{"id":88582,"date":"2025-05-06T09:16:09","date_gmt":"2025-05-06T09:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88582\/"},"modified":"2025-05-06T09:16:09","modified_gmt":"2025-05-06T09:16:09","slug":"hamburg-staerkt-berufsorientierung-an-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88582\/","title":{"rendered":"Hamburg st\u00e4rkt Berufsorientierung an Schulen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">\n\t\t\t\t\t<b>Hamburg baut die Berufsorientierung an allen Schulen weiter aus. Das geht aus einer aktuellen Bilanz der Schulbeh\u00f6rde hervor. Die Ergebnisse stellte Hamburgs Senatorin f\u00fcr Schule und Berufsbildung, Ksenija Bekeris, jetzt vor. Demnach zeigt insbesondere das Konzept der Praxisklassen deutliche Erfolge beim \u00dcbergang in die Ausbildung. <\/b>\n\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t06.05.2025<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/bundeslaender\/bundesland\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tHamburg<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\tPressemeldung<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bildungsklick.de\/anbieter\/behoerde-fuer-schule-und-berufsbildung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tBeh\u00f6rde f\u00fcr Schule und Berufsbildung Hamburg<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<ul class=\"m-news-swiper__wrapper swiper-wrapper\">\n<li class=\"m-news-swiper__item swiper-slide\">\n<p>\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/csm_AdobeStock_162946985_6ba0509cba.jpg\" width=\"637\" height=\"358\" alt=\"Gruppe junger Auszubildender und Ausbilder in einem Elektrobetrieb.\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u00a9\u00a0Adobe Stock<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__left prev h\"\/><br \/>\n\t\t\t<a class=\"m-news-swiper__right next h\"\/><\/p>\n<p>So liegt die Ausbildungsquote bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus Praxisklassen zehn Prozentpunkte h\u00f6her als bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die keine Praxisklasse besucht haben. Aus der Bilanz geht auch hervor, dass Hamburgs Gymnasien das Thema Berufsorientierung zunehmend f\u00fcr sich entdecken und vermehrt spezifische Berufsorientierungsmodule (BO-Module) buchen. Im vergangenen Jahr nahmen \u00fcber 15.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aller weiterf\u00fchrenden Schulformen an vertiefenden Berufsorientierungsmodulen teil, die in Kooperation mit anerkannten Tr\u00e4gern und Betrieben umgesetzt werden. F\u00fcr das aktuelle Schuljahr wurden bereits Module f\u00fcr \u00fcber 17.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gebucht.<\/p>\n<p>Ksenija Bekeris, Senatorin f\u00fcr Schule und Berufsbildung: \u201eWir wollen, dass alle jungen Menschen ihren Weg ins Berufsleben gut vorbereitet gehen k\u00f6nnen \u2013 unabh\u00e4ngig von Schulform, Herkunft oder Unterst\u00fctzungsbedarf. Die fr\u00fchzeitige Berufsorientierung ist daf\u00fcr entscheidend. Die aktuellen Zahlen zeigen: Hamburg ist hier auf einem sehr guten Weg. Die Schulen engagieren sich, die Konzepte greifen, und immer mehr Jugendliche profitieren ganz konkret davon. Hamburg kann damit nicht zuletzt passende Antworten auf den Fachkr\u00e4ftemangel liefern.\u201c<\/p>\n<p>Praxisklassen sehr erfolgreich<\/p>\n<p>Besonders erfolgreich sind die sogenannten Praxisklassen, in denen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufe 10 Unterricht und Praxisphasen im Betrieb miteinander verbinden. Der Unterricht in der Schule wird hier mit regelm\u00e4\u00dfigen Tagen in Betrieben verzahnt \u2013 eine Art \u201eMini-Duales System\u201c, das Schule und Berufsleben direkt verbindet. Praxisklassen richten sich an Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die von praktischen Erfahrungen besonders profitieren k\u00f6nnen. Die Zahlen zeigen: Die \u00dcberg\u00e4nge in Ausbildung liegen hier zehn Prozentpunkte h\u00f6her als bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die nicht in Praxisklassen unterrichtet wurden. Gleichzeitig sinkt durch die Praxisklassen zudem die Zahl der Jugendlichen, die nach Klassen 10 in der Ausbildungsvorbereitung weiter begleitet werden.<\/p>\n<p>Gymnasien zeigen steigendes Engagement in der Berufsorientierung<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigen au\u00dferdem, dass sich die Berufsorientierung an Gymnasien sp\u00fcrbar professionalisiert. Zunehmend nehmen demnach auch Gymnasien die von der Schulbeh\u00f6rde organisierten und digital buchbaren Berufsorientierungsmodule, die von externen Bildungstr\u00e4gern umgesetzt werden, in Anspruch. Insgesamt hat sich die Anzahl der teilnehmenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an den Gymnasien in nur zwei Schuljahren verdoppelt. Waren es 2022\/23 noch 3.000 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, die an einem BO-Modul teilnahmen, so sind es im aktuellen Schuljahr bereits 6.000. Im vergangenen Schuljahr haben allein 2.010 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus 22 Hamburger Gymnasien an dem vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderten Modul \u201eSt\u00e4rken st\u00e4rken\u201c teilgenommen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr sind die Zahlen hier um fast 800 Teilnehmende angestiegen. Das zur Verf\u00fcgung stehende Platzkontingent wurde damit komplett ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Berufsorientierung als Schulfach in den Stadtteilschulen<\/p>\n<p>Auch an den Stadtteilschulen gab es einen gro\u00dfen Schritt: Zum aktuellen Schuljahr wurde erstmals das eigenst\u00e4ndige Fach \u201eBerufliche Orientierung\u201c eingef\u00fchrt. Der neue Bildungsplan ersetzt den Bildungsplan des bisherigen Lernbereichs \u201eArbeit und Beruf\u201c und enth\u00e4lt unter anderem Inhalte zur Arbeitswelt, zu wirtschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen, zur Verbraucherbildung sowie zur Entwicklung pers\u00f6nlicher Perspektiven. Bei der anspruchsvollen Umsetzung begleitet die Hamburger Servicestelle f\u00fcr Qualit\u00e4t in der Berufsorientierung die Schulen auch weiterhin mit Beratung und zahlreichen Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Weitere Meilensteine aus der Bilanz<\/p>\n<p>Ein wachsendes Interesse sowie eine positive Resonanz zeigt sich auch bei dem BO-Modul \u201eMINT4girls\u201c, das sich gezielt an Sch\u00fclerinnen richtet. Es macht Berufe erlebbar, f\u00fcr die man die F\u00e4cher Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) braucht. 2024 nahmen insgesamt 123 M\u00e4dchen aus zw\u00f6lf Stadtteilschulen an diesem Modul teil \u2013 zehn mehr als im Vorjahr. Fast alle Sch\u00fclerinnen (85 Prozent) gaben nach der Teilnahme am Modul an, sich vorstellen zu k\u00f6nnen, sp\u00e4ter einen MINT-Beruf zu ergreifen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Meilenstein war der Launch der neuen Website der Jugendberufsagentur Hamburg (JBA). Sie wird k\u00fcnftig als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte, Koordinatorinnen und -Koordinatoren f\u00fcr Berufsorientierung sowie externe Partner dienen \u2013 etwa f\u00fcr die Buchung von Modulen, die Vorbereitung von Beratungsgespr\u00e4chen oder die Pflege eines digitalen Portfolios. Die Plattform soll in den kommenden Jahren zur wichtigsten digitalen Infrastruktur f\u00fcr die Berufliche Orientierung in Hamburg ausgebaut werden. Die Plattform wird von der Schulbeh\u00f6rde in Kooperation mit den Partnern der JBA entwickelt und mit Mitteln der Bildungskettenvereinbarung vom Bundesbildungsministerium unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Auch neu zugewanderte Jugendliche profitieren zunehmend von gezielten Unterst\u00fctzungsangeboten: Im Projekt Integration durch Ausbildung und Arbeit \u2013 IDAA erhalten junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren intensive Begleitung beim \u00dcbergang in Ausbildung oder Arbeit. In den internationalen Vorbereitungsklassen (IVK) st\u00e4rkt das Projekt \u201eIVK ESA Praxis\u201c die Berufsorientierung. Beide Programme werden von der Schulbeh\u00f6rde in Zusammenarbeit mit Schulen, Tr\u00e4gern und der JBA koordiniert und ebenfalls aus Mitteln der Bildungskettenvereinbarung finanziert.<\/p>\n<p>F\u00fcr junge Erwachsene zwischen 18 und 21 Jahren, die nach dem Hamburgischen Schulgesetz (HmbSG) nicht mehr schulpflichtig sind, deren schulische Bildungssozialisation jedoch noch nicht abgeschlossen ist und die schulische Abschl\u00fcsse anstreben, stellt das Hamburger Institut f\u00fcr Berufliche Bildung dar\u00fcber hinaus ein bedarfsgerechtes Angebot sicher: Das Projekt \u201e\u00dcberg\u00e4nge in Ausbildung und Arbeit f\u00fcr Vollj\u00e4hrige (U21) \u2013 \u00dcAA\u201c ist an die erfolgreiche dualisierte Ausbildungsvorbereitung (AvDual) angelehnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg baut die Berufsorientierung an allen Schulen weiter aus. 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