{"id":888641,"date":"2026-03-22T18:44:21","date_gmt":"2026-03-22T18:44:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/888641\/"},"modified":"2026-03-22T18:44:21","modified_gmt":"2026-03-22T18:44:21","slug":"wie-das-unseren-koerper-beeinflusst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/888641\/","title":{"rendered":"Wie das unseren K\u00f6rper beeinflusst"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Sonntagmorgen, 7 Uhr \u2013 oder doch erst 6 Uhr?  Ein weiteres Jahr, eine weitere verlorene Stunde und erneut ger\u00e4t unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Sie orientiert sich nicht daran, wo der Zeiger auf der Uhr steht, sondern am Tageslicht. Diese innere Uhr wird ma\u00dfgeblich von Hormonen wie Melatonin und Cortisol gesteuert, die den Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/deutschland-welt\/schleswig-holstein\/artikel\/schlafstoerungen-nach-zeitumstellung-5-tipps-fuer-besseren-schlaf-49429000\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">5 Tipps f\u00fcr einen besseren Schlaf zur Zeitumstellung: Wenn eine Stunde fehlt<\/a><\/p>\n<p>            UKSH Kiel: Wie Licht unseren Rhythmus beeinflusst<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Bei Dunkelheit wird Melatonin ausgesch\u00fcttet, es hilft uns, m\u00fcde zu werden und einzuschlafen. Morgens, wenn das Tageslicht zunimmt, sinkt die Produktion des Schlafhormons, w\u00e4hrend der Cortisolspiegel steigt. So das Grundprinzip. Nach der Zeitumstellung bleibt es abends aber pl\u00f6tzlich l\u00e4nger hell, der K\u00f6rper sch\u00fcttet deshalb auch erst sp\u00e4ter Melatonin aus.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das sorgt bei manchen Menschen daf\u00fcr, dass sie nicht rechtzeitig einschlafen und am n\u00e4chsten Morgen m\u00fcde am Fr\u00fchst\u00fcckstisch sitzen, gefolgt von einem z\u00e4hen Tag. Manche Menschen sind kurz nach der Umstellung auch unkonzentrierter oder gereizter als sonst.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/deutschland-welt\/schleswig-holstein\/artikel\/zeitumstellung-2026-mit-sprichwoertern-uhren-richtig-einstellen-48527216\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Uhren vor oder zur\u00fcck? Diese Eselsbr\u00fccken helfen gegen Verwirrung<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eIm Durchschnitt brauchen wir sieben bis neun Stunden Schlaf. Wenn wir aber schlecht oder zu wenig schlafen, dann steigt das Stresshormon Cortisol stark an. Dadurch kommt es zu einem Blutzuckeranstieg\u201c, sagt Tim Hollstein, Oberarzt am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderger\u00e4t, produziere der K\u00f6rper auch vermehrt das Hungerhormon Ghrelin.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Forscher aus L\u00fcbeck haben das untersucht. Wer zu wenig oder schlecht schl\u00e4ft, isst dadurch mehr. Unausgeschlafene Versuchspersonen nahmen beispielsweise im Schnitt 300 Kilokalorien mehr zu sich als ausgeschlafene. \u201eWir wollen dann auch eher ungesundes Essen\u201c, sagt Hollstein.\n            <\/p>\n<p>\n                                Tim Hollstein ist Oberarzt f\u00fcr Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am UKSH in Kiel.<br \/>\n                            Foto: Susanne Link<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/shz-0165.jpg\" title=\"Tim Hollstein ist Oberarzt f\u00fcr Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am UKSH in Kiel.\" alt=\"Tim Hollstein ist Oberarzt f\u00fcr Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am UKSH in Kiel.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"250\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" src=\"\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>            Nach Zeitumstellung: Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle erh\u00f6ht<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Zeitumstellung hat noch eine weitere Folge: \u201eWir wissen, dass diese hormonellen Ver\u00e4nderungen unter Stress das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle erh\u00f6hen\u201c, sagt Hollstein. In den Tagen nach der Umstellung auf die Winterzeit steigt, Forschern aus den USA zufolge, die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Herzinfarkte um 24 Prozent, andere Studien zeigen einen niedrigen Anstieg. M\u00e4nner und Personen, die bereits Herzmedikamente einnehmen, sind besonders gef\u00e4hrdet.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eNach der Zeitumstellung ist es wichtig, m\u00f6glichst viel Zeit drau\u00dfen zu verbringen und ausreichend Sonnenlicht zu tanken. Dann kalibriert sich die innere Uhr neu\u201c, sagt Hollstein. Nach zwei oder drei Tagen sollten sich die meisten Symptome reguliert haben.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Transparenzhinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien online erstmals am 28. M\u00e4rz 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sonntagmorgen, 7 Uhr \u2013 oder doch erst 6 Uhr? 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