{"id":889178,"date":"2026-03-22T23:47:13","date_gmt":"2026-03-22T23:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889178\/"},"modified":"2026-03-22T23:47:13","modified_gmt":"2026-03-22T23:47:13","slug":"berlin-wechseljahre-woran-merke-ich-dass-es-losgeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889178\/","title":{"rendered":"Berlin | Wechseljahre: Woran merke ich, dass es losgeht?"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Irgendwann ist es so weit &#8211; f\u00fcr jede Frau. Aber schon heute? Hat meine kurze Z\u00fcndschnur schon mit den Wechseljahren zu tun &#8211; oder bin ich einfach nur gestresst? Beim Thema Wechseljahre herrscht f\u00fcr viele Frauen Unsicherheit, denn oft ist die Situation nicht eindeutig.\u00a0<\/p>\n<p>Perimenopause, Menopause, Wechseljahre: Was ist was?\u00a0<\/p>\n<p>Etwa ab einem Alter von 40 Jahren m\u00fcsse man damit rechnen, dass irgendwann die sogenannte Perimenopause losgeht, sagt Katrin Schaudig, Gyn\u00e4kologin und Podcasterin aus Hamburg. So wird die Phase vom Beginn der Wechseljahre bis zur letzten Regelblutung genannt.\u00a0<\/p>\n<p>Von der Menopause spricht man in der Medizin, wenn es seit zw\u00f6lf Monaten keine Blutung mehr gegeben hat. Daher l\u00e4sst sich die Menopause in aller Regel erst im R\u00fcckblick bestimmen. Im Anschluss folgt die Postmenopause als letzte Phase.\u00a0<\/p>\n<p>Wechseljahre lautet hingegen der \u00dcberbegriff f\u00fcr diese gesamte hormonelle \u00dcbergangszeit. Als durchschnittliche Dauer der Wechseljahre gelten f\u00fcnf bis acht Jahre, hei\u00dft es auf dem \u00abFrauengesundheitsportal\u00bb des Bundesinstituts f\u00fcr \u00d6ffentliche Gesundheit (BI\u00d6G).\u00a0<\/p>\n<p>Das sind Anzeichen f\u00fcr die Wechseljahre\u00a0<\/p>\n<p>\u00abEs gibt ein paar Anzeichen, die klar daf\u00fcr sprechen, dass man die Phase der Wechseljahre begonnen hat\u00bb, sagt Katrin Schaudig. Unter anderem k\u00f6nnen das sein:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>ein unregelm\u00e4\u00dfiger Zyklus. \u00abDas ist ein sehr wichtiger Indikator\u00bb, sagt sie. \u00abZumindest f\u00fcr Frauen, die bisher einen regelm\u00e4\u00dfigen Zyklus hatten.\u00bb<\/li>\n<li>Schlafst\u00f6rungen, besonders, wenn man bislang gut durchschlafen konnte<\/li>\n<li>Stimmungsschwankungen<\/li>\n<li>Reizbarkeit<\/li>\n<li>Niedergeschlagenheit<\/li>\n<li>Ersch\u00f6pfung<\/li>\n<li>depressive Verstimmungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcbrigens: Klassisch mit den Wechseljahren in Verbindung gebrachte Symptome wie Hitzewallungen, so sagt die Spezialistin, gehen eigentlich erst los, wenn man keine Regelblutung mehr habe. Doch: \u00abBei jeder Frau verlaufen die Wechseljahre anders. Das macht es etwas tricky.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Klarheit: Gespr\u00e4ch mit der Gyn\u00e4kologin suchen<\/p>\n<p>Also was tun, um die Situation einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen? \u00abAm besten fragen Sie Ihren Frauenarzt, Ihre Frauen\u00e4rztin\u00bb, sagt Schaudig. Aber ihre Erfahrung ist, dass viele das am Anfang h\u00e4ufig nicht so richtig einordnen k\u00f6nnen. \u00abMan muss leider sehr gut hinh\u00f6ren und bei den Symptomen schauen: Passt das alles gut zusammen?\u00bb<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Jede Frau erlebt diese Lebensphase der Perimenopause, also die Zeit vom Einsetzen der Symptome bis zur Zeit der letzten Blutung anders. Etwa ein Drittel aller Frauen bemerke wenig bis gar nichts, sagt Katrin Schaudig. Ein weiteres Drittel habe Symptome, die aber beherrschbar seien. Das restliche Drittel habe teils auch starke Beschwerden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Irgendwann ist es so weit &#8211; f\u00fcr jede Frau. 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