{"id":891522,"date":"2026-03-23T22:15:27","date_gmt":"2026-03-23T22:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/891522\/"},"modified":"2026-03-23T22:15:27","modified_gmt":"2026-03-23T22:15:27","slug":"fussball-kreisliga-a-staffel-1-muenster-mit-zwei-neuen-trainern-13-tore-wahnsinn-und-ein-ex-profi-haelt-wort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/891522\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfball: Kreisliga A, Staffel 1: M\u00fcnster mit zwei neuen Trainern, 13-Tore-Wahnsinn und ein Ex-Profi h\u00e4lt Wort"},"content":{"rendered":"<p>Bereits vor dem 19. Spieltag der Kreisliga A, Staffel 1, Stuttgart\/B\u00f6blingen hat Coach Mehmeti beim TSV M\u00fchlhausen verl\u00e4ngert und feiert mit den Seinen dann einen wichtigen Keller-Sieg. Derweil kocht ein Coach vor Wut und \u00e4rgert sich m\u00e4chtig \u00fcber den Unparteiischen.<\/p>\n<p>TSV M\u00fcnster \u2013 SportKutlur Stuttgart 3:2 <\/p>\n<p>Der TSV M\u00fcnster wartete im Heimspiel mit einem neuen Trainer, besser gesagt mit gleich zwei auf. Angelo Nigro wurde bef\u00f6rdert, r\u00fcckt von dem B- ins A-Team auf. Seinen Ehemals-Platz \u00fcbernimmt ein Externer: Ivo Ilijasevic. Dieser war noch in der Vorrunde f\u00fcr den M\u00fcnsterer Liga-Rivalen TB Untert\u00fcrkheim <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fussball-kreisliga-a-staffel-1-kabinen-klau-und-ein-trainer-schaeumt-vor-wut.be5a17bb-dc49-45e2-b98a-6aa019ee71f9.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">zust\u00e4ndig, wurde dann aber entlassen. Ilijasevic\u2019<\/a> Premiere bei den Gr\u00fcnhemden wurde aber verschoben. Grund: die SportKultur-Reserve sagte kurzfristig die Partie ab.<\/p>\n<p>Angelo Nigro tritt die Nachfolge von Uwe Braun an, der zum R\u00fcckrundenstart hingeschmissen hatte. Drei Spiele lang stand Michael Bodendorfer interimsweise auf der Kommando-Br\u00fccke, gab nach drei Siegen am St\u00fcck nun an Nigro ab. Der 40-J\u00e4hrige hatte seine erste Trainerstation beim SV Prag, war danach bis zum Corona-Abbruch ein halbes Jahr bereits bei M\u00fcnster II aktiv, wechselte dann f\u00fcr vier Jahre zum VfB Obert\u00fcrkheim, und war seit dieser Saison wieder f\u00fcr die M\u00fcnsterer Zweitvertretung zust\u00e4ndig. Auf Nigro fiel die Wahl, weil \u201eer die Mannschaft kennt, sich nicht erst einleben muss und nahtlos am Jetzigen ankn\u00fcpfen kann\u201c, sagt der TSV-Abteilungsleiter Benjamin Beck. Nigro, der Uwe Braun bereits unterst\u00fctzte und auch bei einer Erste-Mannschafts-Partie schon die Verantwortung hatte, \u00e4u\u00dfert sein klares Ziel: \u201eNicht schlechter als der jetzige zweite Platz und aufsteigen.\u201c Freilich, sein Einstieg als offizieller Coach des TSV M\u00fcnster I verlief am Sonntag etwas holprig, \u201edie G\u00e4ste haben uns viel abverlangt\u201c, gibt es zu. Jedoch: \u201eDrei Punkte haben wir, das ist das wichtigste.\u201c<\/p>\n<p>Schwer taten sich die Kicker vom Viadukt auch deshalb, weil die G\u00e4ste laut Nigro am Sechzehner eine F\u00fcnfer-Kette aufbauten, davor eine Vierer-Kette und \u201evorne besch\u00e4ftigte uns der starke St\u00fcrmer Elias Tweneboa\u201c. Auch wenn der Tabellenzweite sich schwertat, durch die engmaschige SportKultur zu kombinieren, trafen Rifki Djelassi, Mate Herceg und Ferid Djelassi zum 3:2-Sieg. F\u00fcr die G\u00e4ste besorgte Ahmet Celikkaya die Pausenf\u00fchrung, Tweneboa glich neun Minuten vor Schluss aus \u2013 letztlich war das aber f\u00fcr ein Remis zu wenig. <\/p>\n<p>Obwohl die Punkteteilung aus Sicht von SportKultur-Coach Ender Mermer \u201ev\u00f6llig verdient\u201c gewesen w\u00e4re. Aber: Seine Mannschaft verfiel erneut in \u00e4hnliche Verhaltensmuster. Nach der F\u00fchrung per direkt verwandeltem Freisto\u00df von Ahmet Celikkaya, \u201everpassen wir wieder die M\u00f6glichkeit auf das 2:0 und nach unserem Ausgleich zum 2:2 bekommen wir postwendend, erneut nach einem Fehler, wieder ein Gegentor\u201c, \u00e4rgert sich Mermer, der ansonsten \u201esehr zufrieden\u201c mit seinem Team war. <\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Celikkaya (44.), 1:1 Rifki Djelassi (47.), 2:1 Herceg (66.), 2:2 Tweneboa (81.), 3:2 Ferid Djelassi (83.).<\/p>\n<p> <b>Besonderes:<\/b> &#8211;<\/p>\n<p> TB Untert\u00fcrkheim \u2013 TSV M\u00fchlhausen 0:4 <\/p>\n<p>Vor dem Spiel war es schon beschlossene Sache: Armend Mehmeti hat beim TSV M\u00fchlhausen um ein weiteres Jahr verl\u00e4ngert, geht dort in seine dritte Saison. In welcher Liga er in der kommende Runde die M\u00fchlhausener anleiten wird, das steht noch nicht fest. Jedoch arbeitet sein Team stark daran, dass es auch weiterhin in der Kreisliga A sein wird. Daf\u00fcr hat sie das wichtige Spiel beim TBU, oder das \u201e\u00dcberlebensspiel\u201c, wie es Mehmeti bezeichnet, eindrucksvoll gewonnen. \u201eVon der ersten Minute an sind wir aggressiv angelaufen, haben hoch gepresst und so die gef\u00e4hrlichen langen B\u00e4lle des TBU verhindert, diesen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fussball-kreisliga-a-staffel-2-waldebene-enteilt-der-konkurrenz-rohrs-trainer-kaemmerer-kuendigt-abschied-an.7af7f4fa-62e7-429f-a23b-df9c408d4e9a.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen lassen\u201c<\/a>, freut sich Mehmeti \u2013 und dann auch schnell mit Toren f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse gesorgt. Nach 32 Minuten stand durch den Doppelpacker Lorik Bytyci, Moritz Parzer und Daniel Gonzales der Endstand bereits fest. Einziger Kritikpunkt Mehmetis an die Seinen: \u201eWir h\u00e4tten das Ergebnis noch klarer entscheiden m\u00fcssen.\u201c Wobei: Klagen m\u00f6chte er nicht, denn ein Dreier, egal mit welchem Ergebnis, war, wie gesagt, \u00fcberlebenswichtig. Bei einem TBU-Sieg h\u00e4tte dieser n\u00e4mlich mit M\u00fchlhausen auf dem Relegationsplatz gleichziehen k\u00f6nnen und w\u00e4re der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz schon auf acht Z\u00e4hler angewachsen.<\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Bytyci (10.), 0:2 Bytyci (21.), 0:3 Parzer (24.), 0:4 Gonzalez (32.).<\/p>\n<p> <b>Besonderes:<\/b> \u2013 <\/p>\n<p> SG West \u2013 SC Stammheim 2:4 <\/p>\n<p>Was ist denn mit dem Schlusslicht SC Stammheim los? Nach Spieltagen des Grauens, dann in der Vorwoche ein 1:1 gegen Zazenhausen und nun ein Sieg gegen West. Der letzte Dreier der Truppe um Trainer Stefan Diesing datiert vom 19. Oktober 2025, ein 4:3-Erfolg \u00fcber M\u00fchlhausen. Der aktuelle Sieg sei verdient gewesen, die Verletzten kehrten wieder zum Kader zur\u00fcck und vor allem machten sich die Winterneuzug\u00e4nge bemerkbar, sagt Diesing. Diese, namentlich Alexander Sch\u00f6nfeld, Silvio Tsiapi \u2013 beide trafen gegen West \u2013 sowie Torh\u00fcter Antonios Petridis, w\u00fcrden viel Routine mitbringen und das habe dem sehr jungen Team bislang gefehlt, wei\u00df der SC-Coach. Zudem schn\u00fcrte bis zur 4:0-Stammheim-F\u00fchrung Nikitas Skordoulis einen Doppelpack. Ein Manko besteht aber weiterhin: \u201eNach 70 Minuten geht uns die Puste aus.\u201c Ab diesem Zeitpunkten verk\u00fcrzten die Hausherren durch Denis Schmidt per Foulelfmeter und Andreas Papp noch bis auf 2:4.<\/p>\n<p>Derweil bezeichnet West-Spielertrainer Benedikt Goos die eigene Leistung folgenderma\u00dfen: \u201eAus Unverm\u00f6gen verdient verloren.\u201c Vor allem meint er damit die Anfangs-Halbe-Stunde, die \u201enoch gut von uns war und wir es x-mal vers\u00e4umt haben, in F\u00fchrung zu gehen. Dann w\u00e4re die Partie in unsere Richtung gelaufen\u201c, ist sich Goos sicher. Der gravierendsten Fehlversuche der Westler ereignete sich kurz vor der G\u00e4stef\u00fchrung, verursacht von Nico M\u00fcller. \u201eFreistehend aus f\u00fcnf Metern zielgerichtet nicht ins Netz, sondern direkt in die die Arme des G\u00e4stekeepers gek\u00f6pft\u201c, \u00e4rgert sich Goos.<\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Skordoulis (27.), 0:2 Tsiapi (44.), 0:3 Skordoulis (54.), 0:4 Sch\u00f6nfelder (68.), 1:4 Schmidt (76.\/Foulelfmeter), 2:4 Papp (83.).<\/p>\n<p> <b>Besonders:<\/b> \u2013 <\/p>\n<p>   Beograd Stuttgart \u2013 SV Prag 2:1 <\/p>\n<p>Der Klassenprimus Beograd war nach dem klaren Prager 6:3-Sieg \u00fcber T\u00fcrkspor in der Vorwoche gewarnt . Und tats\u00e4chlich forderte der Tabellenelfte dem Spitzenreiter einiges ab. \u201eGegen einen Tabellenf\u00fchrer treten die Gegner immer mit einer zus\u00e4tzlichen Dosis Motivation an\u201c, sagt Beograds Coach Ratko Milic, spricht den Pragern zudem ein Sonderlob aus: \u201eEine junge, dynamische Truppe\u201c. Und wenn er schon mal am Lobverteilen ist, bekommt auch sein Team eines ab: \u201eEs l\u00e4sst sich im Team die Siegermentalit\u00e4t deutlich erkennen.\u201c Wieder war es Beograds Torj\u00e4ger Nikola Lakovic, der sich zum 1:0 gratulieren lie\u00df. Der F\u00fchrende der Liga-Sch\u00fctzenliste steht damit bei 26 Toren. Dieses Mal war er vom Punkt aus erfolgreich, verwandelte einen \u201efragw\u00fcrdigen Handelfmeter\u201c, so das Urteil von Prags Coach Frederik Bruder nach dem Anschauen des Videos vom Spiel. Gleichwohl er mit \u201eder Leistung meiner Jungs sehr zufrieden war, einzig die Chancenverwertung in der ersten H\u00e4lfte kreide ich ihnen an.\u201c Apropos Chancenverwertung. In diesem Bereich sieht Milic die Seinen klar im Vorteil und deshalb habe man auch verdient gewonnen. Den zweiten Treffer zum Endergebnis steuerte Phil Schmidt bei, zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf Otis Raiser. Letzterer hat mittlerweile stolze 21 Saison-Tore auf seinem Z\u00e4hler.<\/p>\n<p> <b>Tore: <\/b>1:0 Lakovic (18.\/Handelfmeter), 1:1 Raiser (50.), 2:1 Schmidt (52.).<\/p>\n<p> <b>Besonderes:<\/b> \u2013 <\/p>\n<p> T\u00fcrkspor Stuttgart \u2013 SSV Zuffenhausen 5:1 <\/p>\n<p>Da hat doch Memik Erdogan mal wieder Grund zum Strahlen. \u201eEndlich hat die Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt und endlich ist sie wieder als Einheit aufgetreten\u201c, sagt der Trainer von T\u00fcrkspor Stuttgart. Sein gegen\u00fcber Nevzat Dursun hat das ganz anders gesehen, sah T\u00fcrkspor erst deutlich st\u00e4rker, nachdem sie nach Wiederanpfiff mit 2:1 in F\u00fchrung gegangen seien. \u201eDurch den <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fussball-bezirksliga-vaihinger-schatztruhe-ein-teamoldie-in-torlaune-und-zwei-bittere-diagnosen.cacb5dc9-07a0-42e5-a060-e36b6a302b21.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gegentreffer gingen bei uns einmal mehr die K\u00f6pfe<\/a> nach unten und ab der 60. Minute zus\u00e4tzlich auch noch die Puste aus\u201c, sagt er. Dann h\u00e4tte T\u00fcrkspor genug Raum gehabt und dies ausgenutzt. \u201eDie Qualit\u00e4t haben sie eben dann.\u201c Vor allem ein Akteur machte sich dies zu eigen und h\u00e4lt bislang auch Wort: Ex-Profi Shkemb Miftari. Mit vier Toren, darunter ein lupenreiner Hattrick binnen 15 Minuten, ist er damit \u2013 <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.fussball-kreisliga-a-staffel-1-ex-profi-kaempferisch-ich-will-aufsteigen-und-die-torschuetzen-krone.62938eaa-8a09-4d2a-ac91-8b92568a5090.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">wie er im Interview dieser Zeitung gesagt hat<\/a> \u2013 auf Kurs. um in jedem Spiel zu treffen. Aktuell liegt er deutlich dr\u00fcber: Vier Eins\u00e4tze, zehn Buden.<\/p>\n<p>Doch soweit h\u00e4tte es laut dem Zuffenhausener Trainer, der unter anderem bis zur Pause auf die im Stau steckenden Stammspieler Orhun \u00d6zt\u00fcrk und Vojislav Jovanovic verzichten mussten, gar nicht kommen m\u00fcssen. In der ersten H\u00e4lfte sei seine Mannschaft das bessere Team gewesen, h\u00e4tte es aber verpasst, nach der F\u00fchrung von Dennis Klose das Ergebnis auszubauen.<\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Klose (27.), 1:1 Miftari (34.), 2:1 Miftari (48.\/Foulelfmeter), 3:1 Miftari (51.), 4:1 Miftari (63.), 5:1 Korkmaz (90.). <b>Besonderes: <\/b>\u2013<\/p>\n<p> TV Zazenhausen \u2013 TSV Weilimdorf II 5:2 <\/p>\n<p>J\u00fcrgen Zeyer, der Coach des TSV Weilimdorf II, fasst den Auftritt der Seinen wie folgt zusammen: \u201eW\u00e4ren wir an diesem Sonntag lieber auf dem Sofa geblieben und h\u00e4tten eine Netflix-Serie geschaut.\u201c Soll hei\u00dfen: Es lief nahezu alles schief f\u00fcr die Nord-Stuttgarter, was schief laufen kann. \u201eWobei, wir uns das selbst zuzuschreiben haben\u201c, wei\u00df Zeyer. Vor allem den Platzverweis des eigenen Torh\u00fcters Andreas Moderau nach 19 Minuten. Bei einem zu k\u00fcrzen R\u00fcckpass eines Verteidigers st\u00fcrmte dieser aus seinem Geh\u00e4use, kam zu sp\u00e4t und foulte einen Zazenhausener au\u00dferhalb des Strafraums. Die Folge: Rote Karte. \u201eV\u00f6llig gerechtfertigt\u201c, konstatiert Zeyer. Christian Stagel Alberto verlie\u00df den Platz, Ersatzkeeper Nabil Khalifa Qiouami kam. Der Platzverweis war f\u00fcr Gastgeber-Trainer Stefan Schuon auch der Gamechanger. Denn aus dem \u201eRote-Karte-Freisto\u00df\u201c resultierte der Treffer zum 1:1-Ausgleich durch S\u00f6ren Frank. Der einzige G\u00e4ste-Gl\u00fccksmoment am Sonntag ereignete sich n\u00e4mlich fr\u00fch im Spiel, bereits in Minute zwei. Ein Zazenhausener k\u00f6pfte seinem Mitspieler im Strafraum den Ball an den Arm. Es gab, \u201ezurecht\u201c, wei\u00df Schuon, Elfmeter und Denis Windhager verwandelte.<\/p>\n<p>\u201eNach dem Ausgleich waren wir voll im Spiel und haben die \u00dcberzahl genutzt\u201c, sagt Schuon. Vor allem in Minute 44, als den Hausherren durch Fidan Ademaj und Yahya Wandawi ein 60-Sekunden-Doppelschlag gelang. Erstgenannter spielt eigentlich in der TVZ-Zweitvertretung. Da Schuon aber auf f\u00fcnf Stammspieler verzichten musste, hat der Offensivmann \u201edankenswerter Weise ausgeholfen, musste gleich beginnen und hat prompt getroffen\u201c. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Malte Schuck, der aus Th\u00fcringen kommt, ein Zweitspielrecht besitzt und eigentlich nur mittrainiert. Dessen Startplatz war in der Innenverteidigung. <\/p>\n<p>Weilimdorf gelang vor dem Pausenpfiff zwar durch Fatih Mert noch der Ausgleich. Doch die weitere Aufholjagd vermasselten sich die G\u00e4ste passend zum gebrauchten Tag selbst: Max Hoffmann traf nach 56 Minuten zur Entscheidung ins eigenen Netz.<\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Windhager (2.\/Handelfmeter), 1:1 Frank (21.), 2:1 Kellner (35.), 3:1 Ademaj (44.), 4:1 Wandawi (44.), 4:2 Mert (45.), 5:2 Hoffmann (56.\/Eigentor).<\/p>\n<p> <b>Besonderes: <\/b>Rote Karte f\u00fcr Weilimdorfs Torh\u00fcter Moderau (19.\/Notbremse).<\/p>\n<p> TV89 Zuffenhausen \u2013 Sportvg Feuerbach 3:2 <\/p>\n<p>Sven Damnig musste nach der Partie erstmal wieder eingefangen werden. V\u00f6llig aufgebracht war der Coach \u00fcber die Leistung des Unparteiischen. Er habe Respekt vor jedem Schiedsrichter, wisse, wie schwer eine Partie zu leiten sei. \u201eDoch wenn man so massiv wie dieser Unparteiische in den Spielausgang eingreift, dann muss man das auch mal sagen d\u00fcrfen\u201c, sagt Damnig auch noch einen Tag nach der Partie. Unterst\u00fctzung bekommt der Talkrabben-\u00dcbungsleiter von seinem Amtskollegen Umut Y\u00fcr\u00fck. \u201eIch kann Sven verstehen, in der ersten H\u00e4lfte hat er fast alles f\u00fcr uns gepfiffen und sein Bewegungsradius war wohl aufgrund seines Alters auch sehr, sehr gering.\u201c Zum Beispiel sei er bei der 1:0-G\u00e4stef\u00fchrung von Eric Gurcsh weit ab des Geschehens gestanden \u2013 \u201eund zwar an unserem Strafraum. \u201eAus dieser Entfernung hat er viele Entscheidungen \u2013 h\u00fcben wie dr\u00fcben \u2013 gef\u00e4llt, die dann zum Teil v\u00f6llig daneben waren\u201c, schimpft Damning. Besonders ge\u00e4rgert hat ihn der Handelfmeter gegen sein Team zum 2:2. \u201eDas war absolut keiner\u201c, so Damnig, w\u00e4hrend Y\u00fcr\u00fck diese Entscheidung des Schiris \u201ef\u00fcr richtig\u201c h\u00e4lt. <\/p>\n<p>Insgesamt verspielten die Feuerbacher eine 2:0-F\u00fchrung nach 51 Minuten \u2013 es traf noch Marin Pranjic. Zuffenhausen sei in der letzten halben Stunde zwar st\u00e4rker gewesen und ein 2:2 h\u00e4tte dem Spielverlauf entsprochen, bilanziert Damnig und f\u00fcgt aber auch an: Mehr aber auch nicht. Y\u00fcr\u00fck sah indes einen \u201everdienten Sieg\u201c der Seinen, weil \u201ewir generell besser im Spiel waren, aber lange Zeit einige Chancen liegen gelassen haben\u201c. Anders ab der 70. Minute, da zielten die Gastgeber genau \u2013 Marwan Moutot, Anik Ilkhan per \u201eDebatten-Handelfmeter\u201c und Erdem Erarslan drehten die Partie noch zugunsten der Heimelf.<\/p>\n<p> <b>Tore:<\/b> 0:1 Gursch (7.), 0:2 Pranjic (51.), 1:2 Marwan Moutot, 2:2 Ilkhan (86.\/Handelfmeter), 3:2 Erarslan (90.).<\/p>\n<p> <b>Besonderes:<\/b> \u2013 <\/p>\n<p> SG Weilimdorf \u2013 TSV Uhlbach 8:5 <\/p>\n<p>Wahnsinn pur in Weilimdorf am Tag der offenen Tore!!! \u201eF\u00fcr die Zuschauer ein Spektakel, die Abwehrreihen haben sich aber nicht mit Ruhm bekleckert\u201c, sagt Weilimdorfs Spielleiter Philip Baltsios. \u00c4hnlich sieht es auch Ulbachs Spielertrainer Joshua Menger, wobei sich seine Abwehr vor allem in den ersten 26 Minuten noch in der regungslosen Tiefschlafphase befand. Zweimal Kilian Bruckner, zweimal Argon Gasherri und es hie\u00df zu diesem Zeitpunkt 4:0 f\u00fcr die Gastgeber. \u201eDie langen B\u00e4lle hinter die Kette konnten wir gar nicht verteidigen, waren absolut nicht auf der H\u00f6he\u201c, so Menger. So dachte sich Baltsios zu diesem Zeitpunkt noch: Juhu, das wird ein entspannter Nachmittag, um sieben Minuten vor Schluss beim Stand von 7:5 dann doch noch zittern zu m\u00fcssen. \u201eEs beschlich mich das schlechte Gef\u00fchl, dass in dem wilden Spiel immer noch was passieren kann.\u201c Tat es dann auch, jedoch bedeutete das 8:5 f\u00fcr Weilimdorf durch Martin Schdanowitsch in der Nachspielzeit den Schlussakkord des 13-Tore-Spiels.<\/p>\n<p>Indes konnte Menger der Partie wenigsten eine gute Sache abringen. \u201eWir haben uns nach dem 0:4 nicht aufgegeben, konnten auf 3:4 verk\u00fcrzen, haben dann aber wieder Fehler gemacht, die Weilimdorf zum Erhalt des sicheren Vorsprungs nutzte.\u201c<\/p>\n<p> <b>Tore: <\/b>1:0 Bruckner (6.), 2:0 Gaxherri (12.), 3:0 Gaxherri (24.), 4:0 Bruckner (26.), 4:1 Sponer (30.), 4:2 Th\u00f6ne (54.), 3:4 Ogayo (56.), 5:3 Janik (60.), 6:3 Dietzhausen (66.), 6:4 Ogayo (71.), 7:4 Legrand (75.), 7:5 Menger (83.), 8:5 Schdanowitsch (90. + 3).<\/p>\n<p> <b>Besonders:<\/b> \u2013 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bereits vor dem 19. 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