{"id":880346,"date":"2026-03-19T10:11:18","date_gmt":"2026-03-19T10:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/880346\/"},"modified":"2026-03-19T10:11:18","modified_gmt":"2026-03-19T10:11:18","slug":"neue-schockzahl-autozulieferer-macht-milliarden-verlust-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/880346\/","title":{"rendered":"Neue Schockzahl: Autozulieferer macht Milliarden-Verlust | Geld"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Friedrichshafen \u2013 <b>Es ist einer der wichtigsten Konzerne der deutschen Autoindustrie \u2013 und steckt tief in der Krise. ZF, der zweitgr\u00f6\u00dfte Autozulieferer Deutschlands, hat seinen Verlust im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 massiv ausgeweitet. Unterm Strich steht ein Minus von 2,1 Milliarden Euro \u2013 doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Der Grund: Der radikale Konzernumbau.<\/b><\/p>\n<p>ZF schreibt Milliarden ab, trennt sich von unprofitablen Projekten und zieht damit einen harten Schnitt. Firmenchef Mathias Miedreich sagt: \u201eDie Abschreibungen unprofitabler Projekte haben einen Einmaleffekt auf unsere Bilanz f\u00fcr 2025. Aber so nehmen wir Steine aus dem Rucksack f\u00fcr den Aufstieg in den kommenden Jahren.\u201c Operativ zeigt sich ein gemischtes Bild: Das bereinigte Ergebnis steigt von 1,47 auf 1,75 Milliarden Euro \u2013 ein erstes Zeichen, dass der Umbau wirkt.<\/p>\n<p>Doch die Schulden bleiben das gr\u00f6\u00dfte Risiko<\/p>\n<p>Trotz Fortschritten sitzt ZF weiter auf einem massiven Schuldenberg. Die Nettoverschuldung des <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/auto\/startseite\/auto\/auto-home-15478182.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auto<\/a>zulieferers liegt bei 10,2 Milliarden Euro. Zwar konnte der Konzern seine Finanzverbindlichkeiten zuletzt um 250 Millionen Euro senken \u2013 wirklich entlastend ist das aber nicht. Besonders kritisch: Die Eigenkapitalquote f\u00e4llt um mehr als f\u00fcnf Prozentpunkte auf nur noch 13,3 Prozent. Diese Zahl zeigt, wie stabil ein Unternehmen finanziell dasteht.<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ft schrumpft weiter<\/p>\n<p>Auch beim Umsatz geht es nach unten. Die Erl\u00f6se sinken um rund sechs Prozent auf 38,8 Milliarden Euro. Finanzchef Michael Frick macht wenig Hoffnung auf schnelle Besserung: \u201eWir sehen keine durchgreifende Belebung der Nachfrage.\u201c Vor allem die schwache Konjunktur und die schleppende Nachfrage nach <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/auto\/auto-news\/elektroauto\/elektroauto-alle-infos-78345868.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">E-Autos<\/a> setzen dem Konzern zu.<\/p>\n<p>ZF ist mitten im Umbau \u2013 und der trifft auch die Belegschaft. Der bereits angek\u00fcndigte Abbau von bis zu 14.000 Jobs in Deutschland l\u00e4uft weiter. Der Konzern liegt nach eigenen Angaben im Plan. Die Zahlen zeigen das deutlich: Weltweit arbeiten \u00fcber 153.000 Menschen f\u00fcr ZF \u2013 etwa f\u00fcnf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auch in Deutschland sank die Zahl der Besch\u00e4ftigten um rund f\u00fcnf Prozent auf etwas mehr als 49.000.<\/p>\n<p>Mehr zum ThemaKeine schnelle Wende in Sicht<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr erwartet ZF keine echte Erholung. Der Umsatz d\u00fcrfte 2026 bei etwas \u00fcber 38 Milliarden Euro liegen \u2013 also kaum Wachstum. Chef Miedreich sagt: \u201eWir werden uns Schritt f\u00fcr Schritt wieder die Profitabilit\u00e4t erarbeiten.\u201c Hei\u00dft: Der Umbau wird dauern \u2013 und f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte schmerzhaft bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Friedrichshafen \u2013 Es ist einer der wichtigsten Konzerne der deutschen Autoindustrie \u2013 und steckt tief&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":880347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[513,1634,1737,1738,1736,29151,13,26067,24986,6400,14,15,12,138370,45,10,8,9,11],"class_list":["post-880346","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-auto","tag-baden-wuerttemberg","tag-breaking-news","tag-desk-delta","tag-fb-instantarticles","tag-friedrichshafen","tag-headlines","tag-job-krise","tag-mein-geld","tag-mitarbeiter","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-team-first","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116255305577697159","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/880346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=880346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/880346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/880347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=880346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=880346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=880346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}