{"id":886715,"date":"2026-03-22T00:17:24","date_gmt":"2026-03-22T00:17:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/886715\/"},"modified":"2026-03-22T00:17:24","modified_gmt":"2026-03-22T00:17:24","slug":"berlin-fall-collien-fernandes-innensenatorin-fordert-gewaltschutzgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/886715\/","title":{"rendered":"Berlin: Fall Collien Fernandes: Innensenatorin fordert Gewaltschutzgesetz"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/rbb-audio-rbb24-21-03-2026-christina-torge-100.jpg\" alt=\"Archivbild: Iris Spranger (SPD), Berliner Senatorin f\u00fcr Inneres und Sport, spricht bei der Berliner Senatspressekonferenz im Roten Rathaus am 17.03.2026. (Quelle: picture alliance\/dpa\/Carsten Koall)\" title=\"Audio: rbb|24 | 21.03.2026 | Christina Torge | picture alliance\/dpa\/Carsten Koall\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 21.03.2026 \u2022 18:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Nach den schweren Vorw\u00fcrfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann unterst\u00fctzt Berlins Innensenatorin Spranger den Vorsto\u00df der Bundesjustizministerin f\u00fcr ein digitales Gewaltschutzgesetz.<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>Fall Collien Fernandes: Sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen gegen digitale Gewalt gefordert<\/li>\n<li>Innensenatorin Spranger: digitales Gewaltschutzgesetz kann L\u00fccken schlie\u00dfen<\/li>\n<li>Demonstration am Sonntagnachmittag in Berlin angek\u00fcndigt<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) fordert ein wirksames digitales Gewaltschutzgesetz. &#8222;Wer Menschen im Netz jagt, bedroht oder entw\u00fcrdigt, greift ihre W\u00fcrde genauso an wie auf offener Stra\u00dfe&#8220;, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Dagegen m\u00fcsse der Staat konsequent, entschlossen und mit strafrechtlichen Konsequenzen reagieren, so Spranger weiter. &#8222;Ein wirksames digitales Gewaltschutzgesetz muss L\u00fccken im Strafgesetz schlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>    &#8222;Spiegel&#8220;-Bericht: Schwere Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte angek\u00fcndigt, z\u00fcgig ein Gesetz zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt vorzulegen. Hintergrund ist ein Bericht des <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/collien-fernandes-erstattet-anzeige-gegen-ex-mann-christian-ulmen-a-6abfb991-1665-4469-9c8e-3cc5a2cb4f29\" title=\"&quot;Spiegel&quot; [Bezahlinhalt]\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">&#8222;Spiegel&#8220; [Bezahlinhalt]<\/a>, in dem die Schauspielerin Collien Fernandes schwere Vorw\u00fcrfe gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen, erhebt.<\/p>\n<p>Sie wirft ihm vor, er habe von ihr Fake-Profile erstellt, von denen aus er pornografische Inhalte \u00fcber sie verschickt habe. F\u00fcr Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt teilte mit, die Berichterstattung sei aus seiner Sicht rechtswidrig. Es w\u00fcrden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet.<\/p>\n<p>    Demonstration am Sonntag in Berlin angek\u00fcndigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen hat ein neu gegr\u00fcndetes B\u00fcndnis namens &#8222;Feminist Fight Club&#8220; f\u00fcr Sonntag zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Es gehe laut <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DWHnWbOiB_5\/?img_index=2\" title=\"Demo-Aufruf [instagram.com]\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Demo-Aufruf [instagram.com]<\/a> unter anderem darum, auf Gesetzesl\u00fccken im Kontext von digitaler sexualisierter Gewalt aufmerksam zu machen. Auch Fernandes selbst hat in sozialen Medien f\u00fcr die Demo geworben.<\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis &#8222;Feminist Fight Club&#8220; bestehe aktuell aus etwa 20 Menschen und sei erst am Freitag wegen des &#8222;Spiegel&#8220;-Berichts gegr\u00fcndet worden, sagte Sprecherin Kira B\u00f6nisch rbb|24. Manche Mitglieder engagierten sich auch in anderen B\u00fcndnissen wie &#8222;Fridays for Future&#8220; oder &#8222;Nur ja hei\u00dft ja&#8220;, das sich f\u00fcr eine Reform des Sexualstrafrechts einsetzt.<\/p>\n<p>    Hubig: Gesetzentwurf ist fertig<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundesjustizministerin Hubig hatte Anfang des Monats angek\u00fcndigt, noch im Fr\u00fchjahr einen Gesetzentwurf vorzulegen, um herabw\u00fcrdigende Bilder schneller aus dem Netz verschwinden lassen und T\u00e4ter wirksam bestrafen zu k\u00f6nnen. Der Gesetzentwurf sei fertig und auf der Zielgeraden, sagte Hubig am Freitag in einem von ihrem Ministerium verbreiteten Instagram-Video.<\/p>\n<p>In den ARD-&#8222;Tagesthemen&#8220; sagte sie, dass der Entwurf f\u00fcr ein digitales Gewaltschutzgesetz in der kommenden Woche innerhalb der Bundesregierung in die sogenannte Koordinierung gehen werde. Dabei handelt es sich um ein internes Abstimmungsverfahren bei Gesetzen, bevor diese offiziell auf den Weg gebracht werden.<\/p>\n<p>    Porno-Deepfakes sollen strafbar werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Geplant ist demnach, das Herstellen und Verbreiten pornografischer Deepfakes unter Strafe zu stellen. Zudem sollen Betroffene Accounts sperren lassen k\u00f6nnen, von denen diese Taten ausgehen. IP-Adressen sollen daf\u00fcr f\u00fcr drei Monate gespeichert werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Bei sogenannten Deepfakes wird etwa das Gesicht einer Frau in ein anderes Video &#8211; etwa eine Porno-Sequenz &#8211; eingef\u00fcgt oder die Stimme k\u00fcnstlich nachgeahmt, so dass es aussieht, als w\u00fcrde sie Dinge tun oder sagen, die nie passiert sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sendung: rbb 88,8, 21.03.2026, 17 Uhr<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2026\/03\/berlin-innensenatorin-spranger-digital-gewaltschutz-gesetz.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABmyZDc0k\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n<p>                    <script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.03.2026 \u2022 18:45 Uhr Nach den schweren Vorw\u00fcrfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann unterst\u00fctzt Berlins Innensenatorin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":886716,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,2239],"class_list":{"0":"post-886715","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-rbb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116269956841274879","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/886715","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=886715"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/886715\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/886716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=886715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=886715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=886715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}