{"id":88022,"date":"2025-05-06T03:57:09","date_gmt":"2025-05-06T03:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88022\/"},"modified":"2025-05-06T03:57:09","modified_gmt":"2025-05-06T03:57:09","slug":"berlin-brandenburg-ausnahme-fuer-schadstoff-ausstoss-der-oelraffinerie-genehmigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88022\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Ausnahme f\u00fcr Schadstoff-Aussto\u00df der \u00d6lraffinerie genehmigt"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Ausnahme f\u00fcr Schadstoff-Aussto\u00df der \u00d6lraffinerie genehmigt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.05.2025, 05:47 Uhr<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die \u00d6lraffinerie PCK gilt ein weniger strenger Grenzwert f\u00fcr den Schwefeldioxid-Aussto\u00df. Die Umweltbeh\u00f6rde erteilte daf\u00fcr eine Ausnahmegenehmigung und f\u00fchrt auch das \u00dcberleben des Betriebs an.<\/strong><\/p>\n<p>Schwedt (dpa\/bb) &#8211; Die \u00d6lraffinerie PCK in Schwedt im Nordosten Brandenburgs hat eine Ausnahmegenehmigung f\u00fcr einen teils erh\u00f6hten Schadstoff-Aussto\u00df erhalten. Das entschied das Landesamt f\u00fcr Umwelt nach der Bewertung von Einw\u00e4nden gegen einen weniger strengen Grenzwert. Die Deutsche Umwelthilfe k\u00fcndigte an, gegen die Genehmigung vorzugehen.\u00a0<\/p>\n<p>Es geht um ver\u00e4nderte Schwefeldioxid-Emissionen der Raffinerie. Grund sind laut Unternehmen etwa 20 verschiedene Roh\u00f6l-Sorten, die seit dem Importstopp f\u00fcr russisches \u00d6l als Folge des Ukraine-Kriegs verarbeitet werden. Der neue Roh\u00f6l-Mix hat demnach einen ung\u00fcnstigeren Schwefelgehalt. Vor dem \u00d6lembargo floss allein russisches \u00d6l zur PCK.\u00a0<\/p>\n<p>Das Landesumweltamt stellte fest, &#8222;dass die Verarbeitung von alternativen Roh\u00f6len durch die PCK gegenw\u00e4rtig mit besonderen technischen und logistischen Herausforderungen verbunden ist, die weder vorhersehbar noch beeinflussbar waren oder kurzfristig ver\u00e4nderbar sind&#8220;. Ohne die Ausnahmezulassung gebe es ein hohes Risiko f\u00fcr die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit oder Konkurrenzf\u00e4higkeit des Raffinerie-Standortes, hei\u00dft in der Ende April ver\u00f6ffentlichten Genehmigung. Die Zulassung gilt bis Ende 2027.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Es besteht die reale Gefahr einer\u00a0teilweisen oder kompletten Betriebseinstellung der Raffinerie mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen f\u00fcr die Region und auch \u00fcberregionalen Auswirkungen f\u00fcr die\u00a0Allgemeinheit&#8220;, so die Umweltbeh\u00f6rde weiter. Die derzeitigen L\u00f6sungen zur Versorgung der Raffinerie mit geeigneten Roh\u00f6len\u00a0seien als \u00dcbergangsl\u00f6sungen anzusehen und dienten vordergr\u00fcndig dem Erhalt der\u00a0Raffinerie.<\/p>\n<p>Die PCK beantragte eine Ausnahmezulassung vom festgelegten Emissionsgrenzwert f\u00fcr Schwefeldioxid (SO2) als Tagesmittelwert. In Einzelf\u00e4llen &#8211; also an einzelnen Tagen &#8211; ist nun ein Aussto\u00df bis maximal 1.000 Milligramm je Kubikmeter Luft m\u00f6glich. Der tats\u00e4chliche Jahresaussto\u00df soll sich nicht erh\u00f6hen: Wenn an einzelnen Tagen h\u00f6here Konzentrationswerte zul\u00e4ssig sind, muss die Anlage an anderen Tagen mit geringeren Werten gefahren werden.<\/p>\n<p>Die Deutsche Umwelthilfe k\u00fcndigte an, sie werde Widerspruch gegen die Ausnahmegenehmigung einlegen und parallel einen gerichtlichen Antrag gegen die sofortige Vollziehbarkeit des Bescheids einreichen. Ein Argument: Das Unternehmen h\u00e4tte schon l\u00e4ngst in eine wirksame Entschwefelungsanlage investieren m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n<p>Schwefeldioxid, das zur Luftverschmutzung beitr\u00e4gt, entsteht \u00fcberwiegend bei Verbrennungsvorg\u00e4ngen durch Oxidation des im Brennstoff enthaltenen Schwefels.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Ausnahme f\u00fcr Schadstoff-Aussto\u00df der \u00d6lraffinerie genehmigt 06.05.2025, 05:47 Uhr F\u00fcr die \u00d6lraffinerie PCK gilt ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88023,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,36518,296,1956,1890,29,30,36520,36519],"class_list":["post-88022","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","tag-ausnahme","tag-berlin","tag-berlin-und-brandenburg","tag-brandenburg","tag-deutschland","tag-germany","tag-oelraffinerie","tag-schadstoff-aussto"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114458882561832258","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88022"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88022\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88022"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88022"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}