorgt f\u00fcr mehr Nebenprodukte, die erst wieder abgebaut werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Anzeige:<\/p>\n<p>Empfehlungen unserer Partner<\/p>\n<p>Tradition seit mehr als 175 Jahren<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Die Hausbrauerei \u201eZum Schl\u00fcssel\u201c geh\u00f6rt fest zur D\u00fcsseldorfer Altstadt. Seit 1850 wird dort Bier gebraut \u2013 direkt an der \u201el\u00e4ngsten Theke der Welt\u201c. Seit 1936 ist der Betrieb in Familienhand, inzwischen in dritter Generation. Das besondere Bier ist dabei l\u00e4ngst ein fester Bestandteil der Brautradition \u2013 auch wenn es nur zweimal im Jahr ausgeschenkt wird.<\/p>\n<p>W\u00fcrziger Geschmack mit Wirkung<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Wie kommt das Ganze an? Die G\u00e4ste sind sich einig: Das besondere Bier schmeckt. \u201eEin bisschen w\u00fcrziger, aber sehr lecker\u201c, sagt ein Besucher. Ein anderer erg\u00e4nzt lachend: \u201eMal sehen, wie es nach zehn St\u00fcck ist.\u201c Klar ist: Das Bier hat es in sich \u2013 geschmacklich und beim Alkoholgehalt.<\/p>\n<p>Nur solange der Vorrat reicht<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Ein Glas kostet aktuell 3,10 Euro. Wer probieren m\u00f6chte, sollte sich allerdings beeilen: Das Motto lautet wie jedes Jahr \u2013 nur solange der Vorrat reicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Warum dieses Bier nur zweimal im Jahr ausgeschenkt wirdTraditionsbrauerei in D\u00fcsseldorf zapft besonderes Bier18. 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