{"id":88594,"date":"2025-05-06T09:23:13","date_gmt":"2025-05-06T09:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88594\/"},"modified":"2025-05-06T09:23:13","modified_gmt":"2025-05-06T09:23:13","slug":"berlin-brandenburg-expertin-vorsicht-vor-k-o-tropfen-im-bekanntenkreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/88594\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Expertin: Vorsicht vor K.-o.-Tropfen im Bekanntenkreis"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Expertin: Vorsicht vor K.-o.-Tropfen im Bekanntenkreis<\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.05.2025, 10:30 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die T\u00e4ter sind nicht immer nur Fremde. Und die heimlich verabreichten Drogen vielf\u00e4ltig. Das sind die Erfahrungen einer \u00c4rztin, die zu K.-o.-Tropfen forscht.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; K.-o.-Tropfen werden beim Feiern laut Experten nicht nur von Fremden, sondern manchmal auch im Freundes- und Bekanntenkreis heimlich verabreicht. Neben d\u00e4mpfenden Mitteln w\u00fcrde auch Ecstasy in Drinks getan, um beim Gegen\u00fcber eine gr\u00f6\u00dfere Offenheit oder Enthemmtheit zu erzeugen, sagte die \u00c4rztin Twyla Michnevich, die an der Berliner Charit\u00e9 zu dem Thema forscht, der &#8222;M\u00e4rkischen Oderzeitung&#8220; (MOZ).\u00a0<\/p>\n<p>Zu den eingesetzten Substanzen geh\u00f6rten unter anderem sogenannte Benzodiazepine \u2013 Medikamente, die eigentlich zur Behandlung von Angstzust\u00e4nden und Krampfanf\u00e4llen eingesetzt werden, sagte Michnevich.<\/p>\n<p>Hochkonzentrierter Alkohol wird heimlich in Drinks gesch\u00fcttet<\/p>\n<p>Untersch\u00e4tzt w\u00fcrde beim sogenannten Spiking &#8211; der heimlichen Verabreichung von Rauschmitteln &#8211; der gezielte Einsatz von Alkohol. &#8222;Da wird auf Privatpartys in Longdrinks zum Beispiel ein zus\u00e4tzlicher Shot gegeben, um die Person betrunkener zu machen&#8220;, erkl\u00e4rte die \u00c4rztin.\u00a0<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig sei daher, dass bei vielen Patienten in der Rettungsstelle, die dachten, sie seien Opfer von K.-o.-Tropfen geworden, der Promille-Wert des Alkohols viel h\u00f6her lag und nicht zu dem passte, was sie angaben, getrunken zu haben.<\/p>\n<p>Ob es in Berlin einen tats\u00e4chlichen Anstieg von Taten gebe, lasse sich anhand der Daten nicht sicher bestimmen. Gestiegen sei aber die gesellschaftliche Sorge.\u00a0<\/p>\n<p>Notaufnahme und Anzeige bei Polizei<\/p>\n<p>Michnevich riet dringend, in Notf\u00e4llen mit K.-o.-Tropfen, anderen Drogen und \u00dcberdosen von Alkohol sofort den Krankenwagen zu rufen, um so schnell wie m\u00f6glich in die Notaufnahme einer Klinik zu kommen. \u00dcberdosen k\u00f6nnten immer zum Tod f\u00fchren, besonders gef\u00e4hrlich seien aus mehreren Substanzen.<\/p>\n<p>Im Zweifelsfall sollte man dann auch eine Strafanzeige bei der Polizei stellen, die dann eine systematische Analyse des Blutes f\u00fcr einen sicheren Nachweis mache. Manche Substanzen k\u00f6nnten durchaus auch etwas l\u00e4nger nachgewiesen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Expertin: Vorsicht vor K.-o.-Tropfen im Bekanntenkreis 06.05.2025, 10:30 Uhr Die T\u00e4ter sind nicht immer nur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":88595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[15216,296,1890,29,36720,30,24403,36721],"class_list":{"0":"post-88594","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-bekanntenkreis","9":"tag-berlin","10":"tag-brandenburg","11":"tag-deutschland","12":"tag-expertin","13":"tag-germany","14":"tag-k-o-tropfen","15":"tag-vorsicht"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114460164265763513","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}