{"id":897729,"date":"2026-03-26T08:22:12","date_gmt":"2026-03-26T08:22:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/897729\/"},"modified":"2026-03-26T08:22:12","modified_gmt":"2026-03-26T08:22:12","slug":"android-17-erhaelt-neue-kontaktauswahl-fuer-mehr-datenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/897729\/","title":{"rendered":"Android 17 erh\u00e4lt neue Kontaktauswahl f\u00fcr mehr Datenschutz"},"content":{"rendered":"<p>Mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android-17\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android 17<\/a>, das sich aktuell noch in der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-17-Google-beschleunigt-Entwicklung-und-veroeffentlicht-zweite-Beta-11192403.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beta 2 befindet<\/a>, will Google ein Kontaktauswahlwerkzeug \u2013 einen \u201eContact Picker\u201c \u2013 einf\u00fchren, das einer generellen Freigabe s\u00e4mtlicher Kontakte aus dem Adressbuch f\u00fcr Apps einen Riegel vorschieben soll. Damit will Google Datenschutz und Benutzerkontrolle unter Android weiter verbessern.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Mehr Kontrolle<\/p>\n<p>Bislang nutzten Anwendungen, die Zugriff auf die Kontakte eines bestimmten Benutzers ben\u00f6tigten, die breit gefasste Berechtigung READ_CONTACTS. Mit einem Klick erhielten Apps damit Zugriff auf das gesamte Adressbuch, obwohl wohl meist nur einen Bruchteil der Daten f\u00fcr die Nutzung erforderlich ist. Die neue Kontaktauswahl, die mit dem Intent ACTION_PICK_CONTACTS in Android 17 Einzug h\u00e4lt, schr\u00e4nkt das uneingeschr\u00e4nkte \u201eAbschnorcheln\u201c von Kontaktdaten ein. Hierf\u00fcr bekommt die neue Android-Version eine \u201estandardisierte, sichere und durchsuchbare Oberfl\u00e4che f\u00fcr die Kontaktauswahl\u201c.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/5\/2\/4\/6\/8\/android-17-kontaktauswahl-5aab562b080fa5cb.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Mockups der Android 17 Kontaktauswahl\" height=\"2880\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5120 \/ 2880; object-fit: cover;\" width=\"5120\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>So soll die neue Kontaktauswahl unter Android 17 aussehen.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Das Unternehmen erkl\u00e4rt im Beitrag auf <a href=\"https:\/\/android-developers.googleblog.com\/2026\/03\/contact-picker-privacy-first-contact.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">dem Android-Developer-Blog<\/a>, dass mit dieser Funktion Nutzerinnen und Nutzer Apps nur Zugriff auf die von ihnen ausgew\u00e4hlten Kontakte gew\u00e4hren k\u00f6nnen. Dies entspreche \u201edem Anspruch von Android auf Datentransparenz und minimalen Zugriffsumfang\u201c.<\/p>\n<p>\u00c4hnlicher Ansatz wie beim \u201ePhoto Picker\u201c<\/p>\n<p>Google erkl\u00e4rt, dass die Kontaktauswahl-API in <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android<\/a> 17 Unterst\u00fctzung f\u00fcr detaillierte Datenabfragen bietet. So k\u00f6nnten Apps wie bisher auch die Erlaubnis zum Zugriff auf die Nutzerkontakte anfordern, aber in der neuen Android-Version k\u00f6nnen sie nur die von Nutzern ausgew\u00e4hlten Kontakte einsehen. Das Konzept entspricht dem des Fotoauswahlwerkzeugs (\u201ePhoto Picker\u201c), <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-13-Erste-Developer-Preview-mit-Updates-zu-Privatsphaere-und-Icon-Design-6442084.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">das Google im Jahr 2022 mit Android 13 eingef\u00fchrt<\/a> hatte.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen diese Apps die spezifischen Datenfelder anfordern, die sie ben\u00f6tigen. Wenn eine App also Zugriff auf die in den Kontakten gespeicherten Telefonnummern w\u00fcnscht, kann sie dieses einzelne Datenfeld anfordern, anstatt den gesamten Kontaktdatensatz abzurufen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem soll Android 17 die Auswahl eines oder mehrerer Kontakte gleichzeitig \u00fcber die neue Kontaktauswahl unterst\u00fctzen, was die Abfrage von Berechtigungen f\u00fcr mehrere Kontakte vereinfachen d\u00fcrfte. App-Entwickler k\u00f6nnen zudem festlegen, wie viele Kontakte Nutzer gleichzeitig ausw\u00e4hlen d\u00fcrfen. Bei Verwendung dieser Schnittstelle ist der Lesezugriff auf Kontaktdatens\u00e4tze zeitlich begrenzt. \u00dcberdies verbessert das Kontaktauswahlwerkzeug den Zugriff auf Kontakte aus verschiedenen auf dem Ger\u00e4t gespeicherten Benutzerprofilen wie Privat oder Arbeit sowie aus geklonten Profilen und privaten Bereichen.<\/p>\n<p>Google empfiehlt App-Entwicklern, \u00fcber die neue Kontaktauswahl zur Datenminimierung nur die wirklich ben\u00f6tigten Kontaktdatenfelder abzufragen, \u201eum ein optimales Nutzererlebnis zu gew\u00e4hrleisten und hohe Sicherheitsstandards einzuhalten\u201c. \u201eWenn Ihre App nur eine SMS senden muss, fordern Sie Phone.CONTENT_ITEM_TYPE an. In der Auswahl werden Kontakte ohne Telefonnummer automatisch herausgefiltert, was zu einer \u00fcbersichtlicheren Bedienoberfl\u00e4che f\u00fcr den Nutzer f\u00fchrt\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen. Die vollst\u00e4ndige <a href=\"https:\/\/developer.android.com\/about\/versions\/17\/features\/contact-picker?hl=de\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Dokumentation zur Kontaktauswahl<\/a> bietet Google auf der Android-Developers-Webseite an.<\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung der stabilen Version von Android 17 wird im Laufe des Juni 2026 erwartet.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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