{"id":89259,"date":"2025-05-06T15:19:08","date_gmt":"2025-05-06T15:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89259\/"},"modified":"2025-05-06T15:19:08","modified_gmt":"2025-05-06T15:19:08","slug":"us-regierung-in-erklaerungsnot-hegseth-ueberging-trump-offenbar-bei-stopp-von-ukraine-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89259\/","title":{"rendered":"US-Regierung in Erkl\u00e4rungsnot: Hegseth \u00fcberging Trump offenbar bei Stopp von Ukraine-Hilfe"},"content":{"rendered":"<p>                    US-Regierung in Erkl\u00e4rungsnot<br \/>\n                Hegseth \u00fcberging Trump offenbar bei Stopp von Ukraine-Hilfe<\/p>\n<p>\t\t\t\t              06.05.2025, 16:55 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Bereits als designierter US-Pr\u00e4sident macht Trump klar, dass er der Ukraine keine weiteren Waffen liefern wolle. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar bleiben Flieger mit zugesagten Waffen am Boden. Das entscheidet aber nicht Trump, sondern sein Verteidigungsminister Hegseth &#8211; ohne Absprache.<\/strong><\/p>\n<p>Die kurzzeitige Einstellung der US-Waffenhilfe Ende Anfang Februar wurde von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth befohlen, ohne Auftrag von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das berichtet <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/us\/order-by-hegseth-cancel-ukraine-weapons-caught-white-house-off-guard-2025-05-06\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Reuters<\/a>. Die Nachrichtenagentur erhielt Einblick in Unterlagen des US-Transportkommandos (TRANSCOM). <\/p>\n<p>Als Anfang Februar die USA ihre Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine aussetzten, war die Best\u00fcrzung vor allem in Kiew gro\u00df. Allerdings hatte US-Pr\u00e4sident Trump intensiv damit Wahlkampf gemacht, die durch die Unterst\u00fctzung entstandene Last f\u00fcr US-B\u00fcrger zu reduzieren, am besten komplett einzustellen. Das sollte, so sein Versprechen, durch einen Waffenstillstand und einen im Anschluss ausgehandelten Frieden zwischen Russland und der Ukraine erreicht werden. Wie genau der zustande kommen sollte, verriet Trump nicht. <\/p>\n<p>Klar war jedoch, dass sich die Ukraine keinesfalls auf weitere Unterst\u00fctzung ihres wichtigsten Partners nach dem Amtsantritt von Trump Mitte Januar verlassen konnte. Insofern ist die Tatsache, dass insgesamt elf Fl\u00fcge, die unter anderem Artilleriegranaten in die Ukraine bringen sollten, am Boden blieben, kein Schock. Das Zustandekommen des Stopps wirft allerdings Fragen auf. <\/p>\n<p>US-Regierung bleibt Antworten schuldig<\/p>\n<p>Reuters berichtet, dass Beamte aus der Ukraine, aber auch aus dessen Nachbarland Polen am 2. Februar nachfragten, wer das Aussetzen der Fl\u00fcge angewiesen hatte. Und ob die Unterst\u00fctzung dauerhaft entfalle oder nur ein Teil der noch unter US-Pr\u00e4sident Joe Biden zugesagten Hilfe nicht geliefert w\u00fcrde. US-Spitzenbeamte aus dem Wei\u00dfen Haus, dem Au\u00dfenministerium und dem Pentagon sollen keine Antworten haben geben k\u00f6nnen, hei\u00dft es im Bericht. Die TRANSCOM-Unterlagen zeigen nun jedoch, dass Verteidigungsminister Hegseth den Befehl dazu gab. Er tat dies offensichtlich, obwohl der Stopp innerhalb der US-Regierung nicht abgesprochen war. Pr\u00e4sident Trump wusste demnach nichts von dieser Entscheidung.<\/p>\n<p>In einer Sitzung im Oval Office am 30. Januar sei die Streichung der Fl\u00fcge zwar Thema gewesen, berichten hochrangige Vertreter aus dem Bereich Nationale Sicherheit. Allerdings habe Trump keinerlei Befehl gegeben, die Hilfslieferungen auszusetzen. Nach Angaben zweier Quellen wusste er nichts von der finalen Entscheidung, die Fl\u00fcge am Boden zu lassen. Die scheint am 1. oder 2. Februar gefallen zu sein. Am 5. Februar wurde sie bereits wieder aufgehoben. <\/p>\n<p>Trump-Sprecherin verkl\u00e4rt Vorgang<\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus erkl\u00e4rte auf Nachfrage zwar, dass Hegseth nur eine Anweisung Trumps ausgef\u00fchrt habe. Allerdings haben nationale Sicherheitsbeamte nichts von dieser Entscheidung gewusst, wie sie Reuters erkl\u00e4rten. Normalerweise seien sie in einem Entscheidungsfindungsprozess involviert. Zudem ist nicht recht erkl\u00e4rlich, warum der Stopp der Ukraine-Hilfen so schnell wieder aufgehoben wurde. Karoline Leavitt, die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, erkl\u00e4rte dazu nur: &#8222;Die Verhandlungen \u00fcber die Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine waren eine komplexe und flie\u00dfende Situation. Wir werden nicht jedes Gespr\u00e4ch zwischen hochrangigen Regierungsvertretern w\u00e4hrend des gesamten Prozesses im Detail beschreiben.&#8220;<\/p>\n<p>Das von Trump stets wiederholte Ziel, die US-Bev\u00f6lkerung finanziell zu entlasten, wurde durch diesen Schritt nicht erreicht. Nach TRANSCOM-Unterlagen kosteten die Stornierungen 2,2 Millionen US-Dollar. Das US-Transportkommando selbst sagte, die Kosten h\u00e4tten bei 1,6 Millionen Dollar gelegen, ein stornierter Flug sei nicht berechnet worden. Tats\u00e4chlich eingestellt wurden die US-Hilfen erst einen Monat sp\u00e4ter, am 4. M\u00e4rz. Dann auch mit offizieller Ank\u00fcndigung des US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Mehrere Quellen erkl\u00e4rten gegen\u00fcber Reuters, dass innerhalb der US-Sicherheitspolitik teils erhebliche Verwirrung herrsche. Besonders im Pentagon sei dies ein offenes Geheimnis. Aktuelle und ehemalige Beamte berichteten demnach, dass es zahlreiche Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Au\u00dfenpolitik g\u00e4be. Dazu k\u00e4men tief sitzender Groll und zahlreiche unerfahrene Mitarbeiter. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Regierung in Erkl\u00e4rungsnot Hegseth \u00fcberging Trump offenbar bei Stopp von Ukraine-Hilfe 06.05.2025, 16:55 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":89260,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,106,13,14,15,649,16,12,317,10134],"class_list":{"0":"post-89259","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-donald-trump","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-pete-hegseth","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-ukraine","19":"tag-waffenlieferung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114461564240913753","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89259\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}