{"id":889543,"date":"2026-03-23T03:17:15","date_gmt":"2026-03-23T03:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889543\/"},"modified":"2026-03-23T03:17:15","modified_gmt":"2026-03-23T03:17:15","slug":"meinl-reisinger-fuer-ukraine-frieden-auch-mit-putin-reden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889543\/","title":{"rendered":"Meinl-Reisinger: F\u00fcr Ukraine-Frieden &#8222;auch mit Putin reden&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger tritt f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung in der Ukraine auch f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ein. Gegen\u00fcber den &#8222;Ober\u00f6sterreichischen Nachrichten&#8220; (Montag) forderte die NEOS-Politikerin angesichts des aktuellen &#8222;Gespr\u00e4chsvakuums&#8220; eine europ\u00e4ische Verhandlungsinitiative. Dabei m\u00fcsse &#8222;man gewillt sein, auch mit Putin zu reden&#8220;, so Meinl-Reisinger. Den US-israelischen Krieg gegen den Iran kritisierte die Au\u00dfenministerin scharf.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Gespr\u00e4che zur Ukraine k\u00f6nne man vielleicht auch gemeinsam mit anderen weltpolitischen Akteuren auftreten, meinte Meinl-Reisinger und nannte als Beispiel Indien, &#8222;das ja auch seine eigenen Gespr\u00e4chskan\u00e4le zu Russland hat&#8220;. Es gebe einen einzigen Akteur, der in der Lage sei, diesen Krieg in der Ukraine von heute auf morgen zu beenden, so die Au\u00dfenministerin: &#8222;Das ist Russland. Wobei man beim Erwartungsmanagement wohl realistisch sein muss. Bisher zeigt sich Putin nicht bereit zu echten Friedensgespr\u00e4chen.&#8220;<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Angriffe Israels und der USA auf den Iran erneuerte Meinl-Reisinger ihre bereits vor wenigen Tagen gegen\u00fcber der Tageszeitung &#8222;Die Presse&#8220; ge\u00e4u\u00dferte Haltung: &#8222;Man kann einen Regimewechsel nicht von au\u00dfen herbeibomben.&#8220; Sie habe von Anfang bef\u00fcrchtet, dass mit den Angriffen ein Fl\u00e4chenbrand in Gang gesetzt werde. &#8222;Das wurde innerhalb von 24 Stunden best\u00e4tigt. Der Krieg wirkt planlos. Was sind die Ziele? Das beantwortet die Trump-Administration unterschiedlich. Mich verwundert schon, warum manche \u00fcberrascht sind, was die Sperre der Stra\u00dfe von Hormuz betrifft. Das war ein ganz klares Eskalationsszenario.&#8220;<\/p>\n<p>              &#8222;Zahlen wirtschaftlich einen massiven Preis&#8220;<\/p>\n<p>Europa und damit auch \u00d6sterreich werden &#8222;wirtschaftlich einen massiven Preis zahlen&#8220;, hielt Meinl-Reisinger fest. &#8222;Das sehen wir jetzt schon in Form hoher Energiekosten. Und im Fall einer kompletten Destabilisierung des Irans &#8211; bei einem Szenario, das Richtung B\u00fcrgerkrieg geht &#8211; droht wieder eine Migrationswelle. Das alles sage ich ohne einen Funken Sympathie f\u00fcr das iranische Regime.&#8220; Eine Fl\u00fcchtlingswelle wie 2015 d\u00fcrfe und werde sich nicht wiederholen, argumentierte die NEOS-Chefin. &#8222;Da sind wir in der EU mit dem Asyl- und Migrationspakt jetzt auch viel besser aufgestellt.&#8220;<\/p>\n<p>              &#8222;Keine Notwendigkeit&#8220; f\u00fcr Volksbefragung zu Wehrpflichtverl\u00e4ngerung<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Volksbefragung zur Wehrpflichtverl\u00e4ngerung in \u00d6sterreich gibt es f\u00fcr Meinl-Reisinger &#8222;derzeit keine Notwendigkeit&#8220;. Es sei auch nicht fair, &#8222;\u00fcber ein Thema abstimmen zu lassen, das eigentlich nur junge Menschen betrifft &#8211; wissend, dass es eine \u00fcberwiegende Mehrheit von \u00e4lteren W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern gibt&#8220;, sagte sie im O\u00d6N-Interview.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger tritt f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung in der Ukraine auch f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":889544,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-889543","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116276327125112745","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/889543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=889543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/889543\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/889544"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=889543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=889543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=889543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}