{"id":889965,"date":"2026-03-23T07:39:16","date_gmt":"2026-03-23T07:39:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889965\/"},"modified":"2026-03-23T07:39:16","modified_gmt":"2026-03-23T07:39:16","slug":"marktbericht-anleger-befuerchten-zinserhoehungen-tagesschau-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/889965\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Anleger bef\u00fcrchten Zinserh\u00f6hungen | tagesschau.de"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/boerse-488.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndlerin vor Monitoren an der Frankfurter B\u00f6rse.\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndlerin vor Monitoren an der Frankfurter B\u00f6rse. | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 23.03.2026 \u2022 07:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Der Krieg im Nahen Osten setzt die B\u00f6rsen weiter unter Druck. In Asien f\u00e4llt der Nikkei tief ins Minus, auch der DAX d\u00fcrfte zum Wochenstart deutlich nachgeben. Anleger halten Zinserh\u00f6hungen f\u00fcr m\u00f6glich.  <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Broker IG taxierte den DAX heute vor dem Xetra-Start gut 1,3 Prozent tiefer auf 22.079 Punkte. Damit setzt der deutsche Leitindex die Talfahrt fort: Am vergangenen Freitag war der deutsche Leitindex mit einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-jones-oel-gas-inflation-100.html\" title=\"Marktbericht: Ern\u00fcchterung an der B\u00f6rse\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Minus von zwei Prozent auf 22.380 Punkten<\/a> aus dem Handel gegangen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Anleger f\u00fcrchten, dass die deutlich gestiegenen Energiepreise die Inflation antreiben k\u00f6nnte. Die Folge k\u00f6nnte eine restriktivere Geldpolitik der Notenbanken sein. Die US-Notenbank Federal Reserve oder die EZB k\u00f6nnten beabsichtigen, mit Zinserh\u00f6hungen zu reagieren, was wiederum den Aktienmarkt belasten w\u00fcrde, so das Kalk\u00fcl der Investoren. Die m\u00f6glichen Zinserh\u00f6hungen werden nun an den M\u00e4rkten eingepreist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Grund f\u00fcr die heutige Fortsetzung der Talfahrt am Aktienmarkt ist nat\u00fcrlich die weitere Eskalation im Nahost-Konflikt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte mit scharfen Konsequenzen gedroht, sollte der Iran die strategisch wichtige Stra\u00dfe von Hormus nicht binnen zwei Tagen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Besserung ist f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte nicht in Sicht: &#8222;Die Sorgen an den Kapitalm\u00e4rkten \u00fcber die Auswirkungen des Kriegs nehmen zu&#8220;, schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. &#8222;Je l\u00e4nger sich die Lage hinzieht, desto st\u00e4rker sp\u00fcren alle Wirtschaftsteilnehmer die Folgen im Alltag, und desto wahrscheinlicher werden auch gesamtwirtschaftliche Folgen, etwa eine D\u00e4mpfung der ohnehin nicht \u00fcberschw\u00e4nglichen Konjunktur in den europ\u00e4ischen Volkswirtschaften&#8220;, unterstreicht der Experte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Prognose f\u00fcr den durchschnittlichen Preis der Roh\u00f6lsorte Brent im Jahr 2026 auf 85 von 77 Dollar je Barrel angehoben. F\u00fcr die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) werde nun ein Preis von 79 statt 72 Dollar erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Prognose liegt deutlich unter den aktuellen Preisen: Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee heute um 0,5 Prozent auf 112,75 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-\u00d6l WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 99,04 Dollar. &#8222;Der Krieg k\u00f6nnte noch viele Wochen andauern und den \u00d6lpreis auf 150 Dollar pro Barrel treiben&#8220;, sagte Shane Oliver, Anlagestratege beim Fondsmanager AMP.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterdessen erw\u00e4gt die Internationale Energieagentur (IEA) die Freigabe weiterer \u00d6lreserven. Man berate sich dazu mit Regierungen in Asien und Europa, sagt IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. Die IEA-Mitgliedstaaten hatten bereits am 11. M\u00e4rz die Freigabe von 400 Millionen Barrel \u00d6l beschlossen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die wachsenden Sorgen um die \u00f6konomischen Folgen des Kriegs im Nahen Osten schicken auch die B\u00f6rsen in Asien heute auf Talfahrt. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,7 Prozent auf 51.373 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 3,4 Prozent niedriger bei 3.485 Z\u00e4hlern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die B\u00f6rse Shanghai verlor 2,5 Prozent auf 3.858 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 2,4 Prozent auf 4.456 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die von Elon Musk gef\u00fchrten Unternehmen SpaceX und Tesla wollen im texanischen Austin zwei hochmoderne Chipfabriken bauen. Musk k\u00fcndigte das Projekt mit dem Namen &#8222;Terafab&#8220; gestern auf seiner Online-Plattform X an. Ein Werk solle Halbleiter f\u00fcr Autos und humanoide Roboter produzieren, das andere sei f\u00fcr Rechenzentren mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) im Weltraum gedacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 23.03.2026 \u2022 07:49 Uhr Der Krieg im Nahen Osten setzt die B\u00f6rsen weiter unter Druck. 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