{"id":896470,"date":"2026-03-25T20:35:22","date_gmt":"2026-03-25T20:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896470\/"},"modified":"2026-03-25T20:35:22","modified_gmt":"2026-03-25T20:35:22","slug":"ki-unabhaengigkeit-um-jeden-preis-siemens-chef-busch-sieht-in-europe-first-ein-eu-desaster-mit-ansage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/896470\/","title":{"rendered":"KI-Unabh\u00e4ngigkeit um jeden Preis? Siemens-Chef Busch sieht in \u00abEurope first\u00bb ein EU-Desaster mit Ansage"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ische Wirtschaft l\u00e4uft Gefahr, den Anschluss bei der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu verlieren, falls die Politik technologische Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber wirtschaftliches Wachstum stellt. Unter dem Strich zeige sich, dass ein starres Festhalten an \u00abEurope first\u00bb-Prinzipien in Sachen KI wenig effizient sei, wenn dadurch der Zugang zu weltweit f\u00fchrenden Technologien erschwert werde. Zu diesem Schluss kommt Siemens-Chef Roland Busch in einem <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/d66e857d-803b-45b8-b2f4-3c433b79bfc5?syn-25a6b1a6=1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Interview<\/a> mit der Financial Times, in dem er vor den Folgen einer Abschottung gegen\u00fcber US-amerikanischen Anbietern warnt. Laut Busch w\u00e4re es fatal, die Innovationsgeschwindigkeit zu drosseln, nur um eine theoretische Unabh\u00e4ngigkeit zu schaffen, w\u00e4hrend der globale Wettbewerb in den USA und China bereits Fakten schafft.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/699188609_highres-scaled-8-1024x729.jpg\" alt=\"Sven Hoppe\/DPA\/Keystone\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Siemens-Chef Roland Busch.<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Sven Hoppe\/DPA\/Keystone<\/p>\n<p>Die strengen EU-Vorschriften erweisen sich aktuell als schwerer Klotz am Bein der digitalen Transformation und f\u00fchren dazu, dass Grosskonzerne wie Siemens Investitionen in Milliardenh\u00f6he bevorzugt in \u00dcbersee t\u00e4tigen. W\u00e4hrend die US-Wirtschaft durch den Einsatz bestehender KI-Werkzeuge wie ein \u00abschnell fliessender Fluss\u00bb agiert, gleicht das europ\u00e4ische \u00d6kosystem laut Busch eher einem \u00abstehenden Gew\u00e4sser\u00bb. Busch mahnt, dass die EU im Rennen um leistungsstarke KI-Tools noch weiter zur\u00fcckfallen k\u00f6nnte, wenn sie ihre Regulierung nicht drastisch vereinfacht.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Trotz dieser Warnungen plant die Europ\u00e4ische Kommission f\u00fcr Mai ein \u00abTechnologie-Souver\u00e4nit\u00e4tspaket\u00bb, das die heimische KI-Industrie und Cloud-Infrastruktur st\u00e4rken soll. Busch sieht darin jedoch die Gefahr einer Fehlpriorisierung: Verz\u00f6gerungen bei der Einf\u00fchrung von KI \u2013 sei es durch Sicherheitsbedenken, \u00fcberbordende B\u00fcrokratie oder den Drang nach einer rein \u00absouver\u00e4nen\u00bb Infrastruktur \u2013 w\u00fcrden das wirtschaftliche Wachstum massiv ausbremsen. Besonders kritisch sieht er, dass die EU-Regulierung kaum zwischen privaten Anwendungen und industrieller Datennutzung unterscheidet, was Unternehmen unn\u00f6tige Steine in den Weg legt.<\/p>\n<p>Zwar investiere Siemens weiterhin in Deutschland, lasse aber anderen M\u00e4rkten mit weniger restriktiven Rahmenbedingungen den Vortritt, um die eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht aufs Spiel zu setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die europ\u00e4ische Wirtschaft l\u00e4uft Gefahr, den Anschluss bei der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu verlieren, falls die Politik technologische Souver\u00e4nit\u00e4t&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":896471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,4714,64645,14,15,16,8943,12,425,173,64,55],"class_list":{"0":"post-896470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-innovation","17":"tag-kuenstlicheintelligenz","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-regulierung","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-technologie","24":"tag-unternehmen","25":"tag-usa","26":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116291733998851469","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=896470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/896471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=896470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=896470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=896470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}