{"id":895446,"date":"2026-03-25T11:14:24","date_gmt":"2026-03-25T11:14:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895446\/"},"modified":"2026-03-25T11:14:24","modified_gmt":"2026-03-25T11:14:24","slug":"europa-liegt-beim-e-auto-absatz-nur-drei-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895446\/","title":{"rendered":"Europa liegt beim E-Auto-Absatz nur drei Jahre\u2026"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\">Im heute vorgestellten Klimaschutzprogramm hat die Bundesregierung angek\u00fcndigt, Dynamik in den E-Auto-Markt bringen zu wollen. Wenn Europa an den Flottengrenzwerten festh\u00e4lt, k\u00f6nnen wir den R\u00fcckstand auf China noch vor 2030 aufholen und den \u00d6lverbrauch im Verkehrssektor drastisch senken, zeigt ein neuer <a href=\"https:\/\/www.transportenvironment.org\/state-of-european-transport\/state-of-transport-2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bericht<\/a> von T&amp;E. 2020 lagen die EU und China beim Marktanteil von E-Autos noch gleichauf, doch China konnte aufgrund der schwachen europ\u00e4ischen Flottengrenzwerte nach 2022 davonziehen. Dank strengerer Ziele f\u00fcr 2025 liegt die EU der Analyse zufolge nur noch drei Jahre zur\u00fcck. Da sieben von zehn in Europa verkauften E-Autos in Europa hergestellt werden, kann eine schnellere Transformation hin zur E-Mobilit\u00e4t sicherstellen, dass die europ\u00e4ische Automobilindustrie im Gesch\u00e4ft bleibt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Europa steht unter einem erneuten Energieschock, mit \u00d6lpreisen von weit \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel, die zu Preissteigerungen f\u00fcr die europ\u00e4ischen Autofahrenden f\u00fchren. Der neue T&amp;E-Bericht \u201e<a href=\"https:\/\/www.transportenvironment.org\/state-of-european-transport\/state-of-transport-2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">State of European Transport<\/a>\u201c zeigt, dass Europa mit den richtigen politischen Ma\u00dfnahmen die F\u00fchrungsrolle bei einer der wichtigsten sauberen Technologien des 21. Jahrhunderts zur\u00fcckerobern und seine Abh\u00e4ngigkeit von importiertem \u00d6l rasch verringern kann. Europas 8 Millionen Elektroautos haben im Jahr 2025 rund 46 Millionen Barrel \u00d6l eingespart.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Sebastian Bock, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von T&amp;E Deutschland, sagte: \u201cE-Autos sind der entscheidende Hebel, um Europas Abh\u00e4ngigkeit von \u00d6limporten zu beenden. Die Behauptung aus Teilen der Autoindustrie, wir m\u00fcssten die Flottengrenzwerte lockern, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken, ist grundlegend falsch. Die Vorschriften sind nicht das Problem. Sie sind es, die Europa im Rennen um die globale F\u00fchrungsrolle bei E-Autos halten.  Die Bundesregierung sollte zu den Flottengrenzwerten stehen und beim E-Auto-Hochlauf endlich auf das Gas- statt auf das Bremspedal dr\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der \u201eState of European Transport\u201c zeigt, dass die CO2-Emissionen im Verkehrssektor insgesamt nicht zur\u00fcckgehen. L\u00e4nder mit hohen Verkaufszahlen von E-Autos, wie D\u00e4nemark und die Niederlande, verzeichnen jedoch deutliche R\u00fcckg\u00e4nge der CO2-Emissionen. Das wird jedoch durch steigende Emissionen in L\u00e4ndern wie Spanien kompensiert, wo weiterhin zu wenig E-Autos verkauft werden. Ein schleppender Markthochlauf verl\u00e4ngert Europas Abh\u00e4ngigkeit vom \u00d6l.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">China treibt die Entwicklung von Cleantech und die Elektrifizierung mit Hochdruck voran. Chinesische Unternehmen produzieren 60 Prozent der weltweit verkauften E-Autos, und ihre Batterieproduktion ist 20-mal so gro\u00df wie die Europas. Gleichzeitig befindet sich die europ\u00e4ische Batterieindustrie im Wandel: Europ\u00e4ische und chinesische Unternehmen schlie\u00dfen sich s\u00fcdkoreanischen Firmen an, um die Batterieproduktion in der EU zu f\u00f6rdern. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen und der passenden Finanzierung l\u00e4sst sich das enorme Wachstumspotenzial der europ\u00e4ischen Batterieindustrie voll aussch\u00f6pfen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Sebastian Bock sagt: \u201cDem Klimaschutzprogramm mangelt es an Bekenntnissen der Bundesregierung zu den Flottengrenzwerten. Gerade die sichern aber den deutschen Wirtschaftsstandort und reduzieren unsere \u00d6labh\u00e4ngigkeit. Wir m\u00fcssen uns an den Fahrplan des Green Deal halten, wenn wir die Cleantech-Wirtschaft der Zukunft aufbauen und die europ\u00e4ische Sicherheit st\u00e4rken wollen.\u201d  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im heute vorgestellten Klimaschutzprogramm hat die Bundesregierung angek\u00fcndigt, Dynamik in den E-Auto-Markt bringen zu wollen. 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