{"id":887424,"date":"2026-03-22T07:12:15","date_gmt":"2026-03-22T07:12:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/887424\/"},"modified":"2026-03-22T07:12:15","modified_gmt":"2026-03-22T07:12:15","slug":"marineruestung-wie-rheinmetall-die-werft-blohmvoss-neu-erfindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/887424\/","title":{"rendered":"Mariner\u00fcstung: Wie Rheinmetall die Werft Blohm+Voss neu erfindet"},"content":{"rendered":"<p>Auf der einst ber\u00fchmtesten deutschen Werft wurden Schiffe aller Typen gebaut, darunter das Schlachtschiff \u201eBismarck\u201c oder die Superyacht \u201eEclipse\u201c. Beim f\u00fchrenden deutschen R\u00fcstungskonzern soll Blohm+Voss nun dessen Zentrum f\u00fcr die Fertigung von Marineschiffen werden \u2013 vor allem auch f\u00fcr die neuen deutschen Fregatten der Reihen F126 und F127.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Blohm+Voss kommt in Bewegung. In einem Hafenbecken der Hamburger Werft schie\u00dft an diesem sonnigen Tag im M\u00e4rz ein graues Speedboot hin und her, angetrieben von einem Dieselmotor. Ferngesteuert vollzieht es bei der Vorf\u00fchrung seine Wenden, Starts und Stopps. In j\u00e4hrlich mehreren Hundert Exemplaren soll das 8,50 Meter lange Boot des Typs Kraken K3 Scout k\u00fcnftig bei Blohm+Voss gebaut werden, die Produktion hat schon begonnen.<\/p>\n<p>Nicht weit dahinter liegen zwei je 89 Meter lange Korvetten f\u00fcr die Deutsche Marine zur Endausr\u00fcstung \u2013 \u00dcberwasser-Marineschiffe, die Blohm+Voss auch weiterhin fertigen wird. \u201eAuch in den kommenden Jahrzehnten wird es bemannte Marineschiffe geben, neben einer wachsenden Zahl unbemannter Fahrzeuge in einer immer gr\u00f6\u00dferen Vielfalt\u201c, sagt Tim Wagner, Chef der Division Naval Systems beim gr\u00f6\u00dften deutschen R\u00fcstungskonzern Rheinmetall: \u201eWir arbeiten bei Rheinmetall und hier am Rheinmetall-Standort Blohm+Voss auch weiterhin am Bau von Fregatten und Korvetten, Flottendienstbooten, Marinetankern und Einsatzgruppenversorgern.\u201c <\/p>\n<p>Eine Woche vor diesem Termin hat Rheinmetall vom Bremer Familienunternehmen L\u00fcrssen f\u00fcr rund 1,5 Milliarden Euro dessen Marinewerftsparte NVL \u00fcbernommen, zu der neben Werften in Wilhelmshaven und Wolgast auch Blohm+Voss und die benachbarte Reparaturwerft Norderwerft in Hamburg geh\u00f6ren. Erstmals steigt Rheinmetall damit gro\u00df ins Gesch\u00e4ft mit Marinefahrzeugen ein. Dieser Markt wir k\u00fcnftig eine Mischung aus bemannten und unbemannten Fahrzeugen sein, aus hoch automatisierten Schiffen mit kleinen Besatzungen, aus ferngesteuerten und komplett autonom agierenden Booten, die teils allein, teils in Schw\u00e4rmen oder auch gemeinsam mit bemannten Einheiten auf den Meeren unterwegs sein sollen. \u201eAuf ferngesteuerten und autonom fahrenden Booten kann man sehr viel milit\u00e4rische Wirkung konzentrieren \u2013 weil dort kein Platz f\u00fcr die Besatzungen ben\u00f6tigt wird\u201c, sagt Wagner. \u201eParallel zu dieser Entwicklung wird mit zunehmender Automatisierung und dem Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz auch der Personalbedarf an Bord bemannter Boote und Schiffe sinken.\u201c<\/p>\n<p>Hamburgs letzter gro\u00dfer Werft Blohm+Voss d\u00fcrfte diese Entwicklung einen Aufschwung bringen, der noch vor einigen Jahren undenkbar erschien. Russlands Krieg in der Ukraine und die unkalkulierbare Politik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben Deutschland und Europa gezeigt, dass aufger\u00fcstet werden muss \u2013 sehr schnell und mit schlagkr\u00e4ftigen, hochtechnisierten Systemen. Bei Blohm+Voss wird die Gr\u00f6\u00dfe der Stammbelegschaft von heutzutage rund 650 Menschen in den kommenden Jahren wohl auf rund 1000 steigen, sagt Wagner. Hinzu kommen rund 120 Menschen bei der Norderwerft.<\/p>\n<p>Auch in der neuen Aufstellung bei Rheinmetall soll Blohm+Voss das Zentrum f\u00fcr die Endausr\u00fcstung, Inbetriebnahme und Erprobung von \u201eDickschiffen\u201c bleiben, von gro\u00dfen bemannten Einheiten f\u00fcr die Deutsche Marine. Ende Mai kommt das erste der drei neuen, je 130 Meter langen Flottendienstboote f\u00fcr die Deutsche Marine f\u00fcr die Endausstattung zu Blohm+Voss, ein Aufkl\u00e4rungsschiff, das in der Hansestadt mit Abh\u00f6rtechnologien best\u00fcckt wird. \u201eIn Hamburg f\u00fchren wir vor allem die finalen Ausr\u00fcstungsarbeiten an den Marineschiffen aus\u201c, sagt Wagner. \u201eDurch die Aufgabenaufteilung unserer Werften erfolgt der klassische Stahlbau an unserem Standort Wolgast und bei anderen deutschen Fertigungspartnern. Zugleich entsteht und w\u00e4chst hier in Hamburg unser Technologiezentrum f\u00fcr die unbemannten Systeme.\u201c \u00a0Man erwarte, das zun\u00e4chst \u201eetwa zehn Prozent des Umsatzes bei der Marinesparte von Rheinmetall auf die unbemannten Systeme entfallen, in einigen Jahren, mit den dann zahlreicheren und gr\u00f6\u00dferen Booten, etwa 30 Prozent\u201c.<\/p>\n<p>Im vergangenen \u00a0Jahrhundert war Hamburg auf Steinwerder und Finkenwerder ein Zentrum des internationalen Schiffbaus. Tausende Werftarbeiter fuhren werktags durch den Alten Elbtunnel oder mit Barkassen \u00fcber die Elbe. Lange pr\u00e4gten die Nieth\u00e4mmer der Werften den Klang des Hafens. Aus dieser Zeit blieb nur Blohm+Voss. Trotz aller Krisen, die den deutschen Schiffbau seit Jahrzehnten unter Druck gesetzt haben, z\u00e4hlen die Docks und Kr\u00e4ne, Kaikanten und Hallen der Werft noch immer zum Panorama der Stadt. \u201eWir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt. Wir rechnen mit kr\u00e4ftigem Wachstum unserer neuen Division Naval Systems und wollen dort bis 2030 ein j\u00e4hrliches Umsatzvolumen von rund f\u00fcnf Milliarden Euro erreichen\u201c, sagt Rheinmeall-Konzernchef Armin Papperger zur \u00dcbernahme der Marinewerften von L\u00fcrssen. \u201eBlohm+Voss, bereits heute der wichtigste Standort f\u00fcr die Endausr\u00fcstung deutscher Marineschiffe, werden wir zum f\u00fchrenden Technologiezentrum f\u00fcr autonome und unbemannte \u00dcberwassersysteme entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Dass L\u00fcrssen den Bau von Marineschiffen nach mehr als 100 Jahren aufgibt, wirkt \u00fcberraschend. Mit der \u00dcbernahme durch Rheinmetall beginnt nun auch ein neues Kapitel in der wechselvollen Geschichte von Blohm+Voss. Gegr\u00fcndet im Jahr 1877, wuchs das Unternehmen mit der Wirtschaft, Industrialisierung und Aufr\u00fcstung des Deutschen Kaiserreiches rasant. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Blohm+Voss die gr\u00f6\u00dfte und wohl auch modernste Werft der Welt. Spektakul\u00e4re Passagierschiffe vor allem f\u00fcr die damals weltgr\u00f6\u00dfte Reederei Hapag wurden dort gebaut, etwa die Atlantikliner \u201eVaterland\u201c oder \u201eImperator\u201c. Auch Hamburg S\u00fcd und F. Laeisz bekamen viele Schiffe von den Helgen auf Steinwerder, Laeisz etwa die Frachtsegler \u201ePeking\u201c, \u201ePamir\u201c und \u201ePassat\u201c. Und mit einer Vielzahl von U-Booten und \u00dcberwasserschiffen r\u00fcstete Blohm+Voss die Marinen des Kaiserreiches und Nazideutschlands aus, das bekannteste dieser Kriegsschiffe war die \u201eBismarck\u201c, die 1939 vom Stapel lief und 1941 von den Briten im Atlantik versenkt wurde. Bei den schweren Bombenangriffen der Briten und Amerikaner auf Hamburg w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs war Blohm+Voss immer wieder eines der Hauptziele.<\/p>\n<p>In eineinhalb Jahrhunderten hat Blohm+Voss nahezu alle Schiffstypen abgeliefert, gro\u00dfe und kleine, segelnde und dampfende, friedliche und t\u00f6dliche. Als Universalwerft bekam das Unternehmen Auftr\u00e4ge aus der Zivilschifffahrt und von vielen Marinen. Nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings wurde die mangelnde Spezialisierung auf Steinwerder zum Problem \u2013 und Blohm+Voss zunehmend zu einer Art Gemischtwarenladen ohne klares Profil. Im Jahr 2010 lieferten die Hamburger die seinerzeit weltgr\u00f6\u00dfte Yacht \u201eEclipse\u201c an den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch ab. Danach konnte die Werft auch im Gesch\u00e4ft mit Superyachten keinen Auftrag mehr f\u00fcr die komplette Konstruktion und den Neubau eines Schiffes akquirieren. Der damalige Eigner ThyssenKrupp verkaufte Blohm+Voss 2011 an den britischen Finanzinvestor Star Capital Partnership. In den folgenden Jahren ging es f\u00fcr Deutschlands ber\u00fchmteste Werft weiter bergab.<\/p>\n<p>Die \u00dcbernahme durch die Bremer L\u00fcrssen-Gruppe im Jahr 2016 rettete vermutlich die Existenz von Blohm+Voss. L\u00fcrssen investierte in die ausgezehrte und veraltete Werft, lie\u00df dort Superyachten und Kreuzfahrtschiffe reparieren und Kriegsschiffe endmontieren, vor allem Fregatten und die kleineren Korvetten f\u00fcr die Deutsche Marine. Unter dem Dach von Rheinmetall soll Blohm+Voss nun wieder komplett auf seine alte Kernkompetenz konzentriert werden, den Bau von Marineschiffen. L\u00fcrssen wird in den Docks an der Elbe auch weiterhin Superyachten reparieren, allerdings als Untermieter.<\/p>\n<p>Viele Jahre lang war das riesige Werftgel\u00e4nde nur schlecht ausgelastet, die Stammbelegschaft schrumpfte immer weiter. Die chaotische Weltlage und Deutschlands neuerliche Aufr\u00fcstung sollen nun die Trendwende bringen. Nach einer Konferenz im \u00a0Verwaltungsgeb\u00e4ude der Werft geht Nils Moser an der \u201eBlauen Lagune\u201c entlang. In zwei langen Glasvitrinen stehen unter dezentem Licht rund 1000 Miniaturen aller Schiffe, die Blohm+Voss seit seiner Gr\u00fcndung gebaut hat, die komplette Geschichte der Werft in einem Treppenhaus. Moser, promovierter Maschinenbauingenieur, leitet die Werft seit 2025 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. \u201eF\u00fcr mich als geb\u00fcrtigen Hamburger ist es eine Freude und ein besonderes Privileg, die Werft Blohm+Voss f\u00fchren zu d\u00fcrfen, die nun zu Rheinmetall geh\u00f6rt\u201c, sagt er. <\/p>\n<p>Nicht nur durch neue Auftr\u00e4ge der Deutschen Marine und anderer Seestreitkr\u00e4fte soll die Werft in den kommenden Jahren wachsen, sondern auch durch den Ausbau der technologischen Exzellenz. Auch seine eigenen Verbindungen will Moser daf\u00fcr einsetzen, der an der Technischen Universit\u00e4t Hamburg studiert und an der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t der Bundeswehr promoviert hat. \u201eWir wollen den Standort weiter intensiv mit Universit\u00e4ten, Forschungsinstituten und anderen Unternehmen und Institutionen in Hamburg vernetzen\u201c, sagt er, \u201emit der TU Hamburg, der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t und der HAW, mit dem Fraunhofer CML, mit der F\u00fchrungsakademie der Bundeswehr und der Handelskammer Hamburg. F\u00fcr uns ist dieses Netzwerk sehr wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Die Handelskammer Hamburg sieht in der \u00dcbernahme von Blohm+Voss durch Rheinmetall eine Chancen f\u00fcr die R\u00fcstungsbranche vor Ort insgesamt. \u201eGrunds\u00e4tzlich freuen wir uns \u00fcber alle Investitionen in das Wachstum des Standorts. Sie sichern Wertsch\u00f6pfung, qualifizierte Besch\u00e4ftigung und Innovation\u201c, sagt Philip Koch, Leiter des Stabsbereichs Strategie und internationale Beziehungen bei der Handelskammer Hamburg. \u201eDieses Beispiel zeigt, dass die maritime Industrie in Hamburg \u2013 mit ihrer modernen Technologie- und Forschungsanbindung \u2013 ein zentraler Baustein f\u00fcr die seegest\u00fctzte Verteidigungsf\u00e4higkeit Deutschlands sein kann.\u201c<\/p>\n<p>Z\u00fcgig soll die Werft nun modernisiert und weiter ausgebaut werden. L\u00fcrssen hat in seine vier Marinewerften beim Tochterunternehmen NVL etwa 20 bis 30 Millionen Euro im Jahr investiert. \u201eDieser Investitionsbedarf wird wegen der wachsenden Auftragslage wahrscheinlich deutlich steigen\u201c, sagt Tim Wagner, der NVL vor der \u00dcbernahme durch Rheinmetall bereits einige Jahre lang geleitet hat. Die heute rund 45 Hektar gro\u00dfe Werftfl\u00e4che reicht f\u00fcr den Bedarf der kommenden Jahre absehbar nicht aus: \u201eAuf der Basis der derzeitigen Auftragslage werden wir den Standort weiterentwickeln und ausweiten. Daf\u00fcr brauchen wir auch die Unterst\u00fctzung der Stadt Hamburg, bei der Sanierung der Kaimauern und bei der Erschlie\u00dfung neuer Fl\u00e4chen. Wir brauchen mehr Fl\u00e4chen. Wir werden in die gesamte Werft inklusive der Docks investieren. Es wird ein anderer Standort sein als in den vergangenen 20 Jahren.\u201c<\/p>\n<p>Denn auch zwei Gro\u00dfprogramme f\u00fcr den Bau neuer Fregatten stehen unmittelbar bevor. Noch bis zum Sommer will Rheinmetall den Vertrag f\u00fcr den Bau von sechs je 166 Meter langen Fregatten der neuen Generation F126 abschlie\u00dfen. Generalunternehmer f\u00fcr den Bau dieser Schiffe war urspr\u00fcnglich das Unternehmen Damen Naval in Vlissingen \u2013 doch den Niederl\u00e4ndern gelang es in den vergangenen Jahren nicht, den Bau der von der Deutschen Marine dringend ben\u00f6tigten Fregatten im Zeitplan zu halten. Als Subunternehmer f\u00fcr die Endausr\u00fcstung und Ablieferung war Blohm+Voss bei dem Projekt von Beginn an mit vorgesehen. In den vergangenen Monaten aber h\u00e4tte der Auftrag wegen massiver Probleme bei Damen Naval mit der Software zur Konstruktion der Kampfschiffe auch platzen k\u00f6nnen. \u201eWir gehen davon aus, dass wir die Fregatte F126 im Sommer als Generalunternehmer unter Vertrag bekommen. Wir wollen die Durchlaufzeiten beschleunigen und die erste der sechs geplanten Fregatten im zweiten Halbjahr 2031 abliefern\u201c, sagt Wagner. Rheinmetall spreche derzeit mit dem Bundesamt f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz dar\u00fcber, \u201ewie wir das gemeinsam schaffen k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>Und auch das \u00fcbern\u00e4chste Programm f\u00fcr die Deutsche Marine, die 178 Meter lange Fregatte F127, ist bereits in Sichtweite. Schwerpunkt bei der F126 soll die Abwehr von U-Booten sein. Die F127 wiederum soll auf den Schutz gro\u00dfer Luftr\u00e4ume auf See spezialisiert werden. Um den Bau der F127 bewirbt sich Rheinmetall gemeinsam mit der gr\u00f6\u00dften deutschen Werft, dem mehrheitlich zu ThyssenKrupp geh\u00f6renden Unternehmen TKMS in Kiel. Einen konkurrierenden Bieter f\u00fcr dieses Prestigeprojekt gibt es nicht. In drei bis vier Monaten wolle man das Angebot f\u00fcr die F127 gemeinsam mit dem Konsortialpartner TKMS an den Bund abgeben, sagt Wagner: \u201eWir gehen davon aus, dass wir zur Bestellung des Schiffes bis zum ersten Quartal 2027 eine Entscheidung haben k\u00f6nnen. Der Bau w\u00fcrde unter dieser Voraussetzung Anfang 2029 beginnen.\u201c<\/p>\n<p>Noch f\u00fcr lange Zeit werden graue Schiffe das Bild des zentralen Hamburger Hafenbereichs voraussichtlich pr\u00e4gen \u2013 obgleich Rheinmetall die Stadt zu einer besseren Abschottung der Werft gegen \u00e4u\u00dfere Einblicke dr\u00e4ngt, etwa von Touristen auf Ausflugsschiffen. An einer Pier von Blohm+Voss liegen die beiden letzten neu gebauten Korvetten einer Serie von f\u00fcnf Booten des Typs K130. \u201eBoote\u201c nennt man Korvetten trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe, weil sie eher der Klasse der Schnellboote zugerechnet werden und keinen 1. Offizier an Bord haben. Die \u201eL\u00fcbeck\u201c ist das f\u00fcnfte Boot dieser Serie, das seinen Namen erh\u00e4lt, bei einer feierlichen Taufe am 29. April. Es ist eine der letzten Taufen eines Kampfschiffes, an dessen Bau das Unternehmen L\u00fcrssen beteiligt war \u2013 und die erste Taufe eines gro\u00dfen Marineschiffes f\u00fcr Rheinmetall.<\/p>\n<p><b>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren \u00fcber die maritime Wirtschaft, \u00fcber Schifffahrt, H\u00e4fen und Werften.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf der einst ber\u00fchmtesten deutschen Werft wurden Schiffe aller Typen gebaut, darunter das Schlachtschiff \u201eBismarck\u201c oder die Superyacht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":887425,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[110327,177853,29,139978,30,692,195328,103078,32795,740,63401,45],"class_list":["post-887424","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-blohm-voss","tag-deutsche-marine-geo-d-ks","tag-deutschland","tag-fregatten","tag-germany","tag-hamburg","tag-korvetten-ks","tag-luerssen","tag-preuss-olaf","tag-rheinmetall","tag-ruestungsindustrie-ks","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116271588768989209","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/887424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=887424"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/887424\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/887425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=887424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=887424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=887424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}