{"id":881989,"date":"2026-03-20T02:14:15","date_gmt":"2026-03-20T02:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/881989\/"},"modified":"2026-03-20T02:14:15","modified_gmt":"2026-03-20T02:14:15","slug":"virtuell-vergewaltigt-schauspielerin-collien-fernandes-zeigt-ex-mann-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/881989\/","title":{"rendered":"\u201eVirtuell vergewaltigt\u201c: Schauspielerin Collien Fernandes zeigt Ex-Mann an"},"content":{"rendered":"<p>Schauspielerin Collien Fernandes, die sich in den vergangenen Jahren <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Petition-beim-Digitalministerium-Kampf-gegen-Deepfake-Pornos-9342197.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlich gegen Deepfakes engagiert hat<\/a>, hat Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Er soll in sozialen Netzwerken unter ihrem Namen Profile angelegt und diese f\u00fcr erotische Konversationen missbraucht haben.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/collien-fernandes-erstattet-anzeige-gegen-ex-mann-christian-ulmen-a-6abfb991-1665-4469-9c8e-3cc5a2cb4f29\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das berichtet der \u201eSpiegel\u201c<\/a> unter Berufung auf Fernandes und verschiedene Dokumente, der Beschuldigte wollte sich demnach nicht \u00e4u\u00dfern. Die beiden hatten im Jahr 2011 geheiratet und im vergangenen Herbst ihre Trennung bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Angebliches Gest\u00e4ndnis<\/p>\n<p>Fernandes reichte die Anzeige Ende vergangenen Jahres beim Bezirksgericht Palma de Mallorca ein, wohin das Paar vor drei Jahren mit der gemeinsamen Tochter ausgewandert war. Bereits Jahre zuvor hatte sie laut dem Spiegel erfahren, dass unter ihrem Namen Profile auf LinkedIn angelegt worden waren, \u00fcber die Unbekannte sich mit fremden M\u00e4nnern zum Telefonsex verabredeten. Zudem seien pornografische Bilder und Videos von Frauen verschickt worden, die ihr t\u00e4uschend \u00e4hnlich sahen \u2013 offenbar um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um sie selbst. Einen Monat sp\u00e4ter habe Ulmen ihr gestanden: \u201eIch war das, ich habe das getan.\u201c<\/p>\n<p>Laut dem \u201eSpiegel\u201c befindet sich die Anzeige in Spanien noch in einem fr\u00fchen Stadium, f\u00fcr Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Der Spiegel hat demnach aber eine E-Mail des Schauspielers an einen Berliner Strafverteidiger einsehen k\u00f6nnen, bei der es sich um eine Beichte handeln k\u00f6nnte. Darin habe er eingestanden, \u201eauf den Namen seiner Frau Fakeprofile auf sozialen Medien angemeldet\u201c zu haben. \u00dcber die habe er mit anderen \u201eM\u00e4nnern gechattet, geflirtet, \u201abis hin zum Sex-Talk\u2019\u201c. Dar\u00fcber habe er auch Videos verschickt, die er sich aber von frei zug\u00e4nglichen Seiten aus dem Internet besorgt habe. Die Rede war da also explizit nicht von selbst erstellten Deepfakes.<\/p>\n<p>Dass die Anzeige in Spanien eingereicht wurde, liegt auch daran, dass Opfer von digitaler Gewalt dort bessere Aussichten haben. Das liege unter anderem daran, dass es dort Staatsanwaltschaften und Gerichte gebe, die auf Gewalt gegen Frauen spezialisiert sind. Fernandes setzt sich seit Jahren daf\u00fcr ein, die juristische Verfolgung pornografischer Deepfakes in Deutschland zu erleichtern. Von ihren pers\u00f6nlichen Erfahrungen berichtete sie im vergangenen Jahr <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bits-Boeses-Der-Kampf-gegen-Hass-ist-wie-ein-Kampf-gegen-Windmuehlen-10457733.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im heise-Podcast \u201eBits &amp; B\u00f6ses\u201c<\/a>, damals aber noch ohne einen Vorwurf gegen eine konkrete Person.<\/p>\n<p>Bundesjustizministerin <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Hubig-will-strengere-Regeln-gegen-KI-generierte-Sex-Bilder-11140626.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stefanie Hubig hat im Januar<\/a> angek\u00fcndigt, h\u00e4rter gegen das Erstellen und Verbreiten von sexualisierten Bildern vorgehen zu wollen, die mit KI-Hilfe erstellt wurden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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