{"id":896299,"date":"2026-03-25T18:59:27","date_gmt":"2026-03-25T18:59:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896299\/"},"modified":"2026-03-25T18:59:27","modified_gmt":"2026-03-25T18:59:27","slug":"ein-hauch-von-frankreich-im-klassenraum-woerth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896299\/","title":{"rendered":"Ein Hauch von Frankreich im Klassenraum &#8211; W\u00f6rth"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Wie l\u00e4sst sich bei Sch\u00fclern das Interesse an Franz\u00f6sisch wecken? Eine M\u00f6glichkeit ist der Besuch des  FranceMobil. So wie an der  Carl-Benz-Gesamtschule in W\u00f6rth.<\/b><\/p>\n<p> \u201eEin Hauch <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Frankreich\" data-rtr-id=\"5f03a2e28d805a80cf2da5f4dc8defbce404f749\" data-rtr-score=\"74.69611021069692\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"12\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/frankreich?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> weht durch die Klassenr\u00e4ume der Carl-Benz-Gesamtschule in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"W\u00f6rth\" data-rtr-id=\"c68b4afdf45a0ab361d35b4a6813e0800f76b867\" data-rtr-score=\"74.76418152350081\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"20\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/woerth-am-rhein?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">W\u00f6rth<\/a>. Das Programm FranceMobil macht hier halt und bringt nicht nur die franz\u00f6sische Sprache und Kultur mit, sondern auch frischen Wind in den Unterricht\u201c, hie\u00df es in einer Pressemitteilung. Diesen konnten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 5. und 6. Klassenstufe dann direkt wahrnehmen.<\/p>\n<p>Der 23-j\u00e4hrige Lektor Blaise Tesson \u2013 Teil eines zw\u00f6lfk\u00f6pfigen Teams von jungen muttersprachlichen Lektorinnen und Lektoren zwischen 20 und 30 Jahren \u2013 nahm die Sch\u00fcler auf eine kleine Reise mit nach Frankreich. Er kommt aus Nantes, hat Germanistik studiert und wohnt seit drei Jahren in Deutschland. <\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler konnten erste Einblicke in die franz\u00f6sische Sprache und Kultur gewinnen. Mit viel Energie, Musik, Spielen und einfachen franz\u00f6sischen W\u00f6rtern wurde gezeigt, wie viel Spa\u00df die Sprache machen kann \u2013 auch ganz ohne Vorkenntnisse. Die Sch\u00fcler haben dabei aktiv mitgemacht, gelacht, ausprobiert und festgestellt, dass die Fremdsprache nicht nur aus Vokabeln besteht.<\/p>\n<p>Start mit dem Schaumstoffw\u00fcrfel<\/p>\n<p>\u201eMit den F\u00fcnftkl\u00e4sslern wollen wir ausprobieren, ob sie in der 6. Klassenstufe  Franz\u00f6sisch als Wahlpflichtfach w\u00e4hlen wollen. Die Sch\u00fcler der 6. Klassenstufe, die es gew\u00e4hlt haben, k\u00f6nnen feststellen, ob sie es auch weiterhin behalten wollen\u201c, erl\u00e4uterten die Franz\u00f6sisch-Lehrerinnen Annika Moratzky und Kristina Hennings die Ziele der Aktion im Gespr\u00e4ch mit der RHEINPFALZ.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst gaben die 22 Sch\u00fcler einen Schaumstoffw\u00fcrfel bei laufender Musik untereinander weiter. Beim Stopp mussten die Sch\u00fcler, die den W\u00fcrfel in der Hand hielten \u201eJe m\u2019appelle\u201c sagen und ihren Namen nennen oder auf einer Bildtafel mit \u201eJ\u2019aime\u201c den Namen einer Frucht, die sie dort sahen, nennen. Dann gab es auch einen Sitzplatzwechsel beim Gehen und es hie\u00df \u201eJ\u2019aime\u201c oder \u201eJe deteste\u201c und wer keinen Platz fand, musste etwas auf der Bildtafel benennen, was er liebt oder hasst.<\/p>\n<p>Die 12 Sch\u00fcler der 6. Klassen probierten sich in \u00e4hnlichen Spielen mit Haustieren, Alter, Wohnorten und Farben in franz\u00f6sischer Sprache oder lernten \u201eLe corps humain\u201c beim Aufheben von sechs Stylos in zwei Gruppen.<\/p>\n<p>Schon 20.000 Schulen erreicht<\/p>\n<p>Am Ende der Unterrichtsstunde stellte der Lektor verschiedene Fragen an die Sch\u00fcler, beispielsweise, welches ihr Lieblingsspiel war. Er lobte sie aber auch, dass es super geklappt habe, dass nur Franz\u00f6sisch gesprochen worden sei. \u201eIhr habt alles gut verstanden und gut gesprochen, keine Angst gehabt.\u201c Er konnte dann auch feststellen, dass viele Sch\u00fcler schon in Frankreich waren und dass auch viele Familien in Frankreich einkaufen. Schlie\u00dflich machte er ihnen die deutsch-franz\u00f6sischen Jugendlager schmackhaft, an denen er auch selbst teilgenommen hat.<\/p>\n<p>Sowohl die Sch\u00fcler der 5. als auch die der 6. Klassenstufen waren begeistert von dieser Unterrichtsstunde. \u201eEs war sehr sch\u00f6n, sehr lustig, hat viel Spa\u00df gemacht\u201c, lautete ihre Resonanz. Die Lehrer sind nun gespannt, wie viele Franz\u00f6sisch als zweite Sprache w\u00e4hlen oder sie nach der 6. Klasse beibehalten.<\/p>\n<p>Das FranceMobil ist schon seit 2002 unterwegs und hat bereits \u00fcber 1,6 Millionen Sch\u00fcler an 20.000 Schulen erreicht. Das Programm ist kostenlos und steht allen  allgemein- und berufsbildenden Schule offen. Es wird vom Deutsch-Franz\u00f6sischen Jugendwerk (DFJW) in Zusammenarbeit mit der Franz\u00f6sischen Botschaft \u2013 Institut francais Deutschland angeboten und vom deutsch-franz\u00f6sischen Institut Erlangen (dFi) sowie dem Ernst Klett-Verlag unterst\u00fctzt. Zudem beteiligen sich die Bundesl\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz finanziell an FranceMobil. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie l\u00e4sst sich bei Sch\u00fclern das Interesse an Franz\u00f6sisch wecken? Eine M\u00f6glichkeit ist der Besuch des FranceMobil. 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