{"id":88521,"date":"2025-05-06T08:43:11","date_gmt":"2025-05-06T08:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88521\/"},"modified":"2025-05-06T08:43:11","modified_gmt":"2025-05-06T08:43:11","slug":"firmenpleiten-europa-2024-hoechster-stand-seit-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88521\/","title":{"rendered":"Firmenpleiten Europa 2024: H\u00f6chster Stand seit 2013"},"content":{"rendered":"<p>              6.05.2025 10:26<\/p>\n<p>              (Akt. 6.05.2025 10:26)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1386208850_BLD_Online-4-3-400533033-533x400.jpg\"   alt=\"Auch in \u00d6sterreich gab es mehr Firmenpleiten\" title=\"Auch in \u00d6sterreich gab es mehr Firmenpleiten\"\/><\/p>\n<p>                    Auch in \u00d6sterreich gab es mehr Firmenpleiten<br \/>\n                     \u00a9APA\/dpa<\/p>\n<p>\n        Die tr\u00fcbe Wirtschaftslage hat auch im Jahr 2024 f\u00fcr einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Europa gesorgt. In den EU-14-Staaten zuz\u00fcglich Norwegen, Schweiz und Gro\u00dfbritannien, lag die Zahl der Firmeninsolvenzen 2024 bei insgesamt 190.449, das waren um 12,2 Prozent mehr als im Jahr davor und markiert den h\u00f6chsten Stand seit 2013, zeigt eine Erhebung des Gl\u00e4ubigerschutzverbands Creditreform. Auch in \u00d6sterreich stieg die Zahl der Firmenpleiten das dritte Jahr in Folge.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Hohe Zinsen, steigende Energiepreise, eine insgesamt schwache Nachfrage sowie geopolitische Unsicherheiten belasteten die Stabilit\u00e4t vieler Unternehmen. Besonders betroffen waren kleine und mittlere Betriebe, die oft nur \u00fcber geringe finanzielle R\u00fccklagen verf\u00fcgen&#8220;, sagte Gerhard Weinhofer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Creditreform in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Um ein F\u00fcnftel mehr Unternehmenspleiten in \u00d6sterreich<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich gerieten 6.693 Unternehmen in die Zahlungsunf\u00e4higkeit, das war ein Plus von 21,9 Prozent gegen\u00fcber 2023 und der h\u00f6chste Wert seit der Finanzkrise 2009. Die \u00f6sterreichische Wirtschaftsleistung schrumpfe 2024 um 1,1 Prozent, die aktuelle Rezession h\u00e4lt damit bereits seit mehr als zwei Jahren an, laut Creditreform ist es die l\u00e4ngste Phase wirtschaftlicher Schw\u00e4che seit etwa 30 Jahren. Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe (plus 28 Prozent) und im Dienstleistungssektor (plus 27 Prozent) legten die Insolvenzen hierzulande 2024 zu, im Handel war der Anstieg weniger ausgepr\u00e4gt (plus 13 Prozent).<\/p>\n<p>Auch in fast allen westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern nahmen die Unternehmensinsolvenzen zu, weniger Firmeninsolvenzen gab es nur in D\u00e4nemark und Gro\u00dfbritannien. In der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Volkswirtschaft Deutschland lag der Anstieg bei 22,5 Prozent, Frankreich verzeichnete ein Plus von 17,4 Prozent, in Italien gab es um 8,9 Prozent mehr Firmenpleiten. Griechenland, das hier auch zu Westeuropa gez\u00e4hlt wird, verzeichnete mit plus 42,5 Prozent den gr\u00f6\u00dften Anstieg, dahinter folgten Irland (plus 32 Prozent) und die Niederlande (plus 31,7 Prozent). In fast allen L\u00e4ndern in Westeuropa lagen die Fallzahlen klar \u00fcber dem Vor-Corona-Niveau von 2019.<\/p>\n<p>Bauwirtschaft in Europa besonders von Insolvenzen betroffen<\/p>\n<p>&#8222;Drei Jahre Stagnation und wirtschaftliche Flaute haben nicht nur Deutschland im Griff. Europa leidet insgesamt unter einer schwachen konjunkturellen Entwicklung. Der deutlich versch\u00e4rfte Wettbewerb hat zu einem signifikanten Anstieg der Insolvenzen gef\u00fchrt&#8220;, sagte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung in Deutschland.<\/p>\n<p>Steigende Baukosten, hohe Finanzierungskosten und eine schw\u00e4chelnde Nachfrage sorgten vor allem in der Bauwirtschaft f\u00fcr mehr Pleiten (plus 15,4 Prozent), im Dienstleistungssektor stieg die Zahl der Insolvenzen um 14,2 Prozent, im Verarbeitenden Gewerbe um 9,3 Prozent und im Handel um 8,1 Prozent.<\/p>\n<p>Auch in Mittel- und Osteuropa gab 2024 es in vielen L\u00e4ndern mehr Firmenpleiten, oft lagen die Fallzahlen allerdings noch unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Besonders deutliche Anstiege verzeichneten Polen, Lettland, Slowenien, Litauen und Estland. Ungarn verzeichnete unterdessen deutlich weniger Unternehmensinsolvenzen und beeinflusst das Gesamtbild damit deutlich. Insgesamt wurden in Mittel- und Osteuropa 39.681 F\u00e4lle registriert, nach 64.917 im Jahr davor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"6.05.2025 10:26 (Akt. 6.05.2025 10:26) Auch in \u00d6sterreich gab es mehr Firmenpleiten \u00a9APA\/dpa Die tr\u00fcbe Wirtschaftslage hat auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88522,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,36661,36662,36663,36664,548,663,158,3934,3935,36656,13,1317,36659,14,15,1433,36660,12,36657,36665,6296,55,36658],"class_list":{"0":"post-88521","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bauwirtschaft-insolvenzen","11":"tag-creditreform-bericht","12":"tag-creditreform-oesterreich","13":"tag-economy","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-firmenpleiten-2024","20":"tag-headlines","21":"tag-insolvenzen","22":"tag-kmu-insolvenzen","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-oesterreich","26":"tag-oesterreich-pleiten","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-unternehmensinsolvenzen-europa","29":"tag-volkswirtschaft","30":"tag-wien","31":"tag-wirtschaft","32":"tag-wirtschaftslage-2024"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114460007138852006","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88521"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88521\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}