{"id":889908,"date":"2026-03-23T07:03:15","date_gmt":"2026-03-23T07:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889908\/"},"modified":"2026-03-23T07:03:15","modified_gmt":"2026-03-23T07:03:15","slug":"der-boersen-tag-montag-23-maerz-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889908\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 23. M\u00e4rz 2026"},"content":{"rendered":"<p>08:01 Uhr\u00d6lpreis von 150 Dollar ist m\u00f6glich<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die \u00d6lpreise zeigen sich unruhig. Die Sorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> verbilligt sich um 0,2 Prozent auf 111,90 Dollar je Barrel, notiert auf Monatssicht jedoch immer noch 55 Prozent im Plus. &#8222;Der Krieg k\u00f6nnte noch viele Wochen andauern und den \u00d6lpreis auf 150 Dollar pro Barrel treiben&#8220;, sagt Shane Oliver, Anlagestratege beim Fondsmanager AMP.<\/p>\n<p>07:44 UhrNeue Verkaufswelle zeichnet sich ab<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Europas B\u00f6rsen d\u00fcrften auf das Ultimatum von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an den Iran mit einer neuen Verkaufswelle reagieren. Trump hat dem Land bis Montagabend Zeit gegeben, um die Stra\u00dfe von Hormus wieder zu \u00f6ffnen. Andernfalls werde man iranische Energieinfrastruktur angreifen. Der Iran hat f\u00fcr einen solchen Fall bereits Vergeltung angek\u00fcndigt. Derweil hat Israel seine Angriffe auf Teheran intensiviert. Der Iran hatte am Wochenende zwei israelische St\u00e4dte in der N\u00e4he der israelischen Nuklearanlagen bei Dimona mit Raketen beschossen. Dabei wurden rund 200 Menschen verletzt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Brent notiert am Morgen wenig ver\u00e4ndert bei 112 Dollar das Barrel, und damit nur leicht unter den H\u00f6chstst\u00e4nden von knapp 120 Dollar seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Ohne die Freigabe der strategischen \u00d6lreserven w\u00fcrde der \u00d6lpreis vermutlich noch wesentlich h\u00f6her liegen. Zunehmend setzt sich am Markt die Meinung durch, dass der Konflikt l\u00e4nger andauern d\u00fcrfte. Damit stiegen auch die Stagflationsrisiken. In einem solchen Fall w\u00e4ren den Zentralbanken weitgehend die H\u00e4nde gebunden. Mit dem gro\u00dfen Verfall am vergangenen Freitag m\u00fcssen sich die B\u00f6rsen nun neu orientieren.<\/p>\n<p>07:29 Uhr&#8220;Unattraktiv&#8220;: Goldpreis gibt sp\u00fcrbar nach<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Goldpreis<\/b> setzt seine kr\u00e4ftigen Abgaben fort. Die Feinunze reduziert sich um weitere 3,0 Prozent auf 4354 Dollar. Das Edelmetall hatte in der Vorwoche den h\u00f6chsten Wochenverlust seit sechs Jahren verzeichnet. Der feste Dollar und gestiegene Marktzinsen machen das Edelmetall unattraktiv, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>07:12 UhrGoldman Sachs hebt \u00d6lpreis-Prognose deutlich an<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Goldman Sachs hat seine Prognose f\u00fcr den durchschnittlichen Preis der Roh\u00f6lsorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> im Jahr 2026 auf 85 von 77 Dollar je Barrel angehoben. F\u00fcr die US-Sorte West Texas Intermediate (<b class=\"bold\">WTI<\/b>) werde nun ein Preis von 79 statt 72 Dollar erwartet, teilte die US-Investmentbank mit. Als Grund nannte die Bank die Unsicherheit \u00fcber die Dauer der Krise im Nahen Osten. Sollten die Lieferungen durch die Stra\u00dfe von Hormus bis zum 10. April bei nur f\u00fcnf Prozent des \u00fcblichen Volumens liegen, d\u00fcrften die Preise in diesem Zeitraum tendenziell steigen, hie\u00df es in einer Mitteilung. Dies werde anhalten, bis der Markt nicht mehr von einer l\u00e4ngeren Unterbrechung ausgeht.\u00a0<\/p>\n<p>06:54 UhrKurseinbr\u00fcche an Asien-B\u00f6rsen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Eskalation im Nahost-Konflikt schickt die B\u00f6rsen in Asien auf Talfahrt, w\u00e4hrend die Renditen von US-Staatsanleihen auf ein Achtmonatshoch klettern. Grund sind neue Drohungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf wochenlange K\u00e4mpfe in Israel. Der Iran hatte gedroht, die Energie- und Wassersysteme seiner Nachbarn am Golf anzugreifen, falls US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine Drohung wahr mache, binnen 48 Stunden das iranische Stromnetz lahmzulegen. Trump setzte dem Iran seinerseits eine Frist von 48 Stunden, um die strategisch wichtige Stra\u00dfe von Hormus zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der japanische <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index f\u00e4llt 3,9 Prozent, der s\u00fcdkoreanische Markt gibt um 4,5 Prozent nach. F\u00fcr Europa deuten die Terminkontrakte auf den EuroStoxx 50 und den Dax ebenfalls auf Verluste von jeweils 1,2 Prozent hin. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Inflationsschub durch die steigenden Energiepreise hat die Hoffnung der M\u00e4rkte auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik zunichtegemacht. Stattdessen werden nun Zinserh\u00f6hungen in den meisten Industriel\u00e4ndern eingepreist. Dies treibt die Anleiherenditen in die H\u00f6he. Die Renditen zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen erreichen mit 4,4110 Prozent ein Achtmonatshoch. Sie liegen damit 44 Basispunkte h\u00f6her als zu Beginn des Krieges vor vier Wochen.<\/p>\n<p>06:35 UhrEntwicklung des Dollar im Fokus<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Von der erh\u00f6hten Volatilit\u00e4t an den M\u00e4rkten profitiert der <b class=\"bold\">US-Dollar<\/b>, der als sicherer Hafen gilt. Die USA sind zudem Netto-Energieexporteur, was ihnen einen relativen Vorteil gegen\u00fcber Europa und einem Gro\u00dfteil Asiens verschafft. Der <b class=\"bold\">Euro<\/b> gibt leicht auf 1,1555 Dollar nach. Der Dollar notiert gegen\u00fcber dem Yen unver\u00e4ndert bei 159,15 und damit nur knapp unter einem 20-Monatshoch.\u00a0<\/p>\n<p>06:19 UhrKommt das Verbrenner-Aus schon 2030?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute \u00fcber zwei <b class=\"bold\">Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz<\/b>. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will, dass das Gericht den Autobauern untersagt, ab November 2030 Neuwagen mit klimasch\u00e4dlichen Verbrennungsmotoren zu verkaufen. Im Kern geht es um die Frage, ob Unternehmen auch abseits staatlicher Vorschriften zu solchen Ma\u00dfnahmen verpflichtet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die drei klagenden DUH-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer berufen sich auf ihr im Grundgesetz verankertes, allgemeines Pers\u00f6nlichkeitsrecht. Dadurch, dass BMW und Mercedes einen zu gro\u00dfen Teil des globalen und nationalen CO2-Budgets aufbrauchten, werde der politische Handlungsspielraum beschr\u00e4nkt, sagen sie. So w\u00fcrden sp\u00e4ter weitreichende Ma\u00dfnahmen zur CO2-Reduktion notwendig, die wiederum ihre Freiheitsrechte einschr\u00e4nkten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Argumentation basiert auf dem ber\u00fchmten Klimaschutz-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2021. Das Gericht hatte damals vom Gesetzgeber Nachbesserungen beim Klimaschutzgesetz gefordert. Die zum Teil noch sehr jungen Kl\u00e4gerinnen und Kl\u00e4ger w\u00fcrden durch die Regelungen in ihren Freiheitsrechten verletzt, hie\u00df es. Denn: &#8222;Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeitr\u00e4ume nach 2030.&#8220;<\/p>\n<p>06:00 UhrIm W\u00fcrgegriff des Iran-Kriegs<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Krieg im Nahen Osten wird B\u00f6rsianern zufolge auch in dieser Woche die Richtung am deutschen Aktienmarkt vorgeben. Anleger stellen sich die bange Frage, wie stark die Energiepreise noch steigen und wie sehr die Weltwirtschaft davon betroffen sein wird. Zuletzt eskalierte die Lage mit der Besch\u00e4digung von Energieinfrastruktur sowohl im Iran als auch in Katar und Kuwait. Auch die f\u00fcr den \u00d6lhandel relevante Meerenge von Hormus ist f\u00fcr Schiffe weiterhin unpassierbar. &#8222;Das Risiko einer Energiekrise &#8211; \u00e4hnlich wie nach der Ukraine-Invasion im Jahr 2022 &#8211; ist damit gewachsen&#8220;, sagen die Strategen der LBBW. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnte sogar vor der m\u00f6glicherweise schwersten Energiekrise der Geschichte. Es k\u00f6nne bis zu sechs Monate dauern, die \u00d6l- und Gasfl\u00fcsse aus der Golfregion wiederherzustellen. Rund ein F\u00fcnftel der weltweiten \u00d6l- und Gasversorgung sei in der Region blockiert. Politiker und M\u00e4rkte untersch\u00e4tzten das Ausma\u00df der St\u00f6rung, erkl\u00e4rte Birol.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">H\u00e4ndler m\u00fcssen ein h\u00f6heres Risiko einer anhaltenden Unterbrechung der \u00d6lversorgung aus dem Persischen Golf einkalkulieren. Seit Beginn des Krieges vor knapp drei Wochen ist der Preis f\u00fcr das Nordsee-\u00d6l Brent wegen der Furcht vor langfristigen Versorgungsengp\u00e4ssen um gut 64 Prozent in die H\u00f6he geschnellt. Je teurer das \u00d6l, desto tiefer fielen in den vergangenen Tagen die Aktienkurse. Der Dax gab allein am Freitag 2,0 Prozent ab und schloss mit 22.380 Punkten sehr deutlich unter der 23.000er-Marke.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Dax-Ausverkauf hielt sich nach Einsch\u00e4tzung der Helaba dennoch in Grenzen, denn die Kursr\u00fcckg\u00e4nge h\u00e4tten zwischenzeitlich auch wieder K\u00e4ufer angelockt. &#8222;Offensichtlich gibt es noch Investoren, die dieses Niveau eher als Kaufopportunit\u00e4t bewerten&#8220;, sagt Helaba-Strategin Claudia Windt. Die Stimmung der Anleger sei eher sorglos als panisch, hei\u00dft es auch bei der LBBW. F\u00fcr die Aktienstrategen der DZ Bank w\u00fcrde ein dauerhaft hoher \u00d6lpreis die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte weltweit zwar merklich eintr\u00fcben. Es bestehe aber die Chance, dass der Konflikt auf absehbare Zeit schon wieder vergessen sei. Bislang \u00fcberwiege weiterhin die Perspektive, dass weder die USA noch der Iran ein Interesse daran haben d\u00fcrften, wenn die \u00d6l- und Gasproduktion milit\u00e4risch st\u00e4rker ins Visier genommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die LBBW-Experten warnen indes vor der Annahme, dass der Spuk an den Finanzm\u00e4rkten schnell wieder vorbei sein k\u00f6nnte. Historische Vergleiche zeigten, dass B\u00f6rsenkorrekturen bei Terror- und Kriegsereignissen zumeist einige Monate andauern, ehe eine Erholung einsetzt. &#8222;Die Volatilit\u00e4t d\u00fcrfte hoch bleiben, eine defensive Positionierung ist weiterhin angebracht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Augenmerk der Investoren liegt auf der Konjunkturentwicklung: In dieser Berichtswoche stehen morgen die deutschen Einkaufsmanagerindizes und am Mittwoch das iFO-Gesch\u00e4ftsklima auf dem Programm. Der heutige Wochenstart geht terminlich ruhig vonstatten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Wirtschaftstermin\u00fcbersicht f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08:01 Uhr\u00d6lpreis von 150 Dollar ist m\u00f6glich Die \u00d6lpreise zeigen sich unruhig. 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