{"id":894964,"date":"2026-03-25T06:40:14","date_gmt":"2026-03-25T06:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/894964\/"},"modified":"2026-03-25T06:40:14","modified_gmt":"2026-03-25T06:40:14","slug":"meta-wegen-mangelnden-kinderschutzes-zu-millionenstrafe-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/894964\/","title":{"rendered":"Meta wegen mangelnden Kinderschutzes zu Millionenstrafe verurteilt"},"content":{"rendered":"<p>Eine US-Jury sieht gravierende M\u00e4ngel beim Schutz von Kindern auf Facebook, Instagram und WhatsApp und befindet Meta f\u00fcr schuldig. Der Generalstaatsanwalt spricht von einem \u201ehistorischen Sieg\u201c. Der Konzern weist die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck und k\u00fcndigt Berufung an.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Meta ist in den USA wegen mangelnden Schutzes von Kindern auf seinen Plattformen zu einer Strafzahlung von 375 Millionen Dollar verurteilt worden. Eine Jury im Bundesstaat New Mexico sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der Facebook-Mutterkonzern gegen das dortige Verbraucherschutzgesetz versto\u00dfen habe.<\/p>\n<p>Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates, Ra\u00fal Torrez, hatte Meta vorgeworfen, Nutzer \u00fcber die Sicherheit von Facebook, Instagram und WhatsApp zu t\u00e4uschen und die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu beg\u00fcnstigen. Sexualstraft\u00e4tern sei ein ungehinderter Zugang zu minderj\u00e4hrigen Nutzern gew\u00e4hrt worden, was oft zu tats\u00e4chlichem Missbrauch und Menschenhandel f\u00fchre.<\/p>\n<p>Das Urteil sei \u201eein historischer Sieg f\u00fcr jedes Kind und jede Familie, die den Preis daf\u00fcr gezahlt hat, dass Meta Profit \u00fcber die Sicherheit von Kindern gestellt hat\u201c, erkl\u00e4rte Torrez.<\/p>\n<p>Meta k\u00fcndigte an, in Berufung zu \u200cgehen. Man sei mit dem Urteil nicht einverstanden, teilte der Konzern mit. Das Unternehmen arbeite mit Hochdruck daran, die Sicherheit in seinen Netzwerken zu gew\u00e4hrleisten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von zwei Milliarden Dollar gefordert. Die Meta-Aktie legte im nachb\u00f6rslichen Handel zun\u00e4chst um 0,8 Prozent zu.<\/p>\n<p>Die Entscheidung in New Mexico ist das erste Geschworenenurteil dieser Art gegen den Social-Media-Konzern. Meta steht \u200cseit Jahren wegen des Umgangs mit dem Jugendschutz in der Kritik. Ausgel\u00f6st wurde dies unter anderem durch die Aussage einer Whistleblowerin vor dem Kongress im Jahr 2021. Demnach soll das Unternehmen gewusst haben, dass seine Produkte sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnten, sich jedoch geweigert haben, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von dem Verfahren in New Mexico sieht sich \u200cMeta mit Tausenden weiteren Klagen konfrontiert. Darin \u200cwird dem Konzern vorgeworfen, seine Dienste absichtlich so zu gestalten, dass sie junge Menschen s\u00fcchtig machen und damit zu einer landesweiten \u200cZunahme psychischer Erkrankungen beitragen. In einigen dieser Verfahren werden laut Unterlagen \u200cdes \u200cKonzerns Schadensersatzforderungen in zweistelliger Milliardenh\u00f6he geltend gemacht.<\/p>\n<p>Reuters\/jmr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine US-Jury sieht gravierende M\u00e4ngel beim Schutz von Kindern auf Facebook, Instagram und WhatsApp und befindet Meta f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":894965,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,291,30,7120,152,24034,171,174,196695,110,45,173,172,24033],"class_list":["post-894964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-facebook","tag-germany","tag-inc","tag-instagram","tag-mark","tag-markets","tag-maerkte","tag-meta-ehem-facebook","tag-newsteam","tag-texttospeech","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-zuckerberg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116288449792525687","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/894964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=894964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/894964\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/894965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=894964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=894964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=894964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}