{"id":901361,"date":"2026-03-27T17:54:16","date_gmt":"2026-03-27T17:54:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/901361\/"},"modified":"2026-03-27T17:54:16","modified_gmt":"2026-03-27T17:54:16","slug":"schaustellerkultur-in-immaterielles-welterbe-aufgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/901361\/","title":{"rendered":"Schaustellerkultur in Immaterielles Welterbe aufgenommen"},"content":{"rendered":"<p><img post-id=\"102006\" fifu-featured=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/dts_image_22936_hrffkdnhsk_348_800_600.jpg\" alt=\"Schaustellerkultur in Immaterielles Welterbe aufgenommen\" title=\"Schaustellerkultur in Immaterielles Welterbe aufgenommen\" width=\"100%\" align=\"LEFT\"\/><br \/>Foto: Oktoberfest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur<\/p>\n<p>Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Die Kulturministerkonferenz der L\u00e4nder und der Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien haben am Freitag f\u00fcnf weitere Traditionen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Neu eingetragen wurden die Bolzplatzkultur, das Herrenschneiderhandwerk, die Martinstradition im Rheinland, die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland sowie die Traditionelle Kleine K\u00fcstenfischerei an der Ostseek\u00fcste und in den Boddengew\u00e4ssern. Damit umfasst das Verzeichnis nun 173 kulturelle Ausdrucksformen, die in Deutschland gelebt und weitergegeben werden.<\/p>\n<p>\u201eImmaterielles Kulturerbe lebt davon, dass Menschen ihre Traditionen im Alltag weitergeben und gemeinsam gestalten\u201c, sagte Katharina Binz (Gr\u00fcne), Pr\u00e4sidentin der Kulturministerkonferenz und Familienministerin des Landes Rheinland-Pfalz. \u201eOb Bolzplatz, Handwerk oder K\u00fcstenfischerei \u2013 diese kulturellen Praktiken verbinden Generationen und pr\u00e4gen regionale Identit\u00e4t. Dass wir gemeinsam mit der Deutschen Unesco-Kommission heute f\u00fcnf weitere Traditionen aufnehmen, zeigt, wie vielf\u00e4ltig und lebendig das kulturelle Erbe in Deutschland ist.\u201c<\/p>\n<p>Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) bezeichnete das Immaterielle Kulturerbe als lebendige Wurzel des heutigen kulturellen Selbstverst\u00e4ndnisses. \u201eDie Martinstradition im Rheinland vermittelt Werte wie Teilen, Solidarit\u00e4t und Zusammenhalt \u00fcber Generationen hinweg. Auch das Herrenschneiderhandwerk verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgen\u00f6ssischem Design und pr\u00e4gt bis heute ma\u00dfgeblich die Mode- und Kreativwirtschaft\u201c, sagte er. \u201eAll das gilt es, zu sch\u00fctzen und f\u00fcr die Zukunft erlebbar zu halten.\u201c<\/p>\n<p>Christoph Wulf, Vizepr\u00e4sident der Deutschen Unesco-Kommission, erkl\u00e4rte, Immaterielles Kulturerbe entstehe dort, wo Menschen sich einbringen, Wissen teilen und kulturelle Praktiken gemeinsam gestalten. \u201eDie Neuaufnahmen in das Bundesweite Verzeichnis zeigen, wie lebendig, offen und wandlungsf\u00e4hig kulturelle Ausdrucksformen heute sind \u2013 getragen von Gemeinschaften, die sich ihrer Geschichte bewusst sind und aktiv an einer vielf\u00e4ltigen Zukunft arbeiten. Denn Immaterielles Kulturerbe ist mehr als ein Blick zur\u00fcck \u2013 es ist gelebte Gegenwart.\u201c<\/p>\n<p>Das \u00dcbereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes wurde 2003 von der Generalkonferenz der Unesco in Paris verabschiedet. Bis heute haben 185 Staaten den Vertrag ratifiziert. Deutschland ist seit 2013 Vertragspartner. Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes w\u00fcrdigt kreative, inklusive und innovative Kulturformen. Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Neuaufnahmen werden zun\u00e4chst vom Fachkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission gepr\u00fcft und anschlie\u00dfend in einem mehrstufigen Verfahren ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Oktoberfest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur Berlin (dts Nachrichtenagentur) \u2013 Die Kulturministerkonferenz der L\u00e4nder und der Beauftragte der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":901362,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,147,296,1937,29,30,1940,1938,16,55],"class_list":{"0":"post-901361","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-ausland","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-politik","18":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116302424887883362","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/901361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=901361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/901361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/901362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=901361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=901361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=901361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}