{"id":90166,"date":"2025-05-06T23:22:10","date_gmt":"2025-05-06T23:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90166\/"},"modified":"2025-05-06T23:22:10","modified_gmt":"2025-05-06T23:22:10","slug":"maerkte-usa-erneute-zoll-sorgen-druecken-auf-die-wall-street","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90166\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE USA\/Erneute Zoll-Sorgen dr\u00fccken auf die Wall Street"},"content":{"rendered":"<p>\n  DOW JONES&#8211;Sorgen vor einer erneuten Versch\u00e4rfung des Zoll-Konflikts und Zur\u00fcckhaltung vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank haben am Dienstag die Wall Street belastet. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte nach einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney erkl\u00e4rt, dass es heute nichts g\u00e4be, was Carney sagen k\u00f6nnte, um ihn dazu zu bringen, die Z\u00f6lle auf Kanada aufzuheben. Zudem hat EU-Handelskommissar Maros Sefcovic die Aussicht zus\u00e4tzlicher US-Importz\u00f6lle auf neue G\u00fcterkategorien als &#8222;nicht akzeptabel&#8220; bezeichnet. Zudem zeigten auch die j\u00fcngsten Zollpl\u00e4ne von Trump bei ausl\u00e4ndischen Filmproduktionen, dass das Zollthema als solches keineswegs durch sei und immer neue Negativschlagzeilen liefern k\u00f6nne, hie\u00df es. <\/p>\n<p>  Auch der nahende Zinsentscheid der US-Notenbank sorgte f\u00fcr Zur\u00fcckhaltung. Eine Best\u00e4tigung des Zinsniveaus wird mehrheitlich erwartet. Doch mindestens genauso wichtig ist der Ausblick auf die weitere Zinspolitik. Zudem wird auf Aussagen von US-Notenbankpr\u00e4sident Jerome Powell geschaut &#8211; nach den anhaltenden Forderungen von Trump nach Zinssenkungen. Bei der US-Handelsbilanz ist das Defizit im M\u00e4rz h\u00f6her als erwartet ausgefallen. Volkswirte sprachen von einem &#8222;indirekten Trump-Effekt&#8220; durch Vorzieheffekte bei Importen &#8211; die US-Z\u00f6lle sollten das Defizit ja eigentlich reduzieren. <\/p>\n<p>  Der Dow-Jones-Index fiel um 0,9 Prozent auf 40.829 Punkte. S&amp;P-500 und Nasdaq-Composite verloren 0,8 bzw. 0,9 Prozent. An der Nyse gab es nach ersten Z\u00e4hlungen 1.196 (Montag: 915) Kursgewinner und 1.572 (1.847) -verlierer. 53 (66) Titel schlossen unver\u00e4ndert. <\/p>\n<p>  Dollar bleibt schwach <\/p>\n<p>  Am Anleihemarkt gab es wenig Bewegung. Die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen lag mit 4,35 Prozent einen Tick \u00fcber dem Vortagesniveau. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinss\u00e4tze unver\u00e4ndert l\u00e4sst, um Klarheit zu bekommen, wie sich die US-Z\u00f6lle auf Preise und Wachstum auswirken werden. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Fed-Pause im Juni laut CME-Daten auf 68 Prozent gestiegen, von 35 Prozent vor einer Woche. <\/p>\n<p>  Der Dollar gab erneut nach, der Dollar-Index reduzierte sich um weitere 0,6 Prozent &#8211; auch belastet vom Handelsbilanzdefizit. Zwar geht der Markt von einer Best\u00e4tigung des Leitzinsniveaus in den USA aus, aber die Stimmen wurden lauter, die auf einen taubenhaften Ausblick setzen. <\/p>\n<p>  Nach der Talfahrt des Vortages zeigten die \u00d6lpreise eine starke technische Gegenreaktion, wie der Unicredit feststellte. Die Notierungen von Brent und WTI gewannen jeweils 3,1 Prozent. Fundamental bleibe es allerdings bei den Sorgen einer \u00dcberversorgung und damit eher bearishen Preissignalen f\u00fcr Roh\u00f6l, hie\u00df es. Die Energy Information Administration (EIA) hat ihre Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Roh\u00f6lpreise in diesem und im n\u00e4chsten Jahr gesenkt. <\/p>\n<p>  Der Goldpreis blieb weiter auf der \u00dcberholspur und zog erneut kr\u00e4ftig an. Die Feinunze gewann 2,8 Prozent auf 3.422 Dollar. Gold sei wieder verst\u00e4rkt als &#8222;sicherer Hafen&#8220; gefragt, merkte Fawad Razaqzada von StoneX an. Die Risikobereitschaft habe nachgelassen und ein schw\u00e4cherer US-Dollar, gepaart mit fallenden Aktienm\u00e4rkten, habe die Attraktivit\u00e4t von Gold wiederbelebt, so der Teilnehmer. <\/p>\n<p>  Ford legen trotz kassiertem Ausblick zu <\/p>\n<p>  Unter den Einzelaktien stiegen Ford Motor um 2,7 Prozent. Der Auto-Hersteller hat deutlich bessere Ergebnisse f\u00fcr das erste Quartal gemeldet als erwartet, die ausgesetzte Prognose belastete nicht. Der Konzern verwies auf potenzielle Zolleffekte von 1,5 Milliarden Dollar. <\/p>\n<p>  Palantir Technologies st\u00fcrzten um 12,1 Prozent ab. Der Datenanalytiker legte \u00fcberzeugende Gesch\u00e4ftszahlen vor und hob den Ausblick an. Doch nach einem 65-prozentigen Lauf 2025 nahmen Anleger Gewinne mit, hie\u00df es. <\/p>\n<p>  Biotechnologie- und Pharmaaktien standen unter Druck. Die Trump-Administration erw\u00e4gt Berichten zufolge neue Obergrenzen f\u00fcr die Preise von Medikamenten, die an Medicaid-Programme verkauft werden, indem sie diese an die niedrigeren Preise in anderen L\u00e4ndern koppelt. Au\u00dferdem wurde Vinay Prasad zum Leiter der FDA-Abteilung ernannt, die Impfstoffe und Gentherapien reguliert. Prasad hat die FDA aufgefordert, neue Medikamente anhand strengerer Regeln zuzulassen, und stellte die Covid-19-Entscheidungen der Politik w\u00e4hrend der Pandemie infrage. Die Aktien von Moderna knickten um 12,3 Prozent ein, Gilead Sciences verloren 4,8 Prozent und Eli Lilly b\u00fc\u00dften 5,6 Prozent ein. <\/p>\n<p>===<br \/>\nINDEX          zuletzt  +\/- %  absolut  +\/- % YTD<br \/>\nDJIA         40.829,00  -0,9%  -389,83      -2,9%<br \/>\nS&amp;P-500       5.606,91  -0,8%   -43,47      -3,3%<br \/>\nNASDAQ Comp  17.689,66  -0,9%  -154,58      -7,6%<br \/>\nNASDAQ 100   19.791,35  -0,9%  -176,60      -5,0% <\/p>\n<p>DEVISEN                   zuletzt       +\/- %       0:00  Di, 08:17   % YTD<br \/>\nEUR\/USD                    1,1375       +0,5%     1,1316     1,1317   +9,3%<br \/>\nEUR\/JPY                  161,9875       -0,4%   162,6575   162,8270   -0,1%<br \/>\nEUR\/CHF                    0,9345       +0,4%     0,9311     0,9317   -0,4%<br \/>\nEUR\/GBP                    0,8502       -0,1%     0,8515     0,8517   +2,9%<br \/>\nUSD\/JPY                  142,4085       -0,9%   143,7270   143,8815   -8,7%<br \/>\nGBP\/USD                    1,3379       +0,7%     1,3292     1,3288   +6,2%<br \/>\nUSD\/CNY                    7,1948       +0,4%     7,1657     7,1851   -0,6%<br \/>\nUSD\/CNH                    7,2095       +0,1%     7,2015     7,2199   -1,8%<br \/>\nAUS\/USD                    0,6497       +0,5%     0,6465     0,6447   +4,5%<br \/>\nBitcoin\/USD             94.948,55       +0,3%  94.666,50  94.417,55   +1,5% <\/p>\n<p>ROHOEL                    zuletzt  VT-Schluss      +\/- %    +\/- USD   % YTD<br \/>\nWTI\/Nymex                   59,01       57,24      +3,1%       1,77  -20,5%<br \/>\nBrent\/ICE                   62,13       60,25      +3,1%       1,88  -19,5% <\/p>\n<p>METALLE                   zuletzt      Vortag      +\/- %    +\/- USD   % YTD<br \/>\nGold                      3421,92     3330,06      +2,8%      91,85  +26,9%<br \/>\nSilber                      29,21       28,74      +1,6%       0,47   +2,9%<br \/>\nPlatin                     870,34      851,90      +2,2%      18,44   -2,7%<br \/>\nKupfer                       4,72        4,66      +1,4%       0,07  +16,3%<br \/>\nYTD bezogen auf Schlussstand des Vortags<br \/>\n(Angaben ohne Gewaehr)<br \/>\n=== <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/DJN\/ros <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  May 06, 2025 16:23 ET (20:23 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DOW JONES&#8211;Sorgen vor einer erneuten Versch\u00e4rfung des Zoll-Konflikts und Zur\u00fcckhaltung vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank haben am Dienstag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90167,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,665,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-90166","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-united-states","16":"tag-united-states-of-america","17":"tag-us","18":"tag-usa","19":"tag-vereinigte-staaten","20":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114463463399233456","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90166"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90166\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}