{"id":898983,"date":"2026-03-26T20:00:40","date_gmt":"2026-03-26T20:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/898983\/"},"modified":"2026-03-26T20:00:40","modified_gmt":"2026-03-26T20:00:40","slug":"gutes-essen-und-lebensfreude-contaldo-entdeckt-kulinarische-schaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/898983\/","title":{"rendered":"Gutes Essen und Lebensfreude: Contaldo entdeckt kulinarische Sch\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>Gutes Essen und LebensfreudeContaldo entdeckt kulinarische Sch\u00e4tze26.03.2026, 17:08 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Heidi-Driesner-article24085688.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20210831-145536.webp.webp\" alt=\"20210831-145536\"\/>Von Heidi Driesner<\/a><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Pfannkuchen.webp.webp\" alt=\"Pfannkuchen\"\/>Mittelalterliche Pfannkuchen\u00a0aus der Toskana: Contaldos\u00a0Rezept geht auf ein Kochbuch aus dem 14. Jahrhundert zur\u00fcck. (Foto: David Loftus)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Italienische K\u00fcche, wie sie fr\u00fcher war: authentisch, herzlich, voller Erinnerungen. Altmeister Gennaro Contaldo l\u00e4sst den Geist der traditionellen Familienk\u00fcche lebendig werden und l\u00e4dt mit pers\u00f6nlichen Geschichten und 100 Rezepten aus allen Regionen Italiens zu einer kulinarischen Reise quer durch sein Geburtsland ein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein bisschen Sehnsucht tr\u00e4gt wohl jeder immer (oder fast immer) in sich, nach Menschen, Orten, Dingen. Sp\u00e4testens jetzt, in einer Jahreszeit, in der endlich die Sonne wieder h\u00f6her am Himmel steht, stellt das Gehirn urpl\u00f6tzlich beim Aufwachen die Frage: Und was ist mit Urlaub in diesem Jahr? Beim ersten Schluck Kaffee am sonnt\u00e4glichen Fr\u00fchst\u00fcckstisch dann die Offenbarung: In Italien hat der immer viel besser geschmeckt! Und da spukt er dann wieder in unseren Erinnerungen herum, unser Sehnsuchtsort: nicht allzu weit weg, mit gastfreundlichen Menschen und Sonne satt, mit t\u00e4glichen kulinarischen Gen\u00fcssen. Dolce Vita also? Bleiben wir ehrlich: Das Leben in Italien ist nicht unbedingt und immer &#8222;s\u00fc\u00df&#8220;, am wenigsten f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung selbst. Und auch der M\u00fc\u00dfiggang ist eher den Urlaubern vorbehalten. Die meisten von uns d\u00fcrften unter dem italienischen &#8222;la dolce vita&#8220; eher die Kunst der Italiener und Italienerinnen verstehen, das Leben trotz aller Krisen und Konflikte zu genie\u00dfen. Kurz auf eine Formel gebracht: gutes Essen und Lebensfreude. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein bisschen von dieser Gelassenheit saugen wir in den wenigen Urlaubstagen in uns auf, bevor wir in unser durchstrukturiertes und durchorganisiertes Leben zur\u00fcckkehren &#8211; und die Sehnsucht bis zum n\u00e4chsten Italien-Urlaub beim Lieblingsitaliener vor Ort wenigstens ein bisschen stillen. So mache ich es jedenfalls, wenn ich mich bei &#8222;meinem&#8220; Italiener am Strausberger Platz in Berlin wie &#8222;in famiglia&#8220; verw\u00f6hnen lasse. Oder ich stelle mich selbst an den Herd und habe doppelte Freude: erst beim Kochen, dann beim Essen. Die neueste Anregung daf\u00fcr liegt vor mir auf dem Tisch: nat\u00fcrlich ein Kochbuch!<\/p>\n<p>Eine Reise quer durch Italien<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Gennaros Italia Mia. Wiederentdeckte kulinarische Sch\u00e4tze&#8220; ist mit 250 Seiten kein Leichtgewicht, doch wundersch\u00f6n und zugleich schlicht. Eine gelungene Kombination von Inhalt und Aufmachung. Erschienen ist das Buch in deutscher Erstauflage bei ars vivendi und beinhaltet rund 100 Rezepte und viele Details \u00fcber die italienische Lebensweise und Kochkunst. Es hie\u00dfe, Eulen nach Athen zu tragen, Gennaro Contaldo den Liebhabern italienischer K\u00fcche nahezubringen &#8211; oder wie es in Italien hei\u00dft: Krokodile nach \u00c4gypten. Wer gerne italienisch kocht und genie\u00dft, kommt an Altmeister Contaldo nicht vorbei, schlie\u00dflich hat er sogar Tim M\u00e4lzer und Jamie Oliver &#8222;das Laufen&#8220; beigebracht und das Ergebnis kennen wir ja: Beide sind Meister ihres Fachs geworden. Und beide schw\u00e4rmen noch heute von ihrem Mentor.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Gennaros Italia Mia&#8220; punktet nicht nur mit teils unbekannten oder vergessenen Gerichten, sondern auch mit sehr pers\u00f6nlichen Erinnerungen Contaldos. Ein weiteres Plus sind die \u00fcberzeugenden Food- und Reportagefotos von David Loftus, einem der einflussreichsten Fotografen der Gegenwart: klar, pr\u00e4gnant, unverf\u00e4lscht. Da wirken selbst einfache Tomaten so, als w\u00fcrden sie gleich aus dem Buch purzeln.<\/p>\n<p>Die Mitte und die Inseln<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Anisbrot\"\/>Anisbrot aus Salemi auf Sizilien: In der Stadt gibt es sogar ein Museum mit Brotskulpturen. (Foto: David Loftus)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Buch ist in vier Kapitel gegliedert: Mittelitalien; Die Inseln; Der Norden; Der S\u00fcden. In allen vier Kapiteln l\u00e4sst Contaldo den Geist der traditionellen Familienk\u00fcche lebendig werden, zeigt die Wurzeln mediterraner Kochkunst. &#8222;Und bis heute sind die Italiener stolz auf ihre lokalen Eigenheiten, besonders auf den Inseln und in kleineren D\u00f6rfern. Dies zeigt sich gerade in der Weitergabe \u00f6rtlicher Traditionen. So gibt es nicht nur regionale Spezialit\u00e4ten, die typisch f\u00fcr eine bestimmte Stadt sind, sondern jede Familie r\u00fchmt sich ihrer \u00fcberlieferten Rezepte. Jeder hat seine eigene Version, die als die einzig wahre gilt!&#8220; Contaldo l\u00e4dt Sie ein zu einer Reise quer durch sein Geburtsland. Sein Weg f\u00e4ngt im Herzen Italiens an, in der Mitte, die die Regionen Toskana, Umbrien, Marken, Latinum und Abruzzen umfasst. &#8222;Mittelitalien ist altes Bauernland&#8220;, hei\u00dft es im Buch; H\u00fclsenfr\u00fcchte und alte Getreidesorten pr\u00e4gen die Ern\u00e4hrung und kommen in den ber\u00fchmten herzhaften Suppen und Pastagerichten zum Einsatz. Hier finden Sie Rezepte wie &#8222;Zichoriensuppe mit K\u00e4se und Ei&#8220; oder die &#8222;Pasta des Papstes&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dann macht der Autor einen Schwenk auf die Inseln und das sind mehr als Sizilien und Sardinien, denn &#8222;noch viele weitere Inseln bereichern die italienische K\u00fcche und Kultur mit ihren einzigartigen Aromen&#8220;. Deshalb finden Sie im Buch auch Rezepte von der abgelegenen Insel Pantelleria und dem winzigen Eiland Carloforte &#8211; und nat\u00fcrlich auch von Ischia und Elba. &#8222;Trotz all der Unterschiede zwischen den verschiedenen Inseln und ihren jeweils ganz eigenen Spezialit\u00e4ten gibt es etwas, das sie alle eint: Die verwendeten Produkte stammen aus der Umgebung &#8211; sie sind lokal, frisch und von bester Qualit\u00e4t.&#8220; Pastagerichte enthalten hier oft Fisch oder Meeresfr\u00fcchte, aber auch Kaninchen oder Huhn. Was sich von selbst versteht: Gem\u00fcse kommt auch auf den Inseln nicht zu kurz, wie eigentlich stets in italienischen Speisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Pasta\"\/>Matassa de caposele: Die hausgemachte Pasta aus Kampanien ist nicht gekringelt,\u00a0daf\u00fcr aber ellenlang. (Foto: David Loftus)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wer schon immer mal von den bekannten Pastaformen abweichen wollte, kann sich hier austoben. Sie d\u00fcrfen nach Herzenslust fummeln und friemeln, unter anderem bei der sizilianischen Kringel-Pasta &#8222;Busiate&#8220; oder den sardischen &#8222;Lorighittas&#8220;, ebenfalls kunstvoll gekringelt. Letztere erinnern an Eisenringe zum Anbinden der Pferde oder an die geflochtenen Ohrringe der sardischen Frauen. Da gehen die Meinungen offenbar weit auseinander. Fotos von der Kringel-Arbeit Contaldos erleichtern Ihnen das Nachmachen. F\u00fcr die sehr feinen Kunstwerke braucht man nicht nur flinke Finger, sondern auch noch etwas Zeit: &#8222;Am besten eignet sich daf\u00fcr ein ruhiger Nachmittag im Kreis von Familie oder Freunden, etwa an einem regnerischen Tag. Daf\u00fcr ist die Herstellung sehr entspannend&#8220;, schreibt der Meister der Kringel. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hinkriegen w\u00fcrde oder ob ich mich eher \u00fcber meine &#8222;Kunstfertigkeit&#8220; vor Lachen kringele.<\/p>\n<p>Der Norden und der S\u00fcden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es folgen die zwei Kapitel &#8222;Der Norden&#8220; und &#8222;Der S\u00fcden&#8220;. &#8222;Die vielf\u00e4ltige Landschaft Norditaliens &#8211; mit Bergen, Seen, K\u00fcsten und Ebenen &#8211; hat kulinarische Traditionen hervorgebracht, die einen sch\u00f6nen Kontrast zu den mediterranen Aromen S\u00fcditaliens bilden&#8220;, schreibt Contaldo. Polenta und Reis sind hier die Grundnahrungsmittel, Pasta kommt erst an dritter Stelle; Butter wird mehr als Oliven\u00f6l verwendet. Einige Regionen Norditaliens grenzen an andere L\u00e4nder &#8211; an \u00d6sterreich, Slowenien, Frankreich und die Schweiz. S\u00fcdtirol war im 19. Jahrhundert Teil von \u00d6sterreich-Ungarn, fiel 1919 an Italien zur\u00fcck und der unselige Pakt zwischen Mussolini und Hitler machte alles nur noch schlimmer, brachte Tod und Vertreibung. Die Grenzlage und die Geschichte haben bis heute Einfluss auf die Kultur, die Sprache und selbstverst\u00e4ndlich auch auf die K\u00fcche.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">S\u00fcditalien umfasst die Regionen Molise, Kampanien, Apulien, Kalabrien und Basilikata. Essen und Kultur unterscheiden sich deutlich vom Norden. W\u00e4hrend im Norden mit der Lombardei und der Emilia-Romagna zwei der reichsten Regionen Italiens liegen, war der S\u00fcden des Landes historisch gesehen immer &#8222;arm dran&#8220;. Gegessen wurde, was zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Calamari\"\/>Der Calamari-Kartoffel-Schmortopf ist ein Klassiker der cucina povera von der Amalfik\u00fcste. (Foto: David Loftus)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Klima ist hei\u00dfer und das Leben verl\u00e4uft gem\u00e4chlicher, die Mittagspause ist l\u00e4nger und die Natur wilder. Und was vor allem wir Urlauber lieben: Ein wunderbar warmes Meer l\u00e4dt zum Baden ein. Die S\u00fcditaliener &#8222;sind m\u00e4chtig stolz auf ihre Landschaft, ihre K\u00fcche und ihre Traditionen. Regionale Speisen feiert man jedes Jahr mit Festen. [\u2026] Die K\u00fcstengew\u00e4sser liefern reichlich frischen Fisch und Meeresfr\u00fcchte, w\u00e4hrend im Landesinneren Schafe und Ziegen gehalten werden, die Fleisch und Milchprodukte liefern&#8220;. In Kampanien gibt es sogar Wasserb\u00fcffel: Denken Sie an den echten Mozzarella! Und Apulien gilt als die Speisekammer des Landes &#8211; was hei\u00dft hier also &#8222;arm dran&#8220;? Oder wie es Contaldo schreibt: &#8222;Meiner Meinung nach &#8211; und ja, ich bin voreingenommen &#8211; kennt man Italien nicht, wenn man den S\u00fcden nicht kennt. Mit seiner lebendigen Kultur, dem w\u00e4rmeren Klima, den herzlichen Menschen und seinen kr\u00e4ftigen, ehrlichen Aromen hat der Geburtsort von Pizza und Pasta unglaublich viel zu bieten.&#8220;<\/p>\n<p>Gnocchi alla veneziana (\u00dcberbackene Gnocchi nach venezianischer Art)<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Gnocchi\"\/>Gnocchi alla veneziana: Gnocchis wurden schon im Mittelalter zubereitet, damals allerdings nur aus Mehl und Wasser. (Foto: David Loftus)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Gnocchi wurden schon im Mittelalter zubereitet. F\u00fcr das Originalrezept verwendete man allerdings nur Mehl und Wasser. Erst sp\u00e4ter, als Kartoffeln im 16. Jahrhundert nach Italien eingef\u00fchrt wurden, \u00e4hnelten Gnocchi allm\u00e4hlich den heute bekannten Kn\u00f6delchen. Dieses Rezept basiert auf einem sehr alten venezianischen Gericht, das traditionell mit Zimt und Rosinen bestreut wurde. Ich habe es ein wenig angepasst und verwende stattdessen Butter und Parmesan.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: <\/b>Den Backofen auf 180 \u00b0C (Umluft) oder 200 \u00b0C (Ober-\/Unterhitze) vorheizen. Eine runde (22 cm \u00d8) oder quadratische Auflaufform (20 cm Seitenl\u00e4nge) mit ca. 10 g Butter einfetten und beiseitestellen. Einen Teil der Arbeitsfl\u00e4che leicht ein\u00f6len.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Milch und 15 g Butter in einem Topf mit Antihaftbeschichtung bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren, dann Mehl, Muskatnuss und etwas Salz hinzugeben und verquirlen. Vom Herd nehmen und die Mischung auf die einge\u00f6lte Arbeitsfl\u00e4che geben. Einige Minuten warten, bis die Mischung leicht abgek\u00fchlt ist. Dann vorsichtig kneten, bis sich ein weicher Teig bildet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Teig mit einem Nudelholz 1 cm dick ausrollen. Mit einem runden Keksausstecher (4 cm \u00d8) die Gnocchi ausstechen. Teigreste zusammenkneten und wieder ausrollen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wasser mit Salz in einem gro\u00dfen Topf aufkochen lassen. Dann die Gnocchi portionsweise hineingeben und kochen, bis sie an die Oberfl\u00e4che steigen. Mit einem Schauml\u00f6ffel herausnehmen und zum Abk\u00fchlen auf ein leicht einge\u00f6ltes Brett oder Backblech legen. Die Gnocchi anschlie\u00dfend leicht \u00fcberlappend in die eingefettete Auflaufform schichten. Die restliche Butter in Flocken dar\u00fcber verteilen und mit Parmesan bestreuen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Gnocchi im Ofen 25 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen und servieren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Kochtipp:<\/b> Die Gnocchimischung mit einem Schneebesen oder elektrischen Handr\u00fchrger\u00e4t gut verquirlen, damit sich keine Kl\u00fcmpchen bilden.<\/p>\n<p>Totani e patate (Calamari-Kartoffel-Schmortopf)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Dieser Klassiker der cucina povera von der Amalfik\u00fcste verbindet Meer und Land auf perfekte Weise. F\u00fcr das Gericht verwendet man traditionell eine regionale Tintenfischart namens totani. Sie k\u00f6nnen aber auch andere Sorten nehmen. Entweder kaufen Sie k\u00fcchenfertige Calamariringe oder Sie bitten Ihren Fischh\u00e4ndler, die Tintenfischtuben f\u00fcr Sie zu s\u00e4ubern. Servieren Sie das Gericht mit reichlich gutem Bauernbrot und einem Glas Grecodi-Tufo-Wei\u00dfwein &#8211; und schon f\u00fchlen Sie sich wie an der Amalfik\u00fcste.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: <\/b>Das Oliven\u00f6l bei mittlerer Hitze in einer gro\u00dfen Pfanne hei\u00df werden lassen und darin Knoblauch sowie Chili 30 Sekunden anschwitzen. Die Calamari hinzuf\u00fcgen und unter R\u00fchren 1 Minute anbraten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Wei\u00dfwein zugie\u00dfen und leicht einkochen lassen. Dann Kartoffeln, Petersilie und Kirschtomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer w\u00fcrzen. Einen Deckel auflegen und alles 25 bis 30 Minuten schmoren, bis Calamari und Kartoffeln gar sind. Falls die Mischung zu trocken wird, etwas hei\u00dfes Wasser zugie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Deckel abnehmen, die Temperatur erh\u00f6hen und etwa 1 Minute bei starker Hitze garen. Dabei die Pfanne schwenken, bis die Mischung eine leicht cremige Konsistenz annimmt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit extra Petersilie bestreuen und mit reichlich Bauernbrot servieren.<\/p>\n<p>Pana squarato (Anisbrot)\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Brot gilt in ganz Italien als heilig, aber in Salemi in Westsizilien ist es sogar eine Kunstform: Oft wird der Teig dort zu Tieren, Pflanzen und religi\u00f6sen Figuren geformt, die zu Festtagen der Kirche oder den Armen geschenkt werden. In der Stadt gibt es sogar ein Museum mit Brotskulpturen. Dieses bagelartige Brot aus Marsala wurde traditionell zu Ostern gebacken und symbolisiert die Dornenkrone Jesu Christi. Das Wort squarato bedeutet &#8218;halb gekocht&#8216;, da die Kringel vor dem Backen in Wasser gekocht werden, wodurch sie eine glattere, gl\u00e4nzendere Kruste erhalten.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: <\/b>Die Hefe in 30 ml lauwarmem Wasser aufl\u00f6sen. Semola, Salz, Anis und Hefemischung in einer gro\u00dfen Sch\u00fcssel vermengen. Nach und nach ca. 200 ml lauwarmes Wasser einarbeiten, bis ein Teig entsteht. Diesen ca. 10 Minuten kneten, zu einer Kugel formen, abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Teig in vier St\u00fccke teilen (\u00e0 110 bis 120 g), ca. 70 g f\u00fcr die Garnitur beiseitelegen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Teigst\u00fccke auf einer bemehlten Arbeitsfl\u00e4che je zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen. Die Enden jeweils zu einem Kringel verbinden und mit gen\u00fcgend Abstand auf das vorbereitete Blech setzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das beiseitegelegte Teigst\u00fcck auf einer bemehlten Arbeitsfl\u00e4che d\u00fcnn ausrollen, daraus 16 Blumen ausstechen, mit etwas Wasser anfeuchten und auf den vier Teigkringeln verteilen. Das pane squarato mit einem Geschirrtuch abdecken und 1 Stunde gehen lassen. Gegen Ende der Ruhezeit den Backofen auf 220 \u00b0C (Umluft) oder 240 \u00b0C (Ober-\/Unterhitze) vorheizen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wasser mit Salz und Oliven\u00f6l in einem gro\u00dfen Topf zum Kochen bringen. Jeden Kringel einzeln in das kochende Wasser tauchen und 10 bis 15 Sekunden garen. Mit einem Schauml\u00f6ffel vorsichtig herausheben, gut abtropfen lassen und auf einem mit Mehl best\u00e4ubten Brett 10 Minuten abk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Brotkringel zur\u00fcck aufs Backblech setzen. Im Ofen 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200 \u00b0C (Umluft) oder 220 \u00b0C (Ober-\/Unterhitze) reduzieren und weitere 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Ger\u00e4tetipp: <\/b>Sie ben\u00f6tigen einen kleinen Keksausstecher in Blumenform.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Viel Spa\u00df beim Lesen, Kochen und Ihrer Urlaubsplanung w\u00fcnscht Ihnen Heidi Driesner.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gutes Essen und LebensfreudeContaldo entdeckt kulinarische Sch\u00e4tze26.03.2026, 17:08 Uhr Von Heidi DriesnerMittelalterliche Pfannkuchen\u00a0aus der Toskana: Contaldos\u00a0Rezept geht auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":898984,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1834],"tags":[3364,29,5763,3688,6391,30,355,1209,9558],"class_list":["post-898983","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-essen","tag-de","tag-deutschland","tag-ernaehrung","tag-essen","tag-essen-und-kochen","tag-germany","tag-italien","tag-nordrhein-westfalen","tag-rezensionen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116297258370362223","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/898983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=898983"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/898983\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/898984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=898983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=898983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=898983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}