{"id":88470,"date":"2025-05-06T08:13:13","date_gmt":"2025-05-06T08:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88470\/"},"modified":"2025-05-06T08:13:13","modified_gmt":"2025-05-06T08:13:13","slug":"ford-erwartet-milliarden-kosten-durch-trump-zoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88470\/","title":{"rendered":"Ford erwartet Milliarden-Kosten durch Trump-Z\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 06.05.2025 09:11 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der f\u00fchrende US-Autohersteller Ford rechnet wegen der Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit einer Belastung von 1,5 Milliarden Dollar &#8211; und setzt daher seine Prognose f\u00fcr 2025 aus. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Autoriese Ford stellt sich auf eine Milliardenbelastung durch die Importz\u00f6lle von Pr\u00e4sident Donald Trump ein. Die Abgaben auf in die USA eingef\u00fchrte Fahrzeuge und Autoteile d\u00fcrften das bereinigte operative Ergebnis in diesem Jahr um rund 1,5 Milliarden Dollar dr\u00fccken, wie der f\u00fchrende US-Autobauer gestern Abend nach B\u00f6rsenschluss mitteilte.<\/p>\n<p>    Ford-Chef klagt \u00fcber &#8222;gewaltige Zahlen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEigentlich werden die Z\u00f6lle Ford voraussichtlich sogar 2,5 Milliarden Dollar kosten, wie Finanzchefin Sherry House sagte. Der Konzern geht allerdings davon aus, mit verschiedenen Ma\u00dfnahmen etwa eine Milliarde davon ausgleichen zu k\u00f6nnen. Beides seien &#8222;gewaltige Zahlen&#8220;, beklagte sich Ford-Chef Jim Farley.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFord leidet vor allem unter den unter Trump gestiegenen Kosten f\u00fcr die Einfuhr von Fahrzeugen aus Mexiko und China. Der US-Autoriese hat zwar seine Automobilexporte nach China eingestellt &#8211; importiert aber weiterhin Fahrzeuge wie den Lincoln Nautilus aus dem Land.<\/p>\n<p>    Jahresprognose einkassiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter Verweis auf die Unsicherheit \u00fcber Trumps Z\u00f6lle hat der Konzern am Abend auch seine Jahresprognose einkassiert. Im Februar hatte der Autohersteller aus Dearborn f\u00fcr das Jahr 2025 noch einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 7,0 bis 8,5 Milliarden Dollar vorhergesagt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFord-F\u00fchrungskr\u00e4fte sagten, sie setzten den Ausblick des Unternehmens aus, bis es mehr Klarheit \u00fcber die Auswirkungen vor US-Z\u00f6lle auf Autos und Autoteile gebe. Der Konzern sucht nun nach schnellen Wegen, Zulieferungen aus den USA auszubauen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls weitere &#8222;erhebliche Branchenrisiken&#8220; neben den Z\u00f6llen und Gegenz\u00f6llen nannte Ford m\u00f6gliche Unterbrechungen der Lieferkette und Unsicherheit \u00fcber \u00c4nderungen bei den Emissionsrichtlinien seitens der US-Regierung.<\/p>\n<p>    Trump mildert Z\u00f6lle ab<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte Z\u00f6lle von 25 Prozent auf importierte Autos und Bauteile verh\u00e4ngt, am vergangenen Dienstag allerdings ein Dekret zur Abmilderung der Z\u00f6lle f\u00fcr US-Autobauer unterzeichnet. Die Anordnung sieht vor, dass Autohersteller nicht mehrfach durch &#8222;\u00fcberlappende&#8220; Z\u00f6lle f\u00fcr Autos und Material wie Stahl belastet werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem ist eine \u00dcbergangsfrist von zwei Jahren f\u00fcr Hersteller vorgesehen, um ihre Lieferketten zur\u00fcck in die USA zu verlagern und die Abh\u00e4ngigkeit von Importen zu verringern<\/p>\n<p>    Ford profitierte von Vorzieheffekten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngesichts der massiv steigenden Kosten f\u00fcr die Autokonzerne rechnen Branchenbeobachter fest mit steigenden Preisen in den USA. US-Verbraucher hatten in den vergangenen Wochen bereits nach M\u00f6glichkeit Autok\u00e4ufe vorgezogen, um den Z\u00f6llen zuvorzukommen. Ford griff in dieser Situation zu einer Rabattaktion und konnte dadurch Marktanteile gewinnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr das vergangene Quartal berichtete Ford zwar \u00fcber einen gesunkenen Umsatz und Gewinn &#8211; \u00fcbertraf aber die Erwartungen der Analysten bei Weitem. So sank der Gewinn pro Aktie auf 14 Cents und lag damit mehr als 70 Prozent unter den 49 Cents des Vorjahrs. Das Ergebnis \u00fcbertraf jedoch den Marktkonsens von zwei Cent pro Aktie deutlich.<\/p>\n<p>    Ford-Aktie nachb\u00f6rslich unter Druck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut der Unternehmensleitung trugen Kosten- und Qualit\u00e4tsverbesserungen trugen dazu bei, dass Ford die Erwartungen \u00fcbertraf. Bei Elektroautos reduzierte Ford den operativen Verlust auf 849 Millionen Dollar von gut 1,3 Milliarden Dollar vor einem Jahr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFord-Aktien fielen im nachb\u00f6rslichen Handel um 2,3 Prozent. Von ihrem Tief Anfang April bei 8,44 Dollar hat sich das Papier allerdings mittlerweile deutlich erholt. Mit 10,17 Dollar notierte es zuletzt sogar h\u00f6her als vor Ank\u00fcndigung der &#8222;reziproken Z\u00f6lle&#8220; durch Trump.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.05.2025 09:11 Uhr Der f\u00fchrende US-Autohersteller Ford rechnet wegen der Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[1278,175,227,170,169,29,2460,30,171,174,113,173,172,64,211],"class_list":{"0":"post-88470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autobauer","9":"tag-business","10":"tag-china","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-ford","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-trump","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-usa","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114459889575307749","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}