{"id":890631,"date":"2026-03-23T13:51:16","date_gmt":"2026-03-23T13:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/890631\/"},"modified":"2026-03-23T13:51:16","modified_gmt":"2026-03-23T13:51:16","slug":"nahost-ticker-oelpreise-fallen-nach-trump-ankuendigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/890631\/","title":{"rendered":"Nahost-Ticker: \u00d6lpreise fallen nach Trump-Ank\u00fcndigung"},"content":{"rendered":"<p>14.41 Uhr: UN-Friedenstruppe meldet Beschuss ihres Hauptquartiers im Libanon<\/p>\n<p>Die UN-Friedenstruppe im Libanon hat einen Einschlag in ihr Hauptquartier gemeldet. Das Geschoss, das ein Geb\u00e4ude auf dem Gel\u00e4nde in der K\u00fcstenstadt Nakura getroffen habe, sei wahrscheinlich von einem nichtstaatlichen Akteur abgefeuert worden\u00a0\u2013 eine Formulierung, die offenbar auf die libanesische Hisbollah-Miliz anspielte.<\/p>\n<p>In der Mitteilung der Unifil-Truppe hie\u00df es, in den vorangegangenen 48 Stunden h\u00e4tten die Friedenstruppen im Gebiet von Nakura Sch\u00fcsse und Explosionen registriert. Kugeln und Granatsplitter h\u00e4tten Geb\u00e4ude und offene Bereiche innerhalb des Hauptquartiers getroffen, daher h\u00e4tten sich die Soldaten zum Schutz vor Verletzungen in Schutzr\u00e4ume zur\u00fcckgezogen. Die Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel erkl\u00e4rte, die Friedenstruppen h\u00e4tten in der N\u00e4he umliegender D\u00f6rfer Gefechte am Boden beobachtet oder geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>14.27 Uhr: Merz &#8222;dankbar&#8220; f\u00fcr Vertagung von Trumps Pl\u00e4nen<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begr\u00fc\u00dfte die Entscheidung Trumps, die Pl\u00e4ne f\u00fcr Angriffe auf Kraftwerke im Iran zu vertagen. &#8222;Ich bin dankbar, dass er heute gesagt hat, dass er das noch einmal um f\u00fcnf Tage verschiebt und jetzt auch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr unmittelbare und direkte Kontakte mit der iranischen F\u00fchrung er\u00f6ffnet&#8220;, sagte Merz am Montag in Berlin.<\/p>\n<p>Er habe am Sonntag mit Trump telefoniert und dabei mit dem US-Pr\u00e4sidenten auch \u00fcber die Lage im Mittleren Osten gesprochen, sagte der Kanzler weiter. &#8222;Ich habe ihm meine Bedenken im Hinblick auf die angek\u00fcndigten Angriffe auf die Kraftwerke im Iran vorgetragen.&#8220;<\/p>\n<p>14.12 Uhr: Mindestens zehn Menschen bei Siedlergewalt im Westjordanland verletzt<\/p>\n<p>Mindestens zehn Pal\u00e4stinenser sind bei Angriffen von israelischen Siedlern im besetzten Westjordanland verletzt worden. Der Pal\u00e4stinensische Rote Halbmond berichtete, dass es in vier D\u00f6rfern im Umkreis der Stadt Nablus zu Gewalttaten und Brandstiftungen kam. Zu den Verletzten in Deir al-Hatab geh\u00f6rten unter anderem ein 45-j\u00e4hriger Mann mit einer Schussverletzung am Fu\u00df sowie eine Frau mit Rauchvergiftung. Videos, die der AP vorlagen, zeigen brennende Autos und H\u00e4user, w\u00e4hrend Leuchtfackeln der Armee den Himmel \u00fcber dem Dorf \u00f6stlich von Nablus und in der N\u00e4he der israelischen Siedlung Elon Moreh erhellten. <\/p>\n<p>Die Ausschreitungen folgten auf die Beerdigung eines 18-j\u00e4hrigen israelischen Siedlers in Elon Moreh. Die Beh\u00f6rden berichteten, er sei bei einer Kollision mit einem pal\u00e4stinensischen Fahrzeug get\u00f6tet worden. Die Polizei untersucht die Behauptungen der Siedler, dass es sich bei der Kollision um einen gezielten Anschlag gehandelt habe. <\/p>\n<p>13.03 Uhr: Oman setzt sich f\u00fcr Sicherung der Stra\u00dfe von Hormus ein<\/p>\n<p>Der Oman setzt sich nach Angaben von Au\u00dfenminister Badr al-Bussaidi f\u00fcr eine Sicherung des Schiffsverkehrs durch die Stra\u00dfe von Hormus ein. Er ging in einem Beitrag auf der Plattform X nicht n\u00e4her darauf ein, was diese Bem\u00fchungen umfassten. Der Oman vermittelt aber seit langem in Konflikten in der Region. Al-Bussaidi schrieb, dass der Iran nicht f\u00fcr den Krieg verantwortlich gemacht werden d\u00fcrfe. &#8222;Wie auch immer man zum Iran stehen mag, dieser Krieg geht nicht auf sein Konto. Er verursacht bereits weitreichende wirtschaftliche Probleme.&#8220;<\/p>\n<p>12.52 Uhr: Staatsfernsehen: Trump macht nach iranischen Warnungen R\u00fcckzieher<\/p>\n<p>Die iranische F\u00fchrung hat eine Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sein Ultimatum f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus zu verl\u00e4ngern, als Erfolg gefeiert. &#8222;US-Pr\u00e4sident macht nach Irans deutlicher Warnung einen R\u00fcckzieher&#8220;, war am Montag in einer Grafik im iranischen Staatsfernsehen zu lesen.<\/p>\n<p>12.19 Uhr: \u00d6lpreis bricht ein<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Angriffe auf den Iran auszusetzen, hat die Aktienm\u00e4rkte befl\u00fcgelt und den \u00d6lpreis einbrechen lassen. Trump erkl\u00e4rte, er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, geplante Milit\u00e4rschl\u00e4ge gegen iranische Energieanlagen f\u00fcr f\u00fcnf Tage auszusetzen. Der Dax machte daraufhin einen Satz nachoben und legte in der Spitze um 3,6 Prozent auf 23.178 Punkte zu. Auch der EuroStoxx50 drehte ins Plus und gewann zeitweise mehr als drei Prozent. Der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l der Sorte Brent brach in der Spitze mehr als 14 Prozent auf 96,00 Dollar je Barrel ein.<\/p>\n<p>12.18 Uhr: Trump verl\u00e4ngert Ultimatum<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump verl\u00e4ngert seine Frist f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus durch den Iran. Die USA\u00a0w\u00fcrden f\u00fcnf Tage lang auf Angriffe auf iranische Kraftwerke verzichten, teilte Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social mit. <\/p>\n<p>Die Aussetzung sei aber vom Erfolg laufender Treffen und Gespr\u00e4che abh\u00e4ngig. In den beiden vergangenen Tage habe es gute und produktive Gespr\u00e4che mit dem Iran gegeben. Diese Gespr\u00e4che w\u00fcrden die ganze Woche \u00fcber fortgesetzt. Der US-Pr\u00e4sident ging nicht n\u00e4her auf die diplomatischen Kontakte ein. Der Iran best\u00e4tigte zun\u00e4chst keine Gespr\u00e4che zwischen den L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Trump hatte Teheran in der Nacht zum Sonntag (MEZ) eine Frist von 48 Stunden gesetzt, innerhalb der die Blockade der Stra\u00dfe von Hormus aufgehoben werden m\u00fcsse. Andernfalls wollten die USA iranische Kraftwerke angreifen. Der Iran drohte daraufhin, Kraftwerke in der Region anzugreifen, die US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte mit Strom versorgen.<\/p>\n<p>11.56 Uhr: UN warnt vor weitreichenden Folgen des Iran-Kriegs f\u00fcr Afrika und Asien<\/p>\n<p>Der Krieg im Iran hat laut UN-Vertreter Jorge Moreira da Silva schwerwiegende Auswirkungen auf Millionen Menschen in Afrika und Asien, insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern. Er nannte hohe Preissteigerungen bei \u00d6l, Treibstoff und Gas als Hauptfolgen. Moreira da Silva warnte, dass die Zahl der Hungernden in diesem Jahr um Millionen steigen k\u00f6nnte, da der Krieg Geld\u00fcberweisungen in die Entwicklungsl\u00e4nder st\u00f6re. Zudem habe der Konflikt 3,2 Millionen Menschen im Iran und eine Million im Libanon vertrieben.  Er rief zu diplomatischen Bem\u00fchungen auf, um den Konflikt zu beenden:\u00a0&#8222;Es gibt keine milit\u00e4rische L\u00f6sung.&#8220;<\/p>\n<p>11.26 Uhr: Milit\u00e4r &#8211; Israeli starb durch israelischen Beschuss<\/p>\n<p>Ein Landwirt eines israelischen Kibbuz ist durch versehentlichen Beschuss des eigenen Milit\u00e4rs get\u00f6tet worden, wie eine vorl\u00e4ufige Untersuchung ergab. Zuvor war von Raketenangriffen der pro-iranischen Hisbollah im Libanon ausgegangen worden. Generalmajor Rafi Milo, Kommandeur der Truppen im Norden, bezeichnete den Vorfall als &#8222;sehr schwerwiegenden&#8220; Fehler. Der Landwirt war am Sonntag w\u00e4hrend eines Einsatzes zur Unterst\u00fctzung der Truppen im S\u00fcdlibanon ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>11.16 Uhr: Russland ruft angesichts von Trump-Ultimatum zu Diplomatie auf<\/p>\n<p>Russland hat nach dem Ultimatum von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an den Iran zur \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus zu diplomatischen L\u00f6sungen aufgerufen. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte am Montag, dass die Situation eine politische und diplomatische L\u00f6sung erfordere, um zur Entsch\u00e4rfung der angespannten Lage in der Region beizutragen. Russland hat die USA\u00a0zudem vor einem Angriff auf ein iranisches Atomkraftwerk gewarnt. Der Kreml teilte am Montag mit, dass ein US-Angriff auf das von Russland gebaute iranische Atomkraftwerk irreparable Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>11.15 Uhr: Brandanschlag auf Krankenwagen j\u00fcdischer Hilfsorganisation in London<\/p>\n<p>In London wurden vier Krankenwagen einer j\u00fcdischen Hilfsorganisation in Brand gesetzt. Die Polizei stuft den Vorfall im Stadtteil Golders Green als antisemitisch motiviertes Verbrechen ein und hat eine Untersuchung eingeleitet. Es gibt keine Verletzten. Laut der Organisation SITE Intelligence reklamierte die mit dem Iran verb\u00fcndete militante Gruppe &#8222;Islamische Bewegung des Volkes der Rechten Hand&#8220; die Tat, die auch in Belgien, Griechenland und den Niederlanden \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle verursacht haben soll.<\/p>\n<p>11.06 Uhr: Griechenland k\u00fcndigt 300-Millionen-Euro-Subventionspaket an<\/p>\n<p>Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat ein Subventionspaket von 300 Millionen Euro f\u00fcr Kraftstoffe und D\u00fcngemittel angek\u00fcndigt, um die Folgen des Iran-Kriegs und der &#8222;internationalen wirtschaftlichen Instabilit\u00e4t&#8220; abzumildern. Im April und Mai sollen Subventionen f\u00fcr Kfz-Kraftstoffe, Schifffahrt und D\u00fcngemittel eingef\u00fchrt werden. Mithilfe einer &#8222;digitalen Tankkarte&#8220; erhalten die B\u00fcrger rund 36 Cent pro Liter Benzin als Unterst\u00fctzung. Zudem sollen Landwirte mit einer Subvention von bis zu 15 Prozent auf D\u00fcngemittel entlastet werden.<\/p>\n<p>10.58 Uhr: China warnt vor Eskalation im Nahen Osten nach Trumps Ultimatum <\/p>\n<p>China hat nach dem j\u00fcngsten Ultimatum von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an den Iran zur \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus vor einer weiteren Eskalation gewarnt. &#8222;Sollte der Krieg sich ausweiten und die Lage erneut verschlechtern, k\u00f6nnte die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation st\u00fcrzen&#8220;, sagte der Sprecher des chinesischen Au\u00dfenministeriums, Lin Jian, am Montag vor Journalisten.<\/p>\n<p>10.52 Uhr: Starmer sieht keine unmittelbare Bedrohung f\u00fcr Gro\u00dfbritannien durch Iran<\/p>\n<p>Der britische Premierminister Keir Starmer sieht derzeit keine Gefahr f\u00fcr das britische Festland durch den Iran. &#8222;Es gibt keine Einsch\u00e4tzung, dass wir in dieser Weise ins Visier genommen werden&#8220;, sagte Starmer in Bezug auf entsprechende Untersuchungen. Hintergrund sind Berichte, dass der Iran zwei ballistische Raketen auf den US-britischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert habe. Starmer d\u00e4mpfte zudem Erwartungen auf einen schnellen Einsatz in der von Iran teilweise gesperrten Stra\u00dfe von Hormus und betonte, dass jede \u00d6ffnung der Meerenge sorgf\u00e4ltige \u00dcberlegungen und einen tragf\u00e4higen Plan erfordere. <\/p>\n<p>10.25 Uhr: Iran &#8211; &#8222;Werden uns niemals ergeben&#8220;<\/p>\n<p>Der Iran hat erkl\u00e4rt, im Konflikt mit Israel und den USA noch nicht alle seine milit\u00e4rischen Ressourcen genutzt zu haben. &#8222;Der Feind soll wissen, dass neue \u00dcberraschungen bevorstehen&#8220;, sagte Abdullah Hadschi-Sadeghi, ein religi\u00f6ser Vertreter der Revolutionsgarden. Die Islamische Republik werde sich niemals ergeben, so Hadschi-Sadeghi weiter. &#8222;Wir sind in einer Schule erzogen worden, die Kapitulation als Erniedrigung betrachtet&#8220;, wurde er von der mit den Revolutionsgarden verbundenen Nachrichtenagentur Tasnim zitiert.<\/p>\n<p>10.20 Uhr: Iran droht bei Angriff auf K\u00fcste mit Verminung des Golfs<\/p>\n<p>Der iranische Verteidigungsrat hat erkl\u00e4rt, dass ein Angriff auf die iranische S\u00fcdk\u00fcste oder die Inseln des Landes zur Verminung der Seewege im Golf f\u00fchren werde. Jeder Angriff w\u00fcrde den Einsatz von Seeminen nach sich ziehen, einschlie\u00dflich treibender Minen, die von der K\u00fcste ausgesetzt werden. In diesem Fall w\u00e4re der gesamte Golf f\u00fcr lange Zeit unpassierbar. Hintergrund ist ein Bericht von &#8222;Axios&#8220;, wonach die USA eine Blockade oder Besetzung der iranischen \u00d6lexport-Insel Charg erw\u00e4gen, um die \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus zu erzwingen. Der iranische Rat betonte, dass nicht kriegf\u00fchrende Staaten die Meerenge nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Iran passieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>09.54 Uhr: BayernLB-Chef\u00f6konom &#8211; Bei weiterer Eskalation droht Rezession<\/p>\n<p>BayernLB-Chef\u00f6konom J\u00fcrgen Michels warnt vor tiefgreifenden wirtschaftlichen Folgen bei einer dramatischen Eskalation des Nahost-Konflikts. &#8222;Ein solches Szenario k\u00f6nnte zu Stagflation f\u00fchren und eine Rezession zur Folge haben&#8220;, sagte der Volkswirt. In seinem Basisszenario rechnet er jedoch nicht mit einem langen Konflikt. Er erwartet, dass der Krieg im Iran in den kommenden Wochen endet und die gestiegenen Rohstoffpreise gr\u00f6\u00dftenteils wieder sinken. In diesem Fall bleibt der Inflationsdruck im Euroraum moderat, was der EZB keine Notwendigkeit f\u00fcr Zinserh\u00f6hungen gibt.<\/p>\n<p>09.37 Uhr: Japan will Iran nicht um Erlaubnis f\u00fcr \u00d6ltanker-Durchfahrt bitten<\/p>\n<p>Die japanische Regierung plant nicht, den Iran um Erlaubnis f\u00fcr die Durchfahrt von \u00d6ltankern durch die Stra\u00dfe von Hormus zu bitten. Auf eine entsprechende Frage erkl\u00e4rte der japanische Au\u00dfenminister Toshimitsu Motegi am Sonntag im Interview mit Fuji Television, dass Tokio dies &#8222;momentan&#8220; nicht in Betracht ziehe. Zuvor hatte der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi in einem Interview mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News erkl\u00e4rt, der Iran sei bereit, japanischen Schiffen bei der Passage durch die strategisch wichtige Stra\u00dfe zu helfen. Araghtschi wies zudem Berichte zur\u00fcck, wonach die Stra\u00dfe von Hormus gesperrt sei.<\/p>\n<p>09.34 Uhr: Hisbollah meldet \u00fcber 60 Angriffe auf Israel \u2013 Konflikt mit Libanon eskaliert<\/p>\n<p>Die vom Iran unterst\u00fctzte Hisbollah-Miliz im Libanon hat in den letzten 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel f\u00fcr sich beansprucht. Laut der Miliz wurden israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet mit Raketen, Drohnen und Artillerie angegriffen. Die Offensive sei als Antwort auf israelische Angriffe auf wichtige Stra\u00dfen und Br\u00fccken im Libanon zu verstehen.<\/p>\n<p>Israel greift seit mehreren Tagen strategische Infrastrukturen im Libanon an, da die Hisbollah des Schmuggels von Waffen \u00fcber diese Routen beschuldigt wird. Libanesische Sicherheitskreise berichten, dass drei der f\u00fcnf wichtigsten Br\u00fccken \u00fcber den Litani-Fluss zerst\u00f6rt wurden. Pr\u00e4sident Joseph Aoun warf Israel vor, den S\u00fcden des Landes vom Rest des Libanon abzutrennen und eine Pufferzone entlang der Grenze zu errichten.<\/p>\n<p>09.04 Uhr: DAX unter 22.000 Punkten \u2013 Nahost-Krise belastet M\u00e4rkte<\/p>\n<p>Nach dem Ausverkauf in der Vorwoche f\u00e4llt der DAX weiter. Zum Handelsstart am Montag verliert der deutsche Leitindex zwei Prozent und f\u00e4llt auf 21.942 Punkte. &#8222;Die Lage im Nahen Osten hat sich mit Trumps Ultimatum zur \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus durch den Iran weiter versch\u00e4rft&#8220;, kommentierte Andreas Lipkow, Analyst bei CMC Markets, die j\u00fcngsten Aussagen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p>08.20 Uhr: Konflikte im Nahen Osten und Inflations\u00e4ngste belasten Goldpreis<\/p>\n<p>Der Goldpreis ist aufgrund des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten und wachsender Inflationssorgen auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen. Eine Feinunze Gold verbilligte sich um mehr als sieben Prozent auf bis zu 4.136,20 Dollar und verzeichnete damit den neunten Handelstag in Folge mit Verlusten. Investoren bef\u00fcrchten, dass Notenbanken mit Zinserh\u00f6hungen reagieren k\u00f6nnten. Vergangene Woche hatte Gold mit einem Minus von mehr als zehn Prozent den gr\u00f6\u00dften Wochenverlust seit rund 43 Jahren erlitten. Im Vergleich zu seinem Rekordhoch von 5.594,82 Dollar am 29. Januar hat sich der Preis inzwischen um mehr als 20 Prozent verringert.<\/p>\n<p>08.09 Uhr: Drohungen der USA und Irans sowie Lockerung der Sanktionen treiben \u00d6lpreise<\/p>\n<p>Zu Wochenbeginn erleben die \u00d6lpreise eine Achterbahnfahrt. Gegenseitige Drohungen zwischen den USA und dem Iran einerseits sowie die Freigabe iranischen \u00d6ls nach einer Lockerung der US-Sanktionen andererseits sorgen f\u00fcr Schwankungen. Der Preis f\u00fcr ein Barrel der Nordseesorte Brent steigt zeitweise um 1,9 Prozent auf bis zu 114,35 Dollar, nachdem er zuvor um knapp zwei Prozent gefallen war. Der Preis f\u00fcr ein Fass der US-Sorte WTI legt zeitweise um mehr als drei Prozent auf 101,50 Dollar zu, nachdem er zun\u00e4chst um 1,5 Prozent gesunken war. Der Abstand zwischen Brent und WTI betr\u00e4gt mit mehr als 13 Dollar den gr\u00f6\u00dften Wert seit Jahren.<\/p>\n<p>07.56 Uhr: Iran ver\u00f6ffentlicht Liste mit m\u00f6glichen Angriffszielen<\/p>\n<p>Staatliche Medien im Iran haben eine Liste mit Kraftwerken im Nahen Osten ver\u00f6ffentlicht, die als m\u00f6gliche Ziele f\u00fcr Angriffe in Frage kommen. Darauf steht auch das Atomkraftwerk Baraka in den Vereinigten Arabischen Emiraten nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Zuvor hatte der Iran angek\u00fcndigt, Kraftwerke ins Visier zu nehmen, die US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte mit Strom versorgen. Angriffe auf diese Einrichtungen k\u00f6nnten die Strom- und Wasserversorgung in den Golfstaaten st\u00f6ren, insbesondere da viele Kraftwerke dort mit Entsalzungsanlagen verbunden sind, die f\u00fcr die Trinkwasserversorgung entscheidend sind.<\/p>\n<p>06.47 Uhr: Macron warnt vor &#8222;Risiko einer unkontrollierbaren Eskalation&#8220;<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Emmanuel Macron warnt im Zusammenhang mit Drohungen gegen Energieinfrastruktur im Iran-Krieg vor einer &#8222;unkontrollierbaren Eskalation&#8220;. Auf X teilte Macron mit, er habe mit Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman gesprochen und appellierte an alle Konfliktparteien, ein Moratorium f\u00fcr Angriffe auf Energie- und zivile Infrastrukturen einzuhalten. Zudem dr\u00e4ngte er den Iran, den Schiffsverkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus wieder frei flie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"14.41 Uhr: UN-Friedenstruppe meldet Beschuss ihres Hauptquartiers im Libanon Die UN-Friedenstruppe im Libanon hat einen Einschlag in ihr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":890632,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,30,345,411,171,174,6000,173,172,64,186744],"class_list":{"0":"post-890631","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-germany","14":"tag-iran","15":"tag-israel","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-nahost","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-usa","22":"tag-usa-iran-krieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116278820091142198","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/890631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=890631"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/890631\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/890632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=890631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=890631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=890631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}