{"id":88328,"date":"2025-05-06T06:53:16","date_gmt":"2025-05-06T06:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88328\/"},"modified":"2025-05-06T06:53:16","modified_gmt":"2025-05-06T06:53:16","slug":"was-boerse-und-unternehmen-von-der-neuen-bundesregierung-erwarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88328\/","title":{"rendered":"Was B\u00f6rse und Unternehmen von der neuen Bundesregierung erwarten"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.05.2025 07:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Vor der neuen Bundesregierung liegen gro\u00dfe Aufgaben. Die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, d\u00fcrfte dabei an erster Stelle stehen. Wird der Regierung Merz das gelingen?<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/beck-anne-catherine-103.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Anne-Catherine Beck\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/beck-anne-catherine-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFriedrich Merz ist noch nicht einmal im Amt, schon hagelt es Forderungen, W\u00fcnsche und Ideen, wie es mit der deutschen Wirtschaft wieder bergauf gehen k\u00f6nnte. Unternehmen und Verb\u00e4nde melden sich zu Wort und machen Druck &#8211; diesmal m\u00fcsse die Wirtschaftswende gelingen.<\/p>\n<p>    &#8222;Die Welt wartet nicht auf uns&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs stehe viel auf dem Spiel, erkl\u00e4rt Christoph Ahlhaus, Vorsitzender des Bundesverbands mittelst\u00e4ndische Wirtschaft: &#8222;Wir wissen doch, die Welt wartet nicht auf uns. Wenn die Regierung in dieser Legislatur das Ruder nicht herumrei\u00dft, werden wir Deutschland in vier Jahren nicht wiedererkennen. Und das gilt politisch, wie wirtschaftlich.&#8220; Denn Friedrich Merz \u00fcbernimmt Verantwortung f\u00fcr ein Land, das seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen ist, das unter zu viel B\u00fcrokratie, hohen Energiepreisen, hohen Steuern und angespannten Handelsbeziehungen leidet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine ziemlich schwierige Gemengelage &#8211; vor allem f\u00fcr einen Bundeskanzler, der bis dato keinerlei Regierungserfahrung hat. Mittelst\u00e4ndische Firmen haben auch deshalb eher wenig Hoffnung in die neue Regierung, so Ahlhaus: &#8222;Unsere neueste Umfrage zeigt, fast jeder zweite Mittelst\u00e4ndler ist mit dem Koalitionsvertrag alles andere als gl\u00fccklich. Mehr als 60 Prozent glauben nicht daran, dass die Regierung unter Friedrich Merz die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland in den Griff bekommen wird.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Nicht unbedingt der Wunsch-Kandidat der B\u00f6rsen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEtwas mehr Zuversicht gibt es an den B\u00f6rsen. Sie haben bereits mit Vorschusslorbeeren reagiert. Seit bekannt ist, dass Merz neuer Kanzler wird, ging es an den deutschen Aktienm\u00e4rkten deutlich bergauf. Doch ein richtiger Traumkanzler sei Merz an den B\u00f6rsen dennoch nicht, erkl\u00e4rt Daniel Saurenz, Kapitalmarktexperte bei Feingold Research.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Friedrich Merz ist nicht unbedingt der Wunsch-Kandidat der B\u00f6rsen &#8211; man muss allerdings hinzuf\u00fcgen, es gibt keinen richtigen Wunsch-Kandidaten.&#8220; Der Wunsch der Investoren liege darin, dass Reformen auf den Weg kommen und dass man vor allem die zweite und dritte Reihe in Deutschland unterst\u00fctze, so Saurenz: &#8222;Deswegen ist der Blick Richtung DAX wichtig, aber noch wichtiger ist der Blick in Richtung MDAX, SDAX, Tech-Dax. Dort sind die Unternehmen , die mit ihrem Gesch\u00e4ft an Deutschland h\u00e4ngen.&#8220;<\/p>\n<p>    Investitionsprogramm kommt gut an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Firmen aus dem DAX sei die Wahl des neuen Bundeskanzlers nicht ganz so entscheidend. Immerhin machen sie einen Gro\u00dfteil ihrer Gesch\u00e4fte im Ausland &#8211; vorrangig in den USA. Profitieren k\u00f6nnten sie trotzdem von der neuen Bundesregierung &#8211; zumindest von neuen Beschl\u00fcssen wie dem milliardenschweren Investitionsprogramm, das die Koalition aus SPD, CDU und CSU angek\u00fcndigt hat, so Saurenz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das Investitionspaeket der Bundesregierung wird am Kapitalmarkt nat\u00fcrlich dankbar angenommen. Denn dazu muss man sich nur Aktien anschauen wie Rheinmetall, die seit Monaten nach oben geschoben werden. Deutz aus der zweiten Reihe ist auch gutes Beispiel. Strabag in \u00d6sterreich profitiert auch von der neuen Bundesregierung.&#8220; Investitionen in den Standort Deutschland seien ein erster wichtiger Schritt, so die Bef\u00fcrworter. Gegner kritisieren hingegen, dass es Investitionen auf Pump sind &#8211; und f\u00fcrchten ein Abrutschen in die Schuldenspirale.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.05.2025 07:27 Uhr Vor der neuen Bundesregierung liegen gro\u00dfe Aufgaben. 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