{"id":892964,"date":"2026-03-24T11:55:13","date_gmt":"2026-03-24T11:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/892964\/"},"modified":"2026-03-24T11:55:13","modified_gmt":"2026-03-24T11:55:13","slug":"konzertchor-der-wuppertaler-maedchenkurrende-trat-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/892964\/","title":{"rendered":"Konzertchor der Wuppertaler M\u00e4dchenkurrende trat auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eJunge Talente \u2013 Von Barock bis Gospel\u201c war das Konzert am Sonntagabend in der Auferstehungskirche \u00fcberschrieben. Es trat die \u201eElberfelder M\u00e4dchenkurrende\u201c auf, eine Chorgemeinschaft, die 2002 vom damaligen KMD Heinz Rudolf Meier gegr\u00fcndet wurde, beheimatet an der evangelischen Friedhofskirche, Wuppertal. Stetig hat sich der M\u00e4dchenchor in den Jahren zu einem beeindruckenden Klangk\u00f6rper entwickelt. 29 Junge M\u00e4dchen, fast alle im Teenie-Alter, die gerne im Chor singen, kommen regelm\u00e4\u00dfig zur Probe, wobei sich die Chorprobe nicht nur auf gemeinsames Erarbeiten von Chors\u00e4tzen beschr\u00e4nkt. Ihre Leiterin ist die engagierte Angelika K\u00fcpper, Schulmusikerin in Wuppertal, sie studierte neben Schulmusik auch Orgel und Gesang und leitet die Kurrende seit 2014. Das \u201eProjekt M\u00e4dchenkurrende\u201c hat als Ziel, junge M\u00e4dchenstimmen zu entdecken, sie zu f\u00f6rdern und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich stimmlich und chorisch zu entwickeln. An ihrer Seite arbeiten regelm\u00e4\u00dfig zwei professionelle Stimmbildnerinnen, Dorothea Brandt und Rebecca Hagen, die den Konzertchor der jungen M\u00e4dchen auf ein Niveau gebracht haben, dass man in fast jeder jungen Stimme bereits eine begabte Solos\u00e4ngerin sp\u00fcren kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und so war das Konzertprogramm stilistisch gro\u00dffl\u00e4chig \u201eVon Barock bis Gospel\u201c auch aufgebaut. Es gab Auftritte, an denen der \u201eKonzertchor\u201c mit allen 24 teilnehmenden M\u00e4dchen und jungen Damen beteiligt war, dann das \u201eEnsemble\u201c, mit einer kleineren Auswahl von zehn S\u00e4ngerinnen, schlie\u00dflich mehrere Quartette, Trios, Duette und Soli, bei denen h\u00f6rbar wurde, \u00fcber welch begabte und gro\u00dfartig ausgebildete Stimmen die \u201eM\u00e4dels\u201c bereits verf\u00fcgen. Der Rezensent bittet um Verst\u00e4ndnis, wenn er auf die Nennung der Namen jeder einzelnen S\u00e4ngerin verzichtet, das w\u00fcrde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Verdient h\u00e4tten es alle, wobei eine Ausnahme erlaubt sei: zwei wunderbare Darbietungen mit Harfe-Solo erg\u00e4nzten das vielseitige Programm. Mit zwei einf\u00fchlsam und virtuos vorgetragenen St\u00fccken zauberte die Solistin Juno Vesper mit Hasselmanns \u201eChanson de Mai op. 40\u201c und einem \u201eBaroque Flamenco\u201c von Henson-Conant stimmungsvolle Harfenkl\u00e4nge, und wurde danach mit kr\u00e4ftigem Applaus gefeiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das zahlreiche Publikum honorierte auch die Gesangsleistungen der gesamten Chorgemeinschaft mit viel Beifall, wobei die Vielfalt an unterschiedlichen Genres besonders gefiel.<\/p>\n<p>Von kirchlichen Ges\u00e4ngen<br \/>bis zu Mozarts Arien      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Friedenskanon, \u201eHine mah tov\u201c, die kirchlichen Ges\u00e4nge wie \u201eKyrie, Gloria, O salutis\u201c von Delibes, Poulencs \u201eAve verum corpus\u201c oder Gounods \u201eDa pacem\u201c, sie deckten den sakralen Bereich des Konzertes ab. Mozart-Arien aus \u201eBastien und Bastienne\u201c, \u201eLeise, leise, fromme Weise\u201c eine Arie aus von Webers \u201eDer Freisch\u00fctz\u201c, bedienten das Operngenre, Mendelssohns Chorgesang aus \u201eElias\u201cdas Oratorium. Aber auch mehrstimmig gesetzte Folklore wie das englische \u201eEarly in the morning\u201c, das schwedische \u201eBred dina vida vingar\u201c oder \u201eSinging in the rain\u201c waren angesagt. Hier sang sich der gesamte Konzertchor in einen Rausch. Mitrei\u00dfender H\u00f6hepunkt war schlie\u00dflich das Finale des Abends : ein musikalisches Medley aus dem Film \u201eSister act\u201c im beeindruckenden Arrangement von Mac Huff. Man h\u00f6rte klangvolle, selbstbewusste Sopran- und Alt-Stimmen, man h\u00f6rte und sah klatschende H\u00e4nde, erhobene H\u00e4nde, schnipsende Finger und erlebte einen swingenden Rhythmus. Am Ende der Performance lagen sich alle S\u00e4ngerinnen in den Armen, schunkelten, freuten sich und sangen ein \u00fcberzeugendes Hallelujah.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es gab lautstarken Applaus f\u00fcr ein eindrucksvolles Konzert, aber auch f\u00fcr ein p\u00e4dagogisch erfolgversprechendes Musikprojekt, und last, but not least Applaus f\u00fcr die Pianistin des Abends, Tanja Tismar, die s\u00e4mtliche 26 Gesangsbeitr\u00e4ge am Klavier souver\u00e4n begleitete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eJunge Talente \u2013 Von Barock bis Gospel\u201c war das Konzert am Sonntagabend in der Auferstehungskirche \u00fcberschrieben. 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