{"id":895829,"date":"2026-03-25T14:45:23","date_gmt":"2026-03-25T14:45:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895829\/"},"modified":"2026-03-25T14:45:23","modified_gmt":"2026-03-25T14:45:23","slug":"meloni-raeumt-nach-wahlschlappe-auf-zwei-ruecktritte-ein-rauswurf-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/895829\/","title":{"rendered":"Meloni r\u00e4umt nach Wahlschlappe auf: zwei R\u00fccktritte, ein Rauswurf | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Rom \u2013 <b>Fr\u00fchjahrsputz auf Italienisch: Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni (49) greift nach der gr\u00f6\u00dften Schlappe ihrer bisherigen Amtszeit zum eisernen Besen. \u201eAb heute decke ich niemanden mehr: Wer einen Fehler macht, muss daf\u00fcr bezahlen\u201c, erkl\u00e4rte sie erkennbar angefressen. Nur 46,3 Prozent ihrer Landsleute haben ihrer zentralen Justizreform bei einem Referendum zugestimmt. Vor allem die jungen Italiener verweigerten Meloni bei ihrem Plan, die Verfassung zu \u00e4ndern, die Gefolgschaft. <\/b><\/p>\n<p>Rausfliegen \u201ewie ein Lambrusco-Korken\u201c, sagt man in Italien, wenn jemand von jetzt auf gleich seinen Sessel r\u00e4umen muss. Am Dienstag knallte es in Rom gleich dreimal: Erst erwischte es Justizstaatssekret\u00e4r Andrea Delmastro (49). Reporter hatten aufgedeckt, dass er mit der 19-j\u00e4hrigen Tochter eines Camorra-Bosses eine Restaurantkette am Laufen hatte. Immerhin gab er seinen Fehler an seinem letzten Arbeitstag zu. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Auch Giusi Bartolozzi (56), Kabinettschefin im Justizministerium, muss leise Arrivederci sagen. Sie hatte <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/italien\/thema-italien-alle-infos-80021366.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italiens<\/a> Richterschaft als \u201eExekutionskommando\u201c gegen die Regierung bezeichnet, stand seitdem im Dauerfeuer der Opposition. Sowohl sie als auch Delmastro traten unter dem immensen \u00f6ffentlichen Druck zur\u00fcck. Anders die seit Langem angez\u00e4hlte Tourismusministerin Daniela Santanch\u00e8 (64, Fratelli d\u2018Italia), die an ihrem Stuhl kleben blieb. <\/p>\n<p>Meloni bricht mit Ex-Vertrauter<\/p>\n<p>Melonis schillernde Ex-Vertraute Santanch\u00e8 hat maximalen \u00c4rger mit der Justiz, steht wegen Vorw\u00fcrfen der Bilanzf\u00e4lschung, des Konkurs- und des Sozialleistungsbetrugs vor Gericht. Als sie sich jetzt weigerte, von sich aus zur\u00fcckzutreten, entzog ihr Meloni formell und k\u00fchl das Vertrauen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Weigerte sich, ihren Ministersessel zu r\u00e4umen: Daniela Santanch\u00e9, Noch-Ministerin f\u00fcr Tourismus\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/87a789183504d1799637525122253cea,23f59f6a.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Weigerte sich, ihren Ministersessel zu r\u00e4umen: Daniela Santanch\u00e8, Noch-Ministerin f\u00fcr Tourismus<\/p>\n<p>Foto: AFP<\/p>\n<p>Justizminister unter Druck<\/p>\n<p>Unklar ist, ob die Schlappe im Referendum nur eine Delle in Melonis Karriere bleibt. Oder ob ihre lange Gl\u00fccksstr\u00e4hne seit Amtsantritt (Oktober 2022) endet. \u201eMeloni hat ihren Zauber verloren, jetzt wird alles f\u00fcr sie schwieriger werden\u201c, sagte der Mail\u00e4nder \u00d6konom Francesco Giavazzi. Der Protest gegen ihre Rechtsregierung w\u00e4chst von links wie von ultrarechts: Bei der Beerdigung von Lega-Nord-Gr\u00fcnder Umberto Bossi (\u202084) wurde sie von Separatisten, die ein unabh\u00e4ngiges Norditalien fordern, ausgepfiffen. In Neapel und anderen St\u00e4dten forderten Demonstranten auf Plakaten auch den R\u00fccktritt der Regierungschefin. <\/p>\n<p>Die Opposition versucht jedenfalls, die Gunst der Stunde zu nutzen, hat vor allem noch Justizminister Carlo Nordio (79) auf dem Kieker. In <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/rom\/nachrichten-news-fotos-videos-17248314.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rom<\/a> w\u00e4re niemand \u00fcberrascht, wenn in den n\u00e4chsten Tagen noch weitere Lambrusco-Korken knallen w\u00fcrden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Rom \u2013 Fr\u00fchjahrsputz auf Italienisch: Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni (49) greift nach der gr\u00f6\u00dften Schlappe ihrer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":895830,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[158,13,355,10318,1414,14,15,12,45,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-895829","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-europaeische-union","9":"tag-headlines","10":"tag-italien","11":"tag-meloni-giorgia","12":"tag-ministerpraesident","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-texttospeech","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116290356985697826","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/895829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=895829"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/895829\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/895830"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=895829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=895829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=895829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}