{"id":89623,"date":"2025-05-06T18:26:14","date_gmt":"2025-05-06T18:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89623\/"},"modified":"2025-05-06T18:26:14","modified_gmt":"2025-05-06T18:26:14","slug":"duesseldorf-ki-training-mit-nutzerdaten-facebook-konzern-abgemahnt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89623\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | KI-Training mit Nutzerdaten: Facebook-Konzern abgemahnt"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Das vom Facebook-Konzern Meta geplante Training seiner KI-Software Meta AI durch Nutzerdaten aus Instagram und Facebook st\u00f6\u00dft auf Kritik von Verbrauchersch\u00fctzern. Das Vorgehen versto\u00dfe gegen europ\u00e4isches Datenschutzrecht, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) mit. Man habe Meta daher abgemahnt.<\/p>\n<p>Laut Meta plant die VZ NRW, eine einstweilige Verf\u00fcgung gegen das KI-Training von Meta zu beantragen. Solch eine Unterlassungsverf\u00fcgung bedrohe deutsche KI-Innovation, Wirtschaftswachstum und den EU-Binnenmarkt, teilte Meta in einer Stellungnahme mit. \u00abDieses Training ist in der Branche \u00fcblich und entscheidend daf\u00fcr, dass unsere modernen KI-Produkte und -Modelle die deutsche Kultur, Sprache und Geschichte zunehmend besser verstehen und wiedergeben\u00bb, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p>KI soll mit Beitr\u00e4gen von erwachsenen Usern trainiert werden<\/p>\n<p>Meta hatte Mitte April angek\u00fcndigt, seine KI \u00abbald\u00bb mit \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Beitr\u00e4gen erwachsener Nutzer sowie mit Interaktionen von Nutzern mit Meta AI zu trainieren. Laut Verbraucherzentrale hatte Meta die Nutzerinnen und Nutzer von Instagram und Facebook \u00fcber das Vorhaben per InApp-Mitteilung oder E-Mail informiert.<\/p>\n<p>Man habe Zweifel an der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Vorgehens und Meta deshalb abgemahnt, teilte die Verbraucherzentrale mit. Sollte Meta der Aufforderung nicht freiwillig nachkommen, werden man weitere rechtliche Schritte pr\u00fcfen, erkl\u00e4rte die Datenschutzexpertin der Verbraucherzentrale NRW, Christine Steffen. \u00abEs ist Eile geboten, denn alle Daten, die einmal in die KI eingeflossen sind, k\u00f6nnen nur schwer wieder zur\u00fcckgeholt werden.\u00bb<\/p>\n<p>VZ NRW: Vorgehen entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen<\/p>\n<p>Die Verbrauchersch\u00fctzer beanstanden unter anderem, dass das konkrete Vorgehen nicht den gesetzlichen Anforderungen entspreche. Der pauschale Verweis auf ein \u00abberechtigtes Interesse\u00bb reiche nicht aus. Nutzer m\u00fcssten nicht akzeptieren, dass ihre pers\u00f6nlichen Informationen, die sie \u00fcber Jahre auf den Plattformen hinterlassen haben, f\u00fcr KI-Training verwendet werden.<\/p>\n<p>\u00abAu\u00dferdem ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass auch besonders sensible Informationen, die laut Datenschutz-Grundverordnung besonders gesch\u00fctzt sind, f\u00fcr KI-Trainingszwecke verwendet werden\u00bb, so Steffen. \u00abDann reicht ein sogenanntes Opt-out &#8211; so wie es Meta anbietet &#8211; nicht aus, sondern Betroffene m\u00fcssten dem aktiv zustimmen.\u00bb<\/p>\n<p>Meta: Verf\u00fcgung w\u00e4re \u00abgro\u00dfer R\u00fcckschlag f\u00fcr Verbraucher\u00bb<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Unterlassungsverf\u00fcgung w\u00e4re laut Meta ein \u00abgro\u00dfer R\u00fcckschlag f\u00fcr deutsche Verbraucher*innen, die sich lokal relevante KI-Technologie w\u00fcnschen und f\u00fcr deutsche Unternehmen, die auf KI-Modellen aufbauen wollen, die lokale Nuancen verstehen\u00bb.<\/p>\n<p>Laut Verbraucherzentrale k\u00f6nnen Verbraucherinnen und Verbraucher der Verwendung ihrer \u00f6ffentlichen Informationen f\u00fcr KI-Trainingszwecke vor dem 27. Mai widersprechen. Eine Anleitung dazu biete man auf der VZ NRW-Homepage an. \u00abDer Widerspruch muss nicht begr\u00fcndet werden, erforderlich ist jedoch die Angabe einer E-Mail-Adresse\u00bb, hie\u00df es weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Das vom Facebook-Konzern Meta geplante Training seiner KI-Software Meta AI durch Nutzerdaten aus Instagram und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":89624,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[1743,3364,29,3405,30,198,1209,625],"class_list":{"0":"post-89623","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-datenschutz","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-germany","13":"tag-internet","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114462299677535016","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}