{"id":895682,"date":"2026-03-25T13:25:19","date_gmt":"2026-03-25T13:25:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895682\/"},"modified":"2026-03-25T13:25:19","modified_gmt":"2026-03-25T13:25:19","slug":"angriffe-in-tel-aviv-israel-wird-kriegsmuede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895682\/","title":{"rendered":"Angriffe in Tel Aviv: Israel wird kriegsm\u00fcde"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/israel-1310.jpg\" alt=\"Menschen stehen in Israel in neben zerst\u00f6rten Geb\u00e4uden. \" title=\"Menschen stehen in Israel in neben zerst\u00f6rten Geb\u00e4uden.  | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 25.03.2026 \u2022 13:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Seit fast einem Monat herrscht Krieg im Nahen Osten. W\u00e4hrend die iranischen Angriffe auf Israel immer massiver werden, verlieren die Menschen dort allm\u00e4hlich die Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe. Von Bettina Meier.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/bettina-meier-107.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Bettina Meier\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/bettina-meier-109.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Baufahrzeuge r\u00e4umen Schutt und Tr\u00fcmmer im Norden von Tel Aviv zur Seite. Am Dienstagmorgen hatten Raketenteile aus dem Iran hier Verw\u00fcstung angerichtet. Ein riesiger Krater klafft neben einem mehrst\u00f6ckigen Wohngeb\u00e4ude. Die Fassade ist zerfetzt. Mehrere Menschen wurden verletzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Fadida Yaniv von der israelischen Polizei war einer der ersten am Einschlagsort. &#8222;Wir sehen hier einen Gefechtskopf einer iranischen Rakete, die mitten auf der Stra\u00dfe explodiert ist und ein riesiges Loch in den Asphalt gerissen hat&#8220;, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Autos wurden zerst\u00f6rt. Das Geb\u00e4ude wurde stark besch\u00e4digt. &#8222;Wir sch\u00e4tzen, dass es sich um etwa 100 Kilogramm Sprengstoff gehandelt hat&#8220;, so der Polizist. So viel Sprengstoff habe der Iran in diesem Krieg noch nie f\u00fcr eine Rakete verwendet, sagen Experten.<\/p>\n<p>    Iran setzt st\u00e4rkere Sprengladungen ein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bislang setzt das Regime als Vergeltung vor allem Streumunition im Gro\u00dfraum Tel Aviv ein, wobei sich kleinere Sprengladungen auf ein breites Gebiet verteilen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits am Wochenende wurden aber bei Angriffen des Iran auf St\u00e4dte im S\u00fcden Israels mehr als 100 Menschen verletzt. Auch hier soll der Iran laut Medien mehrere hundert Kilogramm Sprengstoff verwendet haben. Die Nachricht der st\u00e4rkeren Sprengladungen verbreitete sich schnell und zehrt am Nervenkost\u00fcm der Anwohner in Tel Aviv.<\/p>\n<p>    Menschen in Israel haben &#8222;posttraumatische Symptome&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Tamar sitzt in einem Stra\u00dfencaf\u00e9 und genie\u00dft einen Augenblick der Ruhe. &#8222;Die Bombe fiel ganz in der N\u00e4he meines Hauses. Nichts ist normal und die Menschen haben posttraumatische Symptome,&#8220; erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie sie selbst sagt, vertraue die Bev\u00f6lkerung der israelischen Regierung nicht. Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu nutze der Krieg, weil er dann nicht vor Gericht m\u00fcsse, vermutet Tamar: &#8222;Und das einzig Gewisse f\u00fcr uns ist, dass nichts gewiss ist. Es ist die schlimmste Zeit, die Israel jemals erlebt hat.&#8220;<\/p>\n<p>    K\u00e4mpfe im Nahen Osten gehen unerm\u00fcdlich weiter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Kriegsm\u00fcdigkeit und der Frust \u00fcber die Regierung Netanjahus sind den Menschen in Israel anzumerken. Der Ministerpr\u00e4sident sorgte mit vagen Kommentaren immer wieder f\u00fcr Verunsicherung in der Bev\u00f6lkerung &#8211; vor allem, was ein Ende des Krieges angeht. Es gebe Aussichten auf eine &#8222;Vereinbarung mit dem Iran&#8220;, teilte er mit. &#8222;Dennoch greifen wir weiter an, in Iran und im Libanon.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Insbesondere im s\u00fcdlichen Libanon r\u00fccken die israelischen Truppen weiter bis zum Litani-Fluss vor, der etwa 30 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt. Von hier feuert die irangest\u00fctzte Terrormiliz Hisbollah t\u00e4glich etliche Male auf israelische Gemeinden im Norden des Landes.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israels Verteidigungsminister Katz k\u00fcndigte an, die israelischen Truppen w\u00fcrden vorerst <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-libanon-litani-100.html\" title=\"Krieg in Nahost: Israel will Libanon bis Litani-Fluss kontrollieren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in dem Gebiet bleiben und es kontrollieren<\/a>. &#8222;Hunderttausende Einwohner des S\u00fcdlibanon, die wir zur Evakuierung aufgefordert haben, werden nicht dorthin zur\u00fcckkehren, bis die Sicherheit f\u00fcr unsere Bewohner an der Nordgrenze garantiert ist&#8220;, so Katz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israelische Medien gehen davon aus, dass das Vorr\u00fccken der Truppen im S\u00fcdlibanon und die eingenommenen Gebiete sp\u00e4ter erneut f\u00fcr die Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe genutzt werden k\u00f6nnten. Doch die sind aktuell nicht in Sicht. Die Hisbollah k\u00fcndigte harten Widerstand an. Und so k\u00f6nnte sich die Lage auch in Israel noch einmal zuspitzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.03.2026 \u2022 13:05 Uhr Seit fast einem Monat herrscht Krieg im Nahen Osten. 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