{"id":900796,"date":"2026-03-27T12:46:17","date_gmt":"2026-03-27T12:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/900796\/"},"modified":"2026-03-27T12:46:17","modified_gmt":"2026-03-27T12:46:17","slug":"vier-deutsche-in-sofia-niedergestochen-kamera-zeichnet-taeterin-auf-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/900796\/","title":{"rendered":"Vier Deutsche in Sofia niedergestochen \u2013 Kamera zeichnet T\u00e4terin auf | News"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Sofia (Bulgarien) \u2013 <b>Ein Bild zeigt eine Frau in einem Bus in Sofia. Sie tr\u00e4gt eine graue Jacke und schwarze Leggings, blickt direkt in eine \u00dcberwachungskamera. Genau diese Frau soll kurze Zeit sp\u00e4ter im Stadtzentrum vier Deutsche mit einem Messer niedergestochen haben.<\/b><\/p>\n<p>Der erste Notruf ging gegen 19.30 Uhr ein. Zwei Krankenwagen wurden zur Metrostation Wassil-Lewski-Stadion im Bereich des Boulevards Dragan Tsankov in Sofia (<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/bulgarien\/thema-bulgarien-alle-infos-80020482.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bulgarien<\/a>) alarmiert. Rettungskr\u00e4fte fanden dort zwei M\u00e4nner mit Stichverletzungen. Wie das Universit\u00e4tsklinikum Pirogow sp\u00e4ter mitteilte, handelt es sich um zwei Deutsche (63, 65). Beide wurden operiert. Einer konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen, der andere wird noch behandelt. Lebensgefahr besteht nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Der erste Tatort: die Metrostation Wassil-Lewski-Stadion\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/a5a86a221a60112d22e29476cc4ecf87,ea1908fc.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Der erste Tatort: die Metrostation Wassil-Lewski-Stadion<\/p>\n<p>Foto: BGNES news agency<\/p>\n<p>Nach 15 Minuten der zweite Messerangriff<\/p>\n<p>Nur etwa 15 bis 20 Minuten sp\u00e4ter dann die n\u00e4chste Attacke \u2013 diesmal an einer Bushaltestelle am Cherni-Vrah-Boulevard. Hier wurden zwei Frauen (27, 27), ebenfalls deutsche Staatsb\u00fcrgerinnen, durch <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/nahkampfwaffen\/news-fotos-videos-17014754.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Messerstiche<\/a> an Armen und Schultern verletzt. Sie wurden in die Milit\u00e4rmedizinische Akademie gebracht, dort versorgt und noch am selben Abend wieder entlassen. Wieder soll es sich bei der T\u00e4terin um die Frau handeln, die kurz zuvor in der Stra\u00dfenbahn von \u00dcberwachungskameras aufgezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Die T\u00e4terin fl\u00fcchtete zun\u00e4chst. Das Innenministerium ver\u00f6ffentlichte noch in der Nacht ein Fahndungsfoto und suchte nach der Verd\u00e4chtigen. Wenig sp\u00e4ter konnte die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/aktuelles\/polizei\/polizeieinsatz-alle-infos-76681760.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei <\/a>die Frau fassen. Laut Informationen des Senders NOVA wurde die mutma\u00dfliche T\u00e4terin in ihrer Wohnung im Stadtteil Simeonowo festgenommen.<\/p>\n<p>Ermittler pr\u00fcfen fremdenfeindliches Motiv<\/p>\n<p>Innenminister Emil Dechev erkl\u00e4rte, die Frau leide h\u00f6chstwahrscheinlich an einer psychischen Erkrankung. Hinweise auf ein terroristisches Motiv gebe es bislang nicht. Die Ermittler pr\u00fcfen jedoch ein m\u00f6gliches fremdenfeindliches Motiv. Unklar ist, ob die Frau bereits zuvor polizeibekannt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Der erste Angriff war in einer Metrostation. Hier wurden zwei M\u00e4nner verletzt\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/db6742650ae7bb1b36bdabd0eb370e9d,17028347.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Polizisten konnte die Tatverd\u00e4chtige kurz nach den Messer-Angriffen festnehmen<\/p>\n<p>Foto: BGNES news agency<\/p>\n<p>T\u00e4terin soll Zeugen gefragt haben, ob er Ausl\u00e4nder sei<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher Zeuge st\u00fctzt die Vermutung eines fremdenfeindlichen Motivs: Der Mann schrieb auf Facebook, er habe die Frau vor der Attacke gegen 17.50 Uhr in einem Bus getroffen und sp\u00e4ter auf dem Fahndungsfoto wiedererkannt.<\/p>\n<p>Sie habe ihn auf Englisch angesprochen und gefragt, ob er Hilfe brauche. \u201eIch habe erst auf Englisch geantwortet, dann auf Bulgarisch, dass ich keine Hilfe brauche und Bulgare bin\u201c, berichtet er. Daraufhin habe die Frau \u00fcberrascht reagiert und gesagt, er sehe nicht wie ein Bulgare aus. Als er das als Kompliment auffasste, habe sie schroff erwidert: \u201eDas war kein Kompliment!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Sofia (Bulgarien) \u2013 Ein Bild zeigt eine Frau in einem Bus in Sofia. 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