{"id":880186,"date":"2026-03-19T08:44:11","date_gmt":"2026-03-19T08:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/880186\/"},"modified":"2026-03-19T08:44:11","modified_gmt":"2026-03-19T08:44:11","slug":"schizophrenie-ist-nicht-gleich-schizophrenie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/880186\/","title":{"rendered":"Schizophrenie ist nicht gleich Schizophrenie"},"content":{"rendered":"<p>Bern (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die Gewinner des Hirnliga-Forschungspreises 2026 stehen fest: Philipp Homan und Wolfgang Omlor von der Universit\u00e4t Z\u00fcrich werden f\u00fcr ihre Arbeit im Bereich der Schizophrenie ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Der mit 40&#8217;000 Franken dotierte Forschungspreis 2026 der Schweizerischen Hirnliga ging an Philipp Homan und Wolfgang Omlor. Die beiden Forscher durften die Auszeichnung im Rahmen der Woche des Gehirns in Z\u00fcrich entgegennehmen. <\/p>\n<p>Im Fokus der Arbeit von Homan und Omlor steht die Schizophrenie. Dabei handelt es sich um eine schwere psychische Erkrankung, zu deren auff\u00e4lligsten Symptomen Halluzinationen, Wahnvorstellungen sowie Wahrnehmungs- und Denkst\u00f6rungen geh\u00f6ren. <\/p>\n<p>Bis zu 90&#8217;000 Betroffene<\/p>\n<p>In der Schweiz sind Sch\u00e4tzungen zufolge rund 0,5 bis 1 Prozent der Bev\u00f6lkerung im Laufe ihres Lebens von einer Schizophrenie betroffen &#8211; das entspricht etwa 40&#8217;000 bis 90&#8217;000 Menschen. Nicht nur die Betroffenen selbst leiden darunter, sondern auch ihre Angeh\u00f6rigen. Umso wichtiger ist es, die Krankheit genauer zu erforschen. <\/p>\n<p>Eine Herausforderung ist dabei die Vielschichtigkeit der Schizophrenie. Zwei Menschen mit derselben Diagnose k\u00f6nnen unterschiedliche Symptome aufweisen. Betroffene leiden beispielsweise unter abrupt springenden Gedanken, h\u00f6ren Stimmen oder ziehen sich aus dem Sozialleben zur\u00fcck. Spannend ist die Frage, ob sich diese Unterschiede auch auf der Ebene der Hirnstruktur zeigen. <\/p>\n<p>Individuelle Behandlung statt Durchschnittswerte<\/p>\n<p>Die Ergebnisse von Homan und Omlor zeigen: Die Hirnstruktur in bestimmten Netzwerken variiert von Patient zu Patient tats\u00e4chlich stark. Die Studie unterstreicht, dass es sinnvoll ist, in der Hirnforschung nicht nur Durchschnittswerte zu betrachten. Wenn man verstehen will, weshalb Schizophrenien in so unterschiedlichen Formen auftreten k\u00f6nnen, muss man auch messen, wie stark sich Betroffene neurobiologisch voneinander unterscheiden. So k\u00f6nnen sie auch individueller behandelt werden. Die Ergebnisse von Homan und Omlor bieten hierf\u00fcr eine Grundlage, die auf sehr grossen Datenmengen beruht. <\/p>\n<p>Die richtige Balance zwischen allgemeinen und individuellen Merkmalen zu finden, ist in der Hirnforschung eine Herausforderung. Die Hirnliga freut sich deshalb, die Arbeit von Philipp Homan und Wolfgang Omlor mit dem Forschungspreis unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen und den Betroffenen sowie deren Angeh\u00f6rigen Hoffnung zu schenken. <\/p>\n<p>Pressekontakt:<\/p>\n<p>Marco Tackenberg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schweizerische Hirnliga<br \/>info@hirnliga.ch, Tel.: 031 310 20 91<\/p>\n<p>Original-Content von: Schweizerische Hirnliga, \u00fcbermittelt durch news aktuell<br \/>Originalmeldung: https:\/\/www.presseportal.ch\/de\/pm\/100014581\/100939051<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bern (ots) &#8211; Die Gewinner des Hirnliga-Forschungspreises 2026 stehen fest: Philipp Homan und Wolfgang Omlor von der Universit\u00e4t&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4508,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[137],"tags":[242,29,130443,30,141,194164,232,9836,49941],"class_list":["post-880186","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-242","tag-deutschland","tag-forschungspreis","tag-germany","tag-gesundheit","tag-gleich","tag-health","tag-nicht","tag-schizophrenie"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116254963544950373","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/880186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=880186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/880186\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=880186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=880186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=880186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}