{"id":879601,"date":"2026-03-19T02:58:16","date_gmt":"2026-03-19T02:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/879601\/"},"modified":"2026-03-19T02:58:16","modified_gmt":"2026-03-19T02:58:16","slug":"bericht-ueber-mutmassliches-geldangebot-fuer-fraktionswechsel-sorgt-fuer-wirbel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/879601\/","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber mutma\u00dfliches Geldangebot f\u00fcr Fraktionswechsel sorgt f\u00fcr Wirbel"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Den Redaktionen der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung liegen Ausdrucke vor, bei denen es sich um interne Chatverl\u00e4ufe aus der damaligen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/buendnis-sahra-wagenknecht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BSW<\/a>-Fraktion im Brandenburger Landtag handeln soll. Die Protokolle sind den Dokumenten zufolge auf den 30. August 2025 sowie auf Ende Oktober 2025 datiert.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Das Material ging anonym in schriftlicher Form bei beiden Redaktionen ein. An den Unterhaltungen sollen demnach mehrere Abgeordnete der damaligen BSW-Fraktion beteiligt gewesen sein \u2013 darunter der heutige Infrastrukturminister Robert Crumbach (inzwiwschen SPD), die mittlerweile fraktionslosen Abgeordnete Reinhard Simon und Andr\u00e9 von Ossowski sowie die Abgeordnete Melanie Matzies und der heutige BSW-Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf L\u00fcders.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Beide Redaktionen haben das Material medienforensisch erstgepr\u00fcft. Teile der Ausdrucke konnten unter anderem mit einem originalen Chatverlauf abgeglichen werden. Die Authentizit\u00e4t der Dokumente ist demnach plausibel, kann jedoch abschlie\u00dfend nicht gekl\u00e4rt werden. Aus diesem Grund haben die Berliner Zeitung und die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung s\u00e4mtliche in dem Material namentlich genannten Personen mit dem Sachverhalt konfrontiert und um Stellungnahme gebeten.<\/p>\n<p>\u201eEine betr\u00e4chtliche Summe\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der brisanteste Eintrag findet sich im Ausdruck vom 30. August 2025. Darin soll der Abgeordnete Reinhard Simon in einer Gruppennachricht einen Vorgang geschildert haben, der \u2013 sollte er sich so zugetragen haben \u2013 erhebliche demokratietheoretische Sprengkraft bes\u00e4\u00dfe. Simon habe demnach geschrieben: \u201eIch hatte zu Beginn der Legislaturperiode ein Angebot durch einen Mittelsmann in die CDU zu wechseln f\u00fcr eine betr\u00e4chtliche Summe. Es war ein telephonischer Vorschlag.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Nachricht steht den Dokumenten zufolge im Kontext einer Diskussion \u00fcber mutma\u00dfliche Abwerbeversuche an Abgeordneten der BSW-Fraktion. Ein Teilnehmer habe zuvor geschrieben, \u201esie&#8220; \u2013 gemeint sei offenbar eine andere Fraktion gewesen \u2013 w\u00fcrden \u201ean unseren Abgeordneten graben\u201c. Die Abgeordnete Melanie Matzies habe darauf knapp geantwortet: \u201eAn mir nicht.\u201c Robert Crumbach soll mit den Worten reagiert haben: \u201eIch geb auf solche \u00c4u\u00dferungen nichts. Sie dienen dazu Unruhe zu stiften.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Unmittelbar danach soll Simons Schilderung des mutma\u00dflichen Abwerbeangebots gefolgt sein.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Andr\u00e9 von Ossowski habe auf Simons Nachricht mit dem Satz reagiert: \u201eIch fordere das Doppelte.\u201c Mit Smiley und Banknoten-Emojis.<\/p>\n<p>Crumbach soll beschwichtigt haben<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Bemerkenswert ist die Rolle, die Robert Crumbach in den vorliegenden Protokollen zugeschrieben wird. Im August-Protokoll habe er Berichte \u00fcber Abwerbeversuche offenbar als Mittel der Unruhestiftung abgewiegelt \u2013 und zwar bevor Simon seinen konkreten Vorgang geschildert haben soll. Im mutma\u00dflichen Oktober-Protokoll, als ein Teilnehmer die Frage aufgeworfen habe, wer von den Fraktionsmitgliedern zur CDU oder SPD wechseln werde und ob damit eine SPD-CDU-Koalition erm\u00f6glicht werde, soll Crumbach diese Erz\u00e4hlungen mit dem Ger\u00fccht verglichen haben, jemand wolle mit der AfD koalieren. Auf die Einordnung, man gebe nur wieder, was herangetragen werde, habe Crumbach geantwortet: \u201eGanz ehrlich finde ich diese Art der Auseinandersetzung zum Kotzen.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Reinhard Simon soll dazu geschrieben haben: \u201eIch habe zu jedem unserer Fraktionsmitglieder ein Grundvertrauen und bin \u00fcberzeugt, da\u00df wir keine Verr\u00e4ter haben.\u201c Niels-Olaf L\u00fcders habe gemahnt, die Ger\u00fcchte nicht zum Anlass f\u00fcr pers\u00f6nliche Unterstellungen zu nehmen, und um Ruhe und respektvollen Umgang gebeten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Wenige Wochen nach diesen mutma\u00dflichen Chatnachrichten zerbrach die BSW-Fraktion. Crumbach trat aus dem BSW aus, schloss sich der SPD-Fraktion an und behielt seinen Ministerposten \u2013 zun\u00e4chst als Finanzminister, heute als Infrastrukturminister in der rot-schwarzen Koalition unter Dietmar Woidke. Sein Fraktionswechsel war ma\u00dfgeblich daf\u00fcr, dass SPD und CDU eine knappe parlamentarische Mehrheit erreichten, die bei der Landtagswahl 2024 nicht bestanden hatte.<\/p>\n<p>Die Frage der Glaubw\u00fcrdigkeit<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die mutma\u00dflichen Chatprotokolle werfen die Frage auf, wie Crumbachs damalige Einordnung \u2013 sofern sie sich als authentisch erweisen sollte \u2013 im Licht seiner sp\u00e4teren Handlungen zu bewerten w\u00e4re. Im Januar 2025 hatte er auf dem BSW-Bundesparteitag erkl\u00e4rt: \u201eRegieren ist kein Selbstzweck\u201c und \u201eGlaubw\u00fcrdigkeit und Mut sind von unsch\u00e4tzbarem Wert.\u201c Im August 2025 soll er Berichte \u00fcber Abwerbeversuche als Unruhestiftung abgetan haben. Im Oktober 2025 habe er entsprechende Szenarien offenbar als ebenso abwegig eingestuft wie eine Koalition mit der AfD.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Im Januar 2026 verlie\u00df er das BSW und erm\u00f6glichte durch seinen Fraktionswechsel genau jene Konstellation, die im mutma\u00dflichen Oktober-Chat als Ger\u00fccht kursiert haben soll und die er selbst wohl als absurd eingestuft hatte. Er wurde Minister einer Koalition mit jener CDU, deren Kurs er zuvor als \u201eunw\u00fcrdiges politisches Schrottwichteln\u201c bezeichnet hatte.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ob Crumbach im Sommer und Herbst 2025 bereits gewusst haben k\u00f6nnte, dass er die Fraktion verlassen w\u00fcrde, ist auf Grundlage des vorliegenden Materials nicht zu beantworten. Die Chronologie der Ereignisse \u2013 mutma\u00dfliche Beschwichtigung im August, mutma\u00dfliche Abwiegelung im Oktober, Austritt im Januar \u2013 lie\u00dfe jedoch mindestens zwei Lesarten zu: Entweder er h\u00e4tte seine Meinung innerhalb weniger Wochen grundlegend ge\u00e4ndert. Oder er h\u00e4tte in den Chats eine Position vertreten, die nicht seiner tats\u00e4chlichen Absicht entsprach.<\/p>\n<p>Die Reaktionen: Schweigen, Ausweichen, Verweigerung<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Anfragen der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung an die Beteiligten sorgten am Mittwochnachmittag im Plenum des Brandenburger Landtags f\u00fcr Aufsehen und Vorgespr\u00e4che unter den Abgeordneten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Reinhard Simon, dem im mutma\u00dflichen Chat die Schilderung des Abwerbeangebots zugeschrieben wird, reagierte auf die erste Presseanfrage mit den Worten: \u201eIhre Mail ist mir v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Dr\u00fccken Sie sich bitte konkret aus, wenn Sie mit mir kommunizieren wollen.\u201c Auf eine zweite, ausf\u00fchrlichere Anfrage, in der die Redaktionen den Sachverhalt detailliert darlegten und um Beantwortung konkreter Fragen baten, antwortete Simon bis zum Redaktionsschluss nicht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Andr\u00e9 von Ossowski, der im mutma\u00dflichen Chat auf Simons Schilderung wohl mit \u201eIch fordere das Doppelte\u201c reagiert haben soll, erkl\u00e4rte auf Anfrage: \u201eIch kann damit inhaltlich leider gar nichts anfangen, weshalb ich auch nichts best\u00e4tigen oder dementieren kann.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die CDU-Landtagsfraktion Brandenburg wies die erhobenen Behauptungen auf unsere Anfrage entschieden zur\u00fcck; sie entbehrten jeglicher Grundlage. Im \u00dcbrigen kommentiere man keine vermeintlichen Chats oder Aussagen Dritter, an denen man nachweislich nicht beteiligt sei, erkl\u00e4rte Fraktionssprecher Martin Burmeister.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die BSW-Fraktion wollte \u201esolche vermeintlichen Leaks\u201c nicht kommentieren. Man lehne die Publikation privater Chats ab.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Michael Schlick, stellvertretender Sprecher der Landesregierung Brandenburg, bat zun\u00e4chst um einen R\u00fcckruf und verweigerte dann im Gespr\u00e4ch eine Stellungnahme. Auf die Verschriftlichung seiner telefonischen Aussagen schrieb er knapp: \u201eGebe ich nicht frei!\u201c und \u201eSchlechtes deutsch!&#8220;<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Eine weitere Anfrage, in der unsere Redaktionen die Brandenburgische Landesregierung um eine weiter Einordnung baten, las Schlick zwar, reagierte\u00a0 bis Redaktionsschluss aber nicht.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfere Kontext: Wie die Koalition zerbrach<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die mutma\u00dflichen Chatprotokolle f\u00fcgen sich in ein Bild, das seit Monaten Konturen gewinnt. Bereits im Herbst 2025 hatten mehrere Abgeordnete das BSW verlassen. Die BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda bezeichnete die Austritte als organisiert. Der parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Falk Peschel kritisierte, SPD und CDU verfuhren nach dem Motto \u201eWas nicht passt, wird passend gemacht\u201c, um Abgeordneten zu belohnen, \u201edie bereits \u00f6ffentlich bekannt haben, das Reserverad einer vom B\u00fcrger nicht gew\u00e4hlten Regierung sein zu wollen\u201c.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Tats\u00e4chlich wurde nach den Austritten das Fraktionsgesetz in einer Sondersitzung ge\u00e4ndert, um der neuen Gruppe \u201eWir f\u00fcr Brandenburg\u201c \u2013 bestehend aus den BSW-Abtr\u00fcnnigen von Ossowski, Matzies und Simon \u2013 eine parlamentarische Grundlage zu verschaffen. Aussch\u00fcsse wurden eigens aufgestockt. Die Abgeordnete Matzies meldete gemeinsam mit SPD und CDU Tagesordnungspunkte an, noch bevor die Gruppe formell gegr\u00fcndet war.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Robert Crumbach, der 41 Jahre lang SPD-Mitglied gewesen war, bevor er 2024 zum BSW wechselte, kehrte nach seinem Austritt zur Sozialdemokratie zur\u00fcck. Er prognostizierte bei seinem Austritt im Januar 2026 bereits die k\u00fcnftige Koalition: \u201eIch gehe weiter davon aus, dass die SPD mit der CDU Koalitionsgespr\u00e4che f\u00fchren wird.\u201c Eine Aussage, die zumindest den Eindruck erwecken konnte, dass bestimmte Entwicklungen nicht \u00fcberraschend kamen.<\/p>\n<p>Die Indizien verdichten sich<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die vorliegenden mutma\u00dflichen Chatprotokolle sind kein Beweis f\u00fcr eine koordinierte Abwerbekampagne. Sie belegen nicht, dass die CDU-Fraktion tats\u00e4chlich Geld f\u00fcr Fraktionswechsel angeboten hat. Und sie beweisen nicht, dass Crumbach von Anfang an ein doppeltes Spiel gespielt hat.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Aber sie sind \u2013 sollte sich ihre Authentizit\u00e4t weiter erh\u00e4rten \u2013 ein weiteres Indiz in einer Kette von Ereignissen, die in ihrer Gesamtheit schwer als Zufall zu erkl\u00e4ren w\u00e4re: Ein langj\u00e4hriges SPD-Mitglied wechselt zum BSW, wird Spitzenkandidat und Minister, wiegelt Berichte \u00fcber Abwerbeversuche offenbar ab, verl\u00e4sst wenige Monate sp\u00e4ter die Partei und erm\u00f6glicht durch seinen Fraktionswechsel eine Koalition, die bei der Wahl keine Mehrheit hatte.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ein Abgeordneter soll ein konkretes finanzielles Angebot f\u00fcr einen Fraktionswechsel zur CDU geschildert haben. Das Fraktionsgesetz wurde passgenau ge\u00e4ndert. Aussch\u00fcsse wurden ma\u00dfgeschneidert. Und am Ende steht eine Regierung, die ihre Existenz nicht dem W\u00e4hler verdankt, sondern dem Wechsel einzelner Abgeordneter unter Umst\u00e4nden, die bislang nicht aufgekl\u00e4rt sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Den Redaktionen der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung liegen Ausdrucke vor, bei denen es sich um&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":879602,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-879601","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116253603527447408","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/879601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=879601"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/879601\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/879602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=879601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=879601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=879601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}