{"id":881694,"date":"2026-03-19T23:23:18","date_gmt":"2026-03-19T23:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/881694\/"},"modified":"2026-03-19T23:23:18","modified_gmt":"2026-03-19T23:23:18","slug":"so-koennte-das-neue-hochhaus-aussehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/881694\/","title":{"rendered":"So k\u00f6nnte das neue Hochhaus aussehen"},"content":{"rendered":"<p data-start=\"523\" data-end=\"853\"><strong>An der Rudolfstra\u00dfe 18 in Berlin-Friedrichshain soll ein neues, hochverdichtetes Wohnquartier mit rund 1.000 Wohnungen entstehen. Im Zentrum der Planung steht ein etwa 167 Meter hohes Wohnhochhaus, das seit l\u00e4ngerem kontrovers diskutiert wird und nun im Rahmen der fr\u00fchzeitigen \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung \u00f6ffentlich einsehbar ist.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hochhaus-Rudolfstrasse-Berlin\u00a9-Henning-Larsen-Architekten-3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-89797\" class=\"lazyload wp-image-89797 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hochhaus-Rudolfstrasse-Berlin\u00a9-Henning-Larsen-Architekten-3.png\" alt=\"Visualisierung Hochhaus Rudolfstra\u00dfe, Berlin\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-89797\" class=\"wp-caption-text\">Visualisierung des neuen Stadtplatzes am Wohnhochhaus an der Rudolfstra\u00dfe in Berlin-Friedrichshain. Der Entwurf f\u00fcr den Hochpunkt stammt von Henning Larsen GmbH und kombiniert konkav ausgebildete B\u00f6gen mit vertikalen Fassadenelementen. Im Sockelbereich greifen Materialit\u00e4t und Ma\u00dfstab die industrielle Pr\u00e4gung des Standorts auf, w\u00e4hrend \u00f6ffentliche Nutzungen wie Gastronomie und Einzelhandel zur Belebung des Platzes beitragen sollen.\/ \u00a9 Visualisierung: <a href=\"https:\/\/www.henninglarsen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Henning Larsen Architekten<\/a><\/p>\n<p>\u00a9 Titelbild:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.henninglarsen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Henning Larsen Architekten<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">An der Ecke Rudolfstra\u00dfe, Ehrenbergstra\u00dfe und Tamara-Danz-Stra\u00dfe<a href=\"https:\/\/www.entwicklungsstadt.de\/1-000-wohnungen-sollen-im-hochhaus-an-der-warschauer-bruecke-entstehen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> soll ein neues Stadtquartier entstehen<\/a>. Das Grundst\u00fcck liegt unmittelbar an der Warschauer Br\u00fccke, am \u00dcbergang zwischen Rudolfkiez und dem Mediaspree-Entwicklungsgebiet, mit direktem Anschluss an S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus. Die Atrium Development Group plant hier vier Bauteile mit einer Gesamtgeschossfl\u00e4che von rund 104.200 Quadratmetern, wovon etwa 88.750 Quadratmeter auf Wohnen entfallen.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Das Herzst\u00fcck des Entwurfs ist <a href=\"https:\/\/www.entwicklungsstadt.de\/rudolfstrasse-18-oeffentlichkeitsbeteiligung-fuer-hochhaus-mit-1-000-wohnungen-beginnt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ein Wohnhochhaus mit rund 52 Etagen<\/a>. Das 167 Meter Hochhaus setzt damit einen neuen Hochpunkt an der Warschauer Br\u00fccke und reiht sich in ein Ensemble bestehender und geplanter T\u00fcrme ein, darunter das EDGE East Side und ein weiteres Vorhaben auf dem RAW-Gel\u00e4nde. Das Ensemble wurde vom B\u00fcro Henning Larsen in Zusammenarbeit mit Thomas M\u00fcller Ivan Reimann Architekten f\u00fcr die Atrium-Gruppe visualisiert.<\/p>\n<p>Entwurf des Wohnhochhauses an der Warschauer Br\u00fccke von Henning Larsen Architekten: Industrielles Erbe trifft modernes Hochhaus<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Das Gestaltungskonzept nimmt Bezug auf das industrielle Erbe des Stadtteils. Ziegelbauten, Bahnanlagen, die Oberbaumbr\u00fccke und die U-Bahn-B\u00f6gen dienen als Inspiration. Die unteren sieben Vollgeschosse erhalten Keramik- und Ziegelfassaden in Erdt\u00f6nen zwischen Rot und Beige, konkave B\u00f6gen und vertikale Elemente gliedern dabei die Fassade.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Mit zunehmender H\u00f6he wechselt das Material zu hellerem glasfaserverst\u00e4rktem Beton, kurz GRC. Das verleiht dem Turm Leichtigkeit und setzt ihn optisch vom Sockel ab. Die Konstruktion folgt dem Prinzip einer hinterl\u00fcfteten Doppelhautfassade: Au\u00dfenhaut und Innenhaut mit Luftzwischenraum verbessern gemeinsam Energieeffizienz, Sonnenschutz und Schallschutz. Da der Au\u00dfenl\u00e4rm am Standort bis zu 75 Dezibel erreicht, m\u00fcssen Wohnraumfenster mindestens 45 Dezibel d\u00e4mmen, Schlafzimmer sogar auf maximal 30 Dezibel Innenpegel, auch bei ge\u00f6ffnetem Fenster.<\/p>\n<p>Nutzungskonzept des Hochhauses im geplanten Quartier: 711 Wohneinheiten, Gewerbe und belebtes Erdgeschoss<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Im Hochhaus entstehen rund 711 Wohneinheiten, erg\u00e4nzt durch Dienstleistungs- und Gewerbefl\u00e4chen in den oberen Etagen. Das Erdgeschoss sollen Caf\u00e9s, Restaurants und Gesch\u00e4fte beleben, sowohl zum Stadtplatz als auch zur Rudolfstra\u00dfe hin.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Eine Passage verbindet die Nordseite mit dem Stadtplatz, und die Tamara-Danz-Stra\u00dfe erh\u00e4lt durch Erdgeschossnutzungen zus\u00e4tzliche Aktivierung. Nord- und S\u00fcdfassade behandeln die Planenden dabei gleichwertig. Mindestens 30 Prozent der gesamten Wohnfl\u00e4che im Quartier sind als gef\u00f6rderter Wohnungsbau vorgesehen. Kritiker bewerten diesen Anteil angesichts der Baudichte allerdings noch als zu niedrig.<\/p>\n<p>Wohnhochhaus an der Tamara-Danz-Stra\u00dfe: Blockrand, Stadtplatz und Kita im Gartenhof<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Neben dem Hochhaus gliedert sich das Ensemble in drei weitere Bauteile. Das Wohnensemble mit 363 Mieteinheiten in sechs H\u00e4usern stammt vom B\u00fcro ThomasM\u00fcllerIvanReimann und bietet Einraum- bis Familienwohnungen, Maisonetten mit Hofzugang sowie barrierefreie Einheiten.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Alle Wohnungen in diesem Bauteil sollen mietpreis- und belegungsgebunden sein. Ein gemeinschaftlicher Gartenhof mit 500 Quadratmetern Kita-Spielfl\u00e4che und weiteren rund 1.600 Quadratmetern liegt im Inneren der C-f\u00f6rmigen Blockstruktur. Balkone zur Stra\u00dfe und Winterg\u00e4rten zur Bahnseite reagieren auf die unterschiedlichen L\u00e4rmsituationen.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Der zentrale Stadtplatz fungiert als \u00f6ffentlicher Treffpunkt mit Au\u00dfengastronomie, Sitzm\u00f6glichkeiten, 56 Fahrradstellpl\u00e4tzen und rund 500 Quadratmetern Spielfl\u00e4che, jedenfalls in den \u00f6ffentlich einsehbaren Planungen.<\/p>\n<p>167-Meter-Hochhaus als H\u00f6hepunkt eines Ensembles aus insgesamt sechs Geb\u00e4uden<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">Hoch aufgeastete B\u00e4ume und helles Pflaster mit hohem Albedo-Wert sollen Hitze reduzieren, ein Retentionssystem das Regenwasser vor Ort zur\u00fcckhalten. Das Kopfgeb\u00e4ude an der Warschauer Br\u00fccke \u00fcbernimmt den st\u00e4dtebaulichen Auftakt zum Rudolfkiez und l\u00e4uft in einem eigenen Bebauungsplanverfahren.<\/p>\n<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\">So stellen es sich jedenfalls die Bauherren und die beauftragten Planungsb\u00fcros. Bis zur tats\u00e4chlichen Realisierung des Vorhabens sind aber noch einige Planungs- und Vorbereitungsschritte zu gehen. Die Visualisierungen der beiden B\u00fcros zeigen allerdings schon jetzt, wie das Ensemble in Berlin-Friedrichshain zuk\u00fcnftig aussehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hochhaus-Rudolfstrasse-Berlin\u00a9-Henning-Larsen-Architekten-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-89796\" class=\"lazyload wp-image-89796 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hochhaus-Rudolfstrasse-Berlin\u00a9-Henning-Larsen-Architekten-2.png\" alt=\"Visualisierung Hochhaus Rudolfstra\u00dfe, Berlin\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-89796\" class=\"wp-caption-text\">Der Entwurf f\u00fcr das Stadthaus von Der Entwurf von Thomas M\u00fcller Ivan Reimann Architekten sieht \u00fcberwiegend mietpreisgebundenen Wohnungsbau mit differenzierten Wohnungstypen vor. Pr\u00e4gend sind auskragende Balkone zur Stra\u00dfe sowie Winterg\u00e4rten an den l\u00e4rmbelasteten Fassaden sieht \u00fcberwiegend mietpreisgebundenen Wohnungsbau mit differenzierten Wohnungstypen vor. Pr\u00e4gend sind auskragende Balkone zur Stra\u00dfe sowie Winterg\u00e4rten an den l\u00e4rmbelasteten Fassaden. \/ \u00a9 Visualisierung: Henning Larsen Architekten<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Quellen: Henning Larsen, ThomasM\u00fcllerIvanReimann\u00a0Gesellschaft von Architekten, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An der Rudolfstra\u00dfe 18 in Berlin-Friedrichshain soll ein neues, hochverdichtetes Wohnquartier mit rund 1.000 Wohnungen entstehen. 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