{"id":88519,"date":"2025-05-06T08:42:11","date_gmt":"2025-05-06T08:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88519\/"},"modified":"2025-05-06T08:42:11","modified_gmt":"2025-05-06T08:42:11","slug":"informationsversorgung-in-biomedizin-und-lebenswissenschaften-sichern-e-health-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88519\/","title":{"rendered":"Informationsversorgung in Biomedizin und Lebenswissenschaften sichern: E-HEALTH-COM"},"content":{"rendered":"<p> <b>Resilienz und Unabh\u00e4ngigkeit der lebenswissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur in Europa zu st\u00e4rken, ist angesichts der Risiken durch die Abh\u00e4ngigkeiten von den US-basierten Informationsdiensten geboten. ZB MED \u2013 Informationszentrum Lebenswissenschaften wird daher eine offene, zuverl\u00e4ssige und nachhaltige Alternative zur PubMed-Datenbank entwickeln. Diese alternative Datenbank stellt die derzeit verf\u00fcgbaren PubMed-Inhalte bereit und wird einen technischen und administrativen Rahmen f\u00fcr Erweiterungen durch neue Publikationen bieten. Ein zentraler Meilenstein wurde bereits erreicht: Die aktuellen Inhalte von PubMed sind gesichert und \u00fcber das ZB MED-Suchportal LIVIVO zug\u00e4nglich. <\/b><\/p>\n<p> <b>Vorbereitung auf den Ernstfall &#8211; Einschr\u00e4nkungen von PubMed<\/b><br \/>Die neue Datenbank von ZB MED soll einen m\u00f6glichst nahtlosen Ersatz  bieten im Falle von Einschr\u00e4nkungen in der Verf\u00fcgbarkeit von PubMed.  Auch soll die gewohnte Suchoberfl\u00e4che von PubMed so weit wie m\u00f6glich  nachgebildet werden. <\/p>\n<p>Die mehrfache Sicherung der Daten muss ebenso wie die rechtlichen  Rahmenbedingungen, die Workflows zur Datenverarbeitung und die  Kompatibilit\u00e4t mit bestehenden PubMed-Datenformaten gekl\u00e4rt werden. F\u00fcr  die Anreicherung mit Metadaten, z. B. aus dem kontrollierten Vokabular  MeSH (Medical Subject Headings), werden automatische Verfahren genutzt.  Die Software-Komponenten werden als Open-Source-L\u00f6sung entwickelt. <\/p>\n<p>Im Bewusstsein, dass PubMed mehr als nur eine \u201ceinfache\u201d Datenbank ist,  sollen im Zuge des Projektes weitere Entwicklungsschritte f\u00fcr das  Worst-Case-Szenario des Abschaltens von PubMed vorbereitet werden. Dazu  geh\u00f6ren die Entwicklung und Bereitstellung einer  Programmierschnittstelle (API), die Integration weiterer Quellen sowie  die Pflege und Erweiterung des MeSH. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft  (DFG) bietet hierf\u00fcr F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten. ZB MED schreibt derzeit den  Antrag f\u00fcr ein Initialprojekt.<\/p>\n<p><b>\u201eWir m\u00fcssen handeln!\u201c<\/b><br \/>Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, Wissenschaftlicher Direktor von ZB  MED, betont: \u201cDie offene Informationsversorgung f\u00fcr die  Gesundheitsforschung ist ein sehr wertvolles Gut. Bis Anfang dieses  Jahres h\u00e4tten wir uns nicht tr\u00e4umen lassen, dass dieses Gut einmal  gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnte. Diese Gefahr besteht jetzt und wir m\u00fcssen  handeln. Wir stehen hier vor einer gro\u00dfen neuen Herausforderung, aber  wir sehen auch eine starke Community, die wir gut kennen und auf die wir  bauen k\u00f6nnen. Mit dem Projekt ergreifen wir die Initiative, um die  Handlungsf\u00e4higkeit in den medizinischen und lebenswissenschaftlichen  nationalen und europ\u00e4ischen Forschungsinfrastrukturen zu erhalten. Wir  werden den Informationsaustausch auf hohem Niveau sichern und damit der  biomedizinischen Forschung in Deutschland, Europa und weltweit den  R\u00fccken st\u00e4rken.\u201d<\/p>\n<p><b>Einbindung der wissenschaftlichen Community<\/b><br \/>Der Austausch mit den wissenschaftlichen Fachcommunitys soll ein  Baustein im Projekt werden. Geplant sind Workshops vor Ort, aber auch  digital, sowohl auf nationaler als auch auf europ\u00e4ischer Ebene. Dies  b\u00fcndelt sowohl Kompetenzen als auch Ressourcen und vermeidet  Doppelarbeiten. Ein erstes Online-Meeting findet bereits in der  Antragsphase am 14. Mai 2025 um 15.30 Uhr statt, um die Community  fr\u00fchzeitig einzubinden, zu informieren und sich \u00fcber den Bedarf  auszutauschen. Dazu sind alle Interessierten aus Forschung,  Infrastruktur und Politik herzlich eingeladen. <\/p>\n<p>Wer den Projektantrag unter dem Titel &#8222;OLSPub \u2013 Open Life Science  Publications Database: Building a Resilient European Biomedical and Life  Science Infrastructure&#8220; unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann dies mit einem Letter  of Support tun.     &#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b>&#13;<\/p>\n<p>Informationen und Anmeldungen zum Meeting&#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zbmed.de\/ueber-uns\/presse\/neuigkeiten-aus-zb-med\/artikel\/einladung-informationsveranstaltung-lebenswissenschaftliche-forschungsinfrastruktur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zbmed.de\/ueber-uns\/presse\/neuigkeiten-aus-zb-med\/artikel\/einladung-informationsveranstaltung-lebenswissenschaftliche-forschungsinfrastruktur<\/a>\u00a0&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Informationen und Vorlage zum Letter of Support&#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zbmed.de\/fileadmin\/user_upload\/Pressemitteilungen\/2025\/2025-05-05_LoS_PubMed_Alternative_ZB_MED.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.zbmed.de\/fileadmin\/user_upload\/Pressemitteilungen\/2025\/2025-05-05_LoS_PubMed_Alternative_ZB_MED.pdf<\/a>&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>zu LIVIVO&#13;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.livivo.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.livivo.de\/<\/a>\u00a0&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Quelle: ZB MED&#13;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Resilienz und Unabh\u00e4ngigkeit der lebenswissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur in Europa zu st\u00e4rken, ist angesichts der Risiken durch die Abh\u00e4ngigkeiten von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88520,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,36655,13,2249,14,15,12,55],"class_list":{"0":"post-88519","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-gesundheitstelematik","16":"tag-headlines","17":"tag-meldungen","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114460003212389472","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88519\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}