{"id":896132,"date":"2026-03-25T17:26:21","date_gmt":"2026-03-25T17:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896132\/"},"modified":"2026-03-25T17:26:21","modified_gmt":"2026-03-25T17:26:21","slug":"nahost-ticker-wadephul-draengt-iran-zu-verhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896132\/","title":{"rendered":"Nahost-Ticker: Wadephul dr\u00e4ngt Iran zu Verhandlungen"},"content":{"rendered":"<p>18.20 Uhr: Iran pocht auf Kontrolle der Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Der Iran beharrt auf einer vollst\u00e4ndigen Kontrolle \u00fcber die Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkr\u00e4fte erkl\u00e4rte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zur\u00fcckkehren: &#8222;Es wird geschehen, was wir wollen.&#8220; <\/p>\n<p>Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. &#8222;Die Entscheidung \u00fcber die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns.&#8220;&#13; Der Sprecher betonte die Bedeutung der Stra\u00dfe von Hormus f\u00fcr den globalen Energiehandel: &#8222;Das Feuer unter dem \u00d6lpreis lodert seit einiger Zeit; wie hoch die Flammen schlagen, liegt in unserer Hand.&#8220;<\/p>\n<p>18.15 Uhr: \u00d6sterreichs Parlament billigt Eingriff gegen hohe Spritpreise<\/p>\n<p>\u00d6sterreich greift als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Krieges in den Kraftstoffmarkt ein. Der Nationalrat beschloss ein Ma\u00dfnahmenpaket, das die Spritpreise ab dem 1. April um zehn Cent je Liter senken kann. Die Regelung greift, sobald die Preise f\u00fcr Benzin oder Diesel innerhalb von zwei Monaten um mehr als 30 Prozent steigen. <\/p>\n<p>Erreicht wird dies durch eine befristete Senkung der Mineral\u00f6lsteuer um f\u00fcnf Cent sowie einen verpflichtenden Rabatt von weiteren f\u00fcnf Cent zulasten der Gewinnmargen der Mineral\u00f6lkonzerne. Zudem wurden Teile der staatlichen Notstandsreserve freigegeben, um einen m\u00f6glichen Lieferausfall auf der Route durch die Stra\u00dfe von Hormus abzufedern.<\/p>\n<p>17.44 Uhr: Israels Au\u00dfenminister an UN \u2013 Hisbollah zu Terrororganisation erkl\u00e4ren<\/p>\n<p>Israels Au\u00dfenminister Gideon Saar hat in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gefordert, die Angriffe der Hisbollah gegen sein Land zu verurteilen und die proiranische Miliz als Terrororganisation einzustufen. Seit dem 2. M\u00e4rz habe die Hisbollah mehr als 3.500 Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, schrieb Saar auf der Plattform X. Der UN-Sicherheitsrat solle von der libanesischen Regierung die Entwaffnung der Hisbollah und anderer bewaffneter Gruppen verlangen, schrieb Saar weiter.<\/p>\n<p>Im Libanon wurden bisher nach Angaben der Katastrophenschutzeinheit der Regierung 3.646 israelische Angriffe gemeldet. Mehr als 1.000 Menschen wurden nach Beh\u00f6rdenangaben seit Ausbruch der j\u00fcngsten Eskalation im Land bereits get\u00f6tet.<\/p>\n<p>17.18 Uhr: Iran droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab<\/p>\n<p>Der Iran k\u00f6nnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab er\u00f6ffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Milit\u00e4rvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstra\u00dfe verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen f\u00fcr den weltweiten Seehandel. Das \u00f6stliche Ufer der Meerenge geh\u00f6rt zum Jemen. Die mit dem Iran verb\u00fcndete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gew\u00e4ssern angegriffen.<\/p>\n<p>16.51 Uhr: Elf pal\u00e4stinensische Familien in Ostjerusalem zwangsger\u00e4umt<\/p>\n<p>Elf pal\u00e4stinensische Familien, insgesamt rund 60 Personen, sind am Mittwoch aus ihren H\u00e4usern im Ostjerusalemer Stadtteil Silwan zwangsger\u00e4umt worden. &#8222;Dies ist eine der gr\u00f6\u00dften R\u00e4umungen, die in den letzten Jahren in Ostjerusalem stattgefunden haben&#8220;, sagte Aviv Tatarsky von der Jerusalemer Nichtregierungsorganisation Ir Amim (Stadt der V\u00f6lker), die sich f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Pal\u00e4stinensern einsetzt, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).<\/p>\n<p>&#8222;Als Vorwand f\u00fcr die Zwangsr\u00e4umungen wird angef\u00fchrt, dass die H\u00e4user der pal\u00e4stinensischen Familien auf Land stehen, das einer j\u00fcdischen Stiftung geh\u00f6rte&#8220;, so Tatarsky weiter. Diese habe sich dort Ende des 19. Jahrhunderts niedergelassen. Nach der Zwangsr\u00e4umung seien die Geb\u00e4ude an die radikale Siedlerorganisation Ateret Cohanim \u00fcbergeben worden. Das Gebiet war bis zum sp\u00e4ten Nachmittag gesperrt, auch f\u00fcr Journalisten.<\/p>\n<p>Aus Sicht Tatarskys ist ganz Silwan durch Enteignungen, Zwangsr\u00e4umungen und Siedlergewalt gef\u00e4hrdet. Dies bedrohe Stabilit\u00e4t und Sicherheit der gesamten Gesellschaft und m\u00fcsse gestoppt werden.<\/p>\n<p>16.44 Uhr: Franz\u00f6sischer Milit\u00e4rchef h\u00e4lt Gespr\u00e4ch mit Amtskollegen \u00fcber Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Der Chef der franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte, Fabien Mandon, wird nach Angaben des Milit\u00e4rs in K\u00fcrze ein Treffen per Videokonferenz mit den Armeechefs jener L\u00e4nder abhalten, die eine Rolle bei der Wiederherstellung der Seeschifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus spielen wollen. Das Treffen stehe in keinem Zusammenhang mit dem Vorgehen der USA in dieser Angelegenheit und werde den Rahmen einer defensiven Haltung haben, sagt der Sprecher des franz\u00f6sischen Milit\u00e4rs. Frankreich hat wiederholt erkl\u00e4rt, dass es sich nicht an Eins\u00e4tzen beteiligen werde, solange die Feindseligkeiten in der Region nicht abgeklungen seien.<\/p>\n<p>16.38 Uhr: Wadephul dr\u00e4ngt Iran zu Verhandlungen<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul hat Teheran aufgefordert, sich auf Verhandlungen mit den USA \u00fcber ein Ende des Iran-Kriegs einzulassen. Es sei begr\u00fc\u00dfenswert, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump sein Ultimatum gegen\u00fcber der iranischen F\u00fchrung zun\u00e4chst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. &#8222;Irans Regime ist gut beraten, jetzt darauf einzugehen.&#8220;<\/p>\n<p>16.11 Uhr: Guterres \u2013 Welt steht vor einem gr\u00f6\u00dferen Krieg<\/p>\n<p>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat den franz\u00f6sischen Diplomaten Jean Arnault zu seinem pers\u00f6nlichen Gesandten f\u00fcr den Konflikt im Nahen Osten ernannt. Der Konflikt sei au\u00dfer Kontrolle geraten. Die &#8222;Welt steht vor einem gr\u00f6\u00dferen Krieg&#8220;, sagt Guterres gegen\u00fcber der Presse. Er stehe in engem Kontakt mit vielen Akteuren in der Region und weltweit. Es gebe eine Reihe von Initiativen f\u00fcr Dialog und Frieden.<\/p>\n<p>16.02 Uhr: \u00c4gypten bietet sich als Ort f\u00fcr Verhandlungen bez\u00fcglich des Irans an<\/p>\n<p>\u00c4gypten hat sich als Austragungsort f\u00fcr jegliche Gespr\u00e4che zum Iran angeboten, solange sie der Deeskalation dienten. \u00c4gypten unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen, sagt Au\u00dfenminister Badr Abdelatty. Zu der Reaktion des Iran auf den US-Plan sagt er: &#8222;Wir m\u00fcssen unsere Bem\u00fchungen fortsetzen, es kommt ganz auf Diplomatie und Verhandlungen an.&#8220;<\/p>\n<p>16.00 Uhr: Moskau zieht Mitarbeiter aus iranischem Akw Buschehr ab <\/p>\n<p>Nach Angriffen auf das Gel\u00e4nde des iranischen Atomkraftwerks in Buschehr hat Moskau einen Teil seiner russischen Akw-Mitarbeiter evakuieren lassen. &#8222;163 Menschen haben Buschehr verlassen und sich zur iranisch-armenischen Grenze begeben&#8220;, sagte der Chef der russischen Atombeh\u00f6rde Rosatom, Alexej Lichatschow, am Mittwoch vor Journalisten. Am Vortag war nach Angaben der iranischen Atomenergiebeh\u00f6rde bei US-israelischen Angriffen ein Geschoss auf dem Akw-Gel\u00e4nde eingeschlagen, wodurch jedoch kein Schaden entstand.<\/p>\n<p>&#8222;Rund 300 Personen&#8220; seien weiterhin vor Ort, ein Teil davon solle evakuiert werden, sagte der Rosatom-Chef weiter. Allerdings sollten einige Dutzend Mitarbeiter vor Ort bleiben. &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht einfach die Schaufeln in den Boden stecken und gehen&#8220;, f\u00fcgte Lichatschow hinzu. Russland war an dem Bau des Akw in Buschehr beteiligt, russische Techniker unterst\u00fctzten den Betrieb vor Ort.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche war das Akw Buschehr schon einmal von einem Geschoss getroffen worden. Buschehr liegt im S\u00fcdwesten des Irans und verf\u00fcgt \u00fcber den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes. Der Reaktor war nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA im Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden.<\/p>\n<p>15.52 Uhr: UN-Rat verurteilt Irans Angriffe auf Nachbarl\u00e4nder<\/p>\n<p>Der UN-Menschenrechtsrat hat die Angriffe Irans auf seine Nachbarl\u00e4nder bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf verurteilt. Der Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin wurden als Gesch\u00e4digte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen.\u00a0<\/p>\n<p>In dem Text ging es nur um die Angriffe des Iran auf Nachbarl\u00e4nder, nicht um die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die vorausgegangen waren. Seit dem 28. Februar seien im Iran mehr als 1.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter 300 Minderj\u00e4hrige, sagte der iranische Botschafter Ali Bahreini. Fast 45.000 H\u00e4user seien zerst\u00f6rt oder besch\u00e4digt worden, mehr als 53 Krankenh\u00e4user seien angegriffen worden, und 57 Schulen seien bombardiert worden. <\/p>\n<p>Auf Antrag des Iran, Chinas und Kubas findet in Genf am Freitag eine weitere Dringlichkeitsdebatte im Kontext des Irankriegs statt. Dabei soll es um Angriffe auf Schuleinrichtungen und um die Menschenrechte von Kindern in bewaffneten Konflikten gehen.<\/p>\n<p>15.48 Uhr: Mehrheit der US-B\u00fcrger h\u00e4lt Iran-Krieg f\u00fcr \u00fcberzogen<\/p>\n<p>Eine Mehrheit der US-B\u00fcrger glaubt, dass das j\u00fcngste Vorgehen des US-Milit\u00e4rs gegen den Iran zu weit gegangen ist. Wie aus einer repr\u00e4sentativen Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Forschungszentrums Norc hervorgeht, sorgen sich viele Amerikaner zudem darum, sich bald keinen Sprit mehr leisten zu k\u00f6nnen. Die aktuellen Umfrageergebnisse legen nahe, dass der am 28. Februar von den USA und Israel begonnene Krieg gegen die Islamische Republik f\u00fcr Pr\u00e4sident Donald Trump im Jahr der Zwischenwahlen f\u00fcr den Kongress zur Belastung werden k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Trump weitere Kriegsschiffe und Soldaten in den Nahen Osten verlegt, gaben 59 Prozent der Befragten an, dass das milit\u00e4rische Vorgehen gegen den Iran \u00fcbertrieben sei. 45 Prozent zeigten sich &#8222;extrem&#8220; oder &#8222;sehr&#8220; besorgt, sich das Betanken ihrer Fahrzeuge in den kommenden Monaten wegen der gestiegenen \u00d6lpreise nicht mehr leisten zu k\u00f6nnen. Kurz nach der Wiederwahl Trumps hatten in einer AP-Norc-Erhebung noch lediglich 30 Prozent der Befragten diese Sorge ge\u00e4u\u00dfert. <\/p>\n<p>15.24 Uhr: Iran lehnt US-Vorschlag f\u00fcr Kriegsende ab<\/p>\n<p>Der Iran hat laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens einen US-Vorschlag f\u00fcr eine Waffenruhe abgelehnt. Der englischsprachige Kanal des Staatsfernsehens zitierte am Mittwoch eine anonyme Quelle mit der Aussage, Teheran habe den 15 Punkte umfassenden Plan zur\u00fcckgewiesen. Zuvor war aus pakistanischen Regierungskreisen verlautet, der Vorschlag sei dem Iran \u00fcbergeben worden.  <\/p>\n<p>Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegen\u00fcber Reuters, die erste Reaktion des Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen. Der Vorschlag werde noch gepr\u00fcft, f\u00fcgt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan \u00fcbermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.<\/p>\n<p>Pakistan hat sich als Gastgeber von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran angeboten. Der Iran hatte bislang gesagt, er sei an keinen Verhandlungen mit den USA beteiligt. Ein Milit\u00e4rsprecher machte sich am Mittwoch \u00fcber die diplomatischen Bem\u00fchungen Washingtons lustig.<\/p>\n<p>14.55 Uhr: Iranische Raketenteile im Libanon abgest\u00fcrzt<\/p>\n<p>Im Libanon sind nach ersten Milit\u00e4rangaben Teile einer iranischen Rakete abgest\u00fcrzt. Die libanesische Armee teilte mit, dass das eigentliche Ziel au\u00dferhalb des libanesischen Territoriums gelegen haben m\u00fcsse. Die Rakete sei in gro\u00dfer H\u00f6he explodiert. Als m\u00f6gliche Ursachen w\u00fcrden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag. Das israelische Milit\u00e4r teilte bereits am Abend mit, dass eine iranische Rakete auf libanesisches Territorium gefallen sei.\u00a0<\/p>\n<p>14.43 Uhr: Iranischer Student \u2013 Trump-Drohungen l\u00f6sen Wut und Verwirrung aus<\/p>\n<p>Der permanente Wechsel zwischen Drohungen und Signalen der Gespr\u00e4chsbereitschaft aus Washington l\u00f6st unter den Einwohnern Teherans Wut und Verwirrung aus. Das sagte ein B\u00fcrger der iranischen Hauptstadt der Nachrichtenagentur AP und verwies auf die sp\u00e4ter aufgeschobene Drohung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, innerhalb einer kurzen Frist iranische Kraftwerke unter Beschuss zu nehmen. &#8222;Es gab einige Tage, an denen die Bombardierungen so intensiv waren, dass man nichts machen konnte&#8220;, erkl\u00e4rte der 26-j\u00e4hrige Student, der anonym bleiben wollte. Auch seine Freunde seien gr\u00f6\u00dftenteils nicht vor die T\u00fcr gegangen. &#8222;Manchmal wache ich vom L\u00e4rm der Bomben auf, aber irgendwie schaffe ich es dann doch, wieder einzuschlafen, oder ich schreibe sofort meinen Freunden, um zu fragen, ob es ihnen gut geht. Es ist sehr belastend.&#8220; <\/p>\n<p>Die \u00c4u\u00dferungen des US-Pr\u00e4sidenten h\u00e4tten die Bef\u00fcrchtung verst\u00e4rkt, dass sich die Angriffe zunehmend auf zivile Infrastruktur und &#8222;unschuldige Zivilisten&#8220; verlagern k\u00f6nnten, sagte er. Er beschrieb schwere Sch\u00e4den in Wohngebieten in seinem Viertel im Westen Teherans. Dort seien etwa ein Wohngeb\u00e4ude und eine Apotheke getroffen worden. Die iranische Regierung hat Verbindungen zum globalen Internet fast vollst\u00e4ndig gekappt. Er und seine Freunde seien deshalb auf das staatlich kontrollierte nationale Netz angewiesen, um inl\u00e4ndische Fahrdienst- und Nachrichten-Apps zu nutzen, sagte der Student. Aber auch diese Verbindungen seien unzuverl\u00e4ssig. <\/p>\n<p>14.22 Uhr: Hisbollah lehnt Gespr\u00e4che mit Israel &#8222;unter Beschuss&#8220; ab<\/p>\n<p>Die Hisbollah lehnt Gespr\u00e4che mit Israel ab, solange sie unter Beschuss steht. Das k\u00e4me einer erzwungenen Kapitulation nahe, erkl\u00e4rte Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer in seinem Namen verlesenen Fernsehansprache. Er rief zur Einheit gegen Israel auf. In der Rede, die auf einem der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender ausgestrahlt wurde, hie\u00df es, die Hisbollah-K\u00e4mpfer seien bereit, uneingeschr\u00e4nkt weiterzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>13.33 Uhr: Golfstaaten \u2013\u00a0iranische Angriffe sind existenzielle Bedrohung <\/p>\n<p>Die arabischen Golfstaaten warnen vor einer existenziellen Bedrohung durch iranische Angriffe auf ihre Infrastruktur. &#8222;Es besteht eine existenzielle Bedrohung f\u00fcr die internationale und regionale Sicherheit. Dieses aggressive Vorgehen untergr\u00e4bt das V\u00f6lkerrecht und die Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220;, sagt Kuwaits Botschafter Naser Abdullah H. M. Alhayen vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Andere Golfstaaten erkl\u00e4ren, die Handlungen des Iran zielten darauf ab, Terror zu verbreiten. Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, Jamal Jama al Muscharach, verurteilt den &#8222;Versuch des Iran, die internationale Ordnung durch r\u00fccksichtsloses expansionistisches Vorgehen zu destabilisieren&#8220;. UN-Menschenrechtskommissar Volker T\u00fcrk erkl\u00e4rt, das Vorgehen des Iran k\u00f6nne Kriegsverbrechen darstellen. &#8222;Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur m\u00fcssen ein Ende haben. Sind sie vors\u00e4tzlich, k\u00f6nnen solche Angriffe Kriegsverbrechen darstellen&#8220;, erkl\u00e4rt er vor dem Rat.<\/p>\n<p>13.28 Uhr: Medien \u2013 Gro\u00dfbritannien und Frankreich wollen Gespr\u00e4che zur Stra\u00dfe von Hormus ausrichten <\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Frankreich wollen britischen Medienberichten zufolge Gespr\u00e4che zur Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus ausrichten. Ein Treffen mit Vertretern aus rund 30 L\u00e4ndern solle noch diese Woche stattfinden, zitierte der &#8222;Guardian&#8220; einen Verteidigungsbeamten. &#8222;Ich gehe davon aus, dass es in naher Zukunft eine Sicherheitskonferenz zur Stra\u00dfe von Hormus geben wird&#8220;, sagte er. Ziel sei es, eine Koalition zur Wieder\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus zu bilden. <\/p>\n<p>Die &#8222;Times&#8220; berichtete, Gro\u00dfbritannien habe angeboten, nach dem ersten Treffen zur Stra\u00dfe von Hormus sp\u00e4ter einen Gipfel in Portsmouth oder London auszurichten, um Einzelheiten auszuarbeiten und die Koalition aufzubauen. Diese solle sicherstellen, dass die Wasserstra\u00dfe wieder ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nne, &#8222;sobald die Bedingungen stimmen&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>13.00 Uhr: 42 Sanit\u00e4ter seit Anfang M\u00e4rz bei israelischen Angriffen im Libanon get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Beh\u00f6rdenangaben seit Ausbruch der j\u00fcngsten Eskalation Anfang M\u00e4rz 42 Sanit\u00e4ter get\u00f6tet worden. Bei einem j\u00fcngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanit\u00e4ter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die beiden M\u00e4nner seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen.\u00a0Sowohl die Hisbollah als auch die mit ihr verb\u00fcndete Amal-Bewegung haben eigene Gesundheitsdienste. Insbesondere deren Mitarbeiter werden bei den Angriffen getroffen.<\/p>\n<p>12.20 Uhr: Iran &#8211; Raketen in Richtung US-Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Abraham Lincoln&#8220; abgefeuert <\/p>\n<p>Der Iran hat nach Milit\u00e4rangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugtr\u00e4gers &#8222;USS Abraham Lincoln&#8220; abgefeuert. Der Flugzeugtr\u00e4ger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu \u00e4ndern, zitierte das Staatsfernsehen aus einer Erkl\u00e4rung des Milit\u00e4rs. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkr\u00e4fte befinden.<\/p>\n<p>12.14 Uhr: Transporte von Tieren in Kriegsgebiete im Nahen Osten untersagt<\/p>\n<p>Niedersachsen hat den Transport von lebenden Tieren in die Kriegsgebiete im Nahen Osten verboten. Das Landwirtschaftsministerium habe bereits einen Erlass an die kommunalen Veterin\u00e4r\u00e4mter gesendet, teilte das Ministerium mit. Konkret geht es um den Transport von Rindern, Schafen, Ziegen und Hausschweinen nach Israel, in den Irak, den Iran und den Libanon, in die pal\u00e4stinensischen Gebiete sowie in alle L\u00e4nder der Arabischen Halbinsel. Niedersachsen gilt als Agrarland Nummer eins in Deutschland und ist f\u00fchrend in der Viehzucht.<\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4rin Frauke Patzke betonte, angesichts der kriegerischen Handlungen in den Regionen sei die Sicherheit der transportierten Tiere &#8222;nach fachlicher Bewertung nicht mehr ausreichend gew\u00e4hrleistet.&#8220; Nachdem bereits seit 2022 Tiertransporte aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine nach Belarus, Russland und in die Ukraine verboten sind, sei dies aus Tierschutzsicht &#8222;ein weiterer unverzichtbarer Schritt&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18.20 Uhr: Iran pocht auf Kontrolle der Stra\u00dfe von Hormus Der Iran beharrt auf einer vollst\u00e4ndigen Kontrolle \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":896133,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,13,345,411,14,6000,15,12,10,8,9,11,64,186744,103,104],"class_list":{"0":"post-896132","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-iran","11":"tag-israel","12":"tag-nachrichten","13":"tag-nahost","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-usa","21":"tag-usa-iran-krieg","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116290990088533303","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=896132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896132\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/896133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=896132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=896132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=896132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}