{"id":899661,"date":"2026-03-27T02:16:28","date_gmt":"2026-03-27T02:16:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/899661\/"},"modified":"2026-03-27T02:16:28","modified_gmt":"2026-03-27T02:16:28","slug":"neue-ausstellung-in-ueberlingen-enthuellt-bislang-unbekannte-details-ueber-das-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/899661\/","title":{"rendered":"Neue Ausstellung in \u00dcberlingen enth\u00fcllt bislang unbekannte Details \u00fcber das M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das \u00dcberlinger M\u00fcnster ist die gr\u00f6\u00dfte gotische Kirche am Bodensee. Zudem ist es Abbild des rasanten Wachstums \u00dcberlingens. \u201eBei der Grundsteinlegung 1350 hatte die Stadt etwa 3500 Einwohner\u201c, sagt Stadtarchivar Walter Liehner beim Rundgang mit dem S\u00dcDKURIER durch die kommende Sonderausstellung: \u201eDas \u00dcberlinger M\u00fcnster vom Mittelalter bis heute.\u201c Und die B\u00fcrger des mittelalterlichen Iburinga trachteten nach Gro\u00dfem. Raphael Wiedemer-Steidinger, Leiter des Fachbereichs Kultur, f\u00fcgt hinzu: \u201eW\u00e4re es nach den Bauherren gegangen, k\u00f6nnten wir eine Basilika pr\u00e4sentieren\u201c, also eine dreischiffige Kirche mit fensterreichem Lichtgaden. Doch \u00fcber die Bauzeit von mehreren Jahrhunderten kam es immer wieder zu Plan\u00e4nderungen. So entstand das gotische, f\u00fcnfschiffige Sankt-Nikolaus-M\u00fcnster. \u00a0\n  <\/p>\n<p>    Die Ausstellung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das St\u00e4dtische Museum widmet dem Sankt-Nikolaus-M\u00fcnster eine Sonderausstellung. Aus mehreren Jahrhunderten wurden rund 60 Exponate zusammengetragen. Diese Gegenst\u00e4nde zeigen nicht nur den Weg der Kirche durch die Zeit, sondern auch bislang unbekannte Details zur Bau- oder Kulturgeschichte. Die Ausstellung l\u00e4uft vom 1. April bis zum 12. Dezember 2026. Der Eintritt betr\u00e4gt 5 Euro. Au\u00dferdem gibt es Kuratorenf\u00fchrungen f\u00fcr 8 Euro.\n  <\/p>\n<p>            Eine \u00fcberf\u00e4llige Ausstellung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bis heute habe das Gotteshaus eine Bedeutung f\u00fcr die B\u00fcrgerschaft \u00dcberlingens, sagt Archivar Walter Liehner. \u00dcber die Konfessionen hinweg sei es identit\u00e4tsstiftend und mit seinen ungleichen T\u00fcrmen das Wahrzeichen der Stadt. Doch eine entsprechende W\u00fcrdigung blieb bislang aus. Das lie\u00df laut Kulturamtsleiter Michael Brunner nur einen Schluss zu: Die Ausstellung war \u00fcberf\u00e4llig.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dsc4349jpg.jpg\" alt=\"Von links: Stadtarchivar Walter Liehner, Kustos Peter Graubach, Fachbereichsleiter Raphael Wiedemer-Steidinger und Kulturamtsleiter Michael Brunner sind stolz auf das, was sie \u00fcber die Geschichte des M\u00fcnsters zusammentragen konnten.\" title=\"Von links: Stadtarchivar Walter Liehner, Kustos Peter Graubach, Fachbereichsleiter Raphael Wiedemer-Steidinger und Kulturamtsleiter Michael Brunner sind stolz auf das, was sie \u00fcber die Geschichte des M\u00fcnsters zusammentragen konnten.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Von links: Stadtarchivar Walter Liehner, Kustos Peter Graubach, Fachbereichsleiter Raphael Wiedemer-Steidinger und Kulturamtsleiter Michael Brunner sind stolz auf das, was sie \u00fcber die Geschichte des M\u00fcnsters zusammentragen konnten.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Von links: Stadtarchivar Walter Liehner, Kustos Peter Graubach, Fachbereichsleiter Raphael Wiedemer-Steidinger und Kulturamtsleiter Michael Brunner sind stolz auf das, was sie \u00fcber die Geschichte des M\u00fcnsters zusammentragen konnten.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Anl\u00e4sse daf\u00fcr h\u00e4ufen sich. Vor 450 Jahren, 1476, wurde der Nordturm fertiggestellt. Daneben spielen diverse Jubil\u00e4en mit rein: 1924 wurde die umfassende Renovierung des M\u00fcnsters abgeschlossen. Zuletzt wurde die <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/region\/bodenseekreis\/ueberlingen\/stauder-gemaelde-im-muenster-so-wollen-die-restauratoren-das-original-wiederherstellen;art372495,12342132\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Restauration des gro\u00dffl\u00e4chigen Gem\u00e4ldes des J\u00fcngsten Gerichts, das Jacob Carl Stauder 1722 schuf<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/bodenseekreis\/festakt-fuer-das-restaurierte-stauder-wandgemaelde-im-ueberlinger-muenster-st-nikolaus-113046411\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt<\/a>. Aus all diesen Gr\u00fcnden finden seit Jahren Forschungen zur Geschichte, Bauentwicklung und Innenausstattung des M\u00fcnsters statt. Doch neuere Erkenntnisse blieben bisher weitgehend unpubliziert, so Brunner. Die vielen Forschungen und neuen Erkenntnisse rund um das M\u00fcnster sollen bald in einer Monografie im Wilhelm Fink Verlag erscheinen.\n  <\/p>\n<p>            Die Geheimnisse des M\u00fcnsters<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Trotz oder gerade wegen der Gr\u00f6\u00dfe des M\u00fcnsters steckt der gl\u00fccklicherweise nur redensartliche Teufel im Detail. Die Geheimnisse der Basilika sind mitunter gut versteckt. Etwa der geschnitzte Bettler aus dem Bernhardus-Altar. Wie der Hochaltar ist er ein Werk des Barockbildhauers J\u00f6rg Z\u00fcrn. Er weist eine enorme \u00c4hnlichkeit mit einem stilisierten Selbstbildnis des Handwerkers auf. Ist der Bettler im Altar also ein Kryptoportr\u00e4t Z\u00fcrns? Ein weiteres Beispiel w\u00e4ren die Figuren des Z\u00fcrn-Altars, die erstmals kunsthistorisch gedeutet wurden. Etwa der Hirte mit Sackpfeife, die ein triebgesteuertes und damit vorchristliches Stadium andeutet, wie Brunner referiert. Auch das Jesuskind ist Teil der Ausstellung \u2013 im M\u00fcnster liegt derweil eine Neufassung der Owinger Bildhauerei Benz.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dsc4387jpg.jpg\" alt=\"Der Bettler des Bildhauers J\u00f6rg Z\u00fcrn k\u00f6nnte ein Kryptoportr\u00e4t seines Schaffers sein. Im Hintergrund ist eine stilisierte Selbstdarstellung Z\u00fcrns zu erkennen, die erstaunliche \u00c4hnlichkeiten aufweist.\" title=\"Der Bettler des Bildhauers J\u00f6rg Z\u00fcrn k\u00f6nnte ein Kryptoportr\u00e4t seines Schaffers sein. Im Hintergrund ist eine stilisierte Selbstdarstellung Z\u00fcrns zu erkennen, die erstaunliche \u00c4hnlichkeiten aufweist.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Der Bettler des Bildhauers J\u00f6rg Z\u00fcrn k\u00f6nnte ein Kryptoportr\u00e4t seines Schaffers sein. Im Hintergrund ist eine stilisierte Selbstdarstellung Z\u00fcrns zu erkennen, die erstaunliche \u00c4hnlichkeiten aufweist.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Der Bettler des Bildhauers J\u00f6rg Z\u00fcrn k\u00f6nnte ein Kryptoportr\u00e4t seines Schaffers sein. Im Hintergrund ist eine stilisierte Selbstdarstellung Z\u00fcrns zu erkennen, die erstaunliche \u00c4hnlichkeiten aufweist.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Deutlich gr\u00f6\u00dfere Dimensionen tr\u00e4gt der Spott Jacob Carl Stauders \u00fcber Michelangelos K\u00f6rperkult, den er in seinem Wandgem\u00e4lde \u00fcber dem Chor des M\u00fcnsters verbildlicht. Ausgerechnet die \u201eSixtina am Bodensee\u201c zeigt Adam als lamentierenden Muskelprotz in der H\u00f6lle. Die Ausstellung stellt drei Gem\u00e4lde Stauders gegen\u00fcber, darunter die Neuentdeckung aus der St. Leonhards-Kapelle. Der Vergleich verdeutlicht seine stilistische Vielfalt. Mal sind die Bilder fl\u00fcchtig mit breitem Pinsel aufgetragen, mal pittoresk und opulent. Vielleicht das k\u00fcnstlerische Abbild eines redegewandten, aber moralisch fragw\u00fcrdigen \u201ePartyl\u00f6wen\u201c, wie ihn Kulturamtsleiter Brunner charakterisiert.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dsc4354jpg.jpg\" alt=\"Michael Brunner zeigt den Entwurf des geplanten Friedensfensters des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers Roy Mordechay f\u00fcr das \u00dcberlinger M\u00fcnster.\" title=\"Michael Brunner zeigt den Entwurf des geplanten Friedensfensters des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers Roy Mordechay f\u00fcr das \u00dcberlinger M\u00fcnster.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Michael Brunner zeigt den Entwurf des geplanten Friedensfensters des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers Roy Mordechay f\u00fcr das \u00dcberlinger M\u00fcnster.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Michael Brunner zeigt den Entwurf des geplanten Friedensfensters des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers Roy Mordechay f\u00fcr das \u00dcberlinger M\u00fcnster.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Ausstellung f\u00fchrt \u00fcber die sakrale Kunst und die Restaurierung zur Baugeschichte. Entw\u00fcrfe zeigen etwa die Vision eines gigantischen M\u00fcnsterturms oder vervollst\u00e4ndigt mit Zwillingst\u00fcrmen, die an die Stadtkirche Esslingens erinnern, verbunden mit einer \u00fcberdachten Br\u00fccke. Ein bislang geh\u00fctetes Geheimnis d\u00fcrfte auch der Entwurf eines M\u00fcnsterfensters des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers Roy Mordechay sein. Der hatte beim internationalen Wettbewerb f\u00fcr ein neues Kunstwerk im K\u00f6lner Dom den zweiten Platz belegt. F\u00fcr das \u00dcberlinger M\u00fcnster hat er 2025 ebenfalls einen Entwurf geschaffen: das Friedensfenster. \u201eEs w\u00e4re das einzige Kirchenfenster eines israelisch-j\u00fcdischen K\u00fcnstlers in Deutschland\u201c, sagt Brunner. Finanziert w\u00e4re es, genehmigt noch nicht.\n  <\/p>\n<p>            Der zusammengepuzzelte Altar<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eEine Herzensangelegenheit\u201c, wie Stadtarchivar Walter Liehner sagt, sei ihm das kirchliche Brauchtum. Dabei waren und sind die Prozessionen von zentraler Bedeutung. \u201eDie bedeutendste war die Fronleichnamsprozession, bei der alles aufgeboten wurde, was die Reichsstadt zur Schau tragen konnte\u201c, schildert der Archivar. Dabei enth\u00fcllt er auch einen Fehler in der Schwedenprozession: \u201eEigentlich blickt die Maria zum Volk.\u201c Seit den 50er-Jahren werde jedoch mit dem R\u00fccken zum Gefolge getragen. \u201eWegen der Touristen\u201c, wie er sagt, weil es auf Fotos besser aussieht, daf\u00fcr die Tradition au\u00dfer Acht l\u00e4sst.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dsc4381jpg.jpg\" alt=\"Im Vordergrund die Maria der Rosenkranzbruderschaft, im Hintergrund die Ammanlaterne von 1500. Sie ist ein Zeichen der Macht \u00fcber Leben und Tod.\" title=\"Im Vordergrund die Maria der Rosenkranzbruderschaft, im Hintergrund die Ammanlaterne von 1500. Sie ist ein Zeichen der Macht \u00fcber Leben und Tod.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Im Vordergrund die Maria der Rosenkranzbruderschaft, im Hintergrund die Ammanlaterne von 1500. Sie ist ein Zeichen der Macht \u00fcber Leben und Tod.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Im Vordergrund die Maria der Rosenkranzbruderschaft, im Hintergrund die Ammanlaterne von 1500. Sie ist ein Zeichen der Macht \u00fcber Leben und Tod.<br \/>\n    Foto: Rasmus Peters<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im M\u00fcnzschatz eine Prozessionslaterne des Ammans aufzust\u00f6bern, erfreute ihn angesichts seiner Passion f\u00fcr das Brauchtum umso mehr. Zumal sie 1500 entstanden ist. Vor allem habe sie eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Symbolik: \u201e1397 verpf\u00e4ndete K\u00f6nig Wenzel das Ammanamt und explizit auch den Blutbann an die Reichsstadt\u201c, erl\u00e4utert der Archivar. Der Amman war von da an auch Richter \u00fcber Leben und Tod. Er h\u00e4lt das Licht in den H\u00e4nden. \u201eEr konnte es entz\u00fcnden, aber auch ausblasen\u201c, verbildlicht Liehner das mittelalterliche Verst\u00e4ndnis. Liehners pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt ist jedoch die Wiederentdeckung des Josefsaltars. Der wurde 1883 durch den Herz-Jesu-Altar in der dritten Nordkapelle ersetzt. In \u201edetektivischer Kleinstarbeit\u201c habe er die drei Teile des Josefaltars zusammengetragen, erz\u00e4hlt er. Es zeichne einen Archivar aus, wenn er die Klaviatur seiner Archivalien auch spielen kann, scherzt Liehner. So entdeckte er etwa, dass ein Teil des Altars als Gem\u00e4lde an der Wand hing \u2013 ausgerechnet im Pfarrb\u00fcro.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Rasmus Peters<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    M\u00fcnster<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    \u00dcberlingen<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das \u00dcberlinger M\u00fcnster ist die gr\u00f6\u00dfte gotische Kirche am Bodensee. 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