{"id":89971,"date":"2025-05-06T21:34:11","date_gmt":"2025-05-06T21:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89971\/"},"modified":"2025-05-06T21:34:11","modified_gmt":"2025-05-06T21:34:11","slug":"innovation-sprind-startet-wettbewerb-fuer-vollstaendig-autonomes-fliegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/89971\/","title":{"rendered":"Innovation: Sprind startet Wettbewerb f\u00fcr vollst\u00e4ndig autonomes Fliegen"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen (Sprind) hat den Aufruf zu ihrem neuesten <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Agentur-fuer-Sprunginnovationen-sucht-durchgreifende-Loesungen-gegen-Deepfakes-10029154.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Innovationswettbewerb<\/a> ver\u00f6ffentlicht: &#8222;Fully Autonomous Flight 2.0&#8220;. Bei der Initiative geht es darum, komplett autonom agierende unbemannte Flugobjekte zu entwickeln. Autonom fliegende Drohnen k\u00f6nnten G\u00fcter in schwer zug\u00e4ngliche Regionen liefern, Leben in Extremsituationen retten und Aufgaben \u00fcbernehmen, die f\u00fcr den Menschen gef\u00e4hrlich oder schlicht unm\u00f6glich sind, erl\u00e4utert die Leipziger Beh\u00f6rde. Doch um dieses Potenzial zu heben, seien noch echte Sprunginnovationen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>&#8222;Der Traum vom vollst\u00e4ndig autonomen Flug ist noch nicht Realit\u00e4t&#8220;, wirbt die Sprind f\u00fcr eine Teilnahme <a href=\"https:\/\/www.sprind.org\/taten\/challenges\/funke-fully-autonomous-flight-2.0\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">an dem Wettstreit<\/a>. Es fehlten neben einer regulatorischen Infrastruktur vor allem robuste Systeme, die auch ohne GPS, Galileo oder andere Satellitenwerkzeuge und ohne menschliches Eingreifen sicher durch komplexe Umgebungen und in unvorhergesehenen Situationen navigieren k\u00f6nnen. Der Wettbewerb, der am 1. Juli startet und sich \u00fcber eine Gesamtlaufzeit von 14 Monaten in zwei Stufen erstreckt, soll das \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Erster Drohnenwettbewerb fand 2024 statt<\/p>\n<p>Eine Jury aus noch nicht benannten Experten wird dem Plan nach die Agentur bei der Bewertung der Bewerbungen unterst\u00fctzen und bis zu 15 Teams f\u00fcr die Teilnahme an der ersten Runde ausw\u00e4hlen. F\u00fcr diese sieben Monate k\u00f6nnen Mitstreiter bis zu 150.000 Euro netto erhalten. In der zweiten Stufe locken nach einem erneuten Aussieben bis zu 350.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 9. Juni.<\/p>\n<p>Der neue Anlauf baut auf seinem Vorg\u00e4nger auf, der im Februar 2024 mit vierzehn Teams in die erste Runde startete. Mitte September trafen sich die verbliebenen Kandidaten auf dem Fliegerhorst Erding, <a href=\"https:\/\/www.sprind.org\/worte\/magazin\/fully-autonomous-flight\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">um ihre Ergebnisse zu demonstrieren<\/a>. Ihre Drohnen mussten dabei unter Beweis stellen, ohne GPS oder manuelle Steuerung autonom \u00fcber eine neun Kilometer lange Strecke zu fliegen. Diese bestand aus verschiedenen Umgebungen wie urbanen Gebieten, offenen Feldern und W\u00e4ldern, um r\u00e4umliches Bewusstsein, komplexe 3D-Kartierung und die pr\u00e4zise Steuerung der Drohnen zu testen. Dazu kamen Hindernisse wie Rauch, Nebel und Wasser, die den Flugobjekten die Orientierung erschweren sollten. Am letzten der 27 Wegpunkte galt es, ein Paket zu identifizieren und aufzuheben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bundesagentur f\u00fcr Sprunginnovationen (Sprind) hat den Aufruf zu ihrem neuesten Innovationswettbewerb ver\u00f6ffentlicht: &#8222;Fully Autonomous Flight 2.0&#8220;. 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