{"id":90192,"date":"2025-05-06T23:36:10","date_gmt":"2025-05-06T23:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90192\/"},"modified":"2025-05-06T23:36:10","modified_gmt":"2025-05-06T23:36:10","slug":"hannover-kartentricks-nuetzliche-map-features-von-google-und-apple","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90192\/","title":{"rendered":"Hannover | Kartentricks: N\u00fctzliche Map-Features von Google und Apple"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Hannover (dpa\/tmn) &#8211; Wer sich in einer fremden Stadt zurechtfinden will oder den k\u00fcrzesten Weg von A nach B sucht, greift schnell zum Smartphone und \u00f6ffnet den Kartendienst &#8211; oft Google Maps oder Apple Karten.\u00a0<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind Standortbestimmung und Navigation mit Abstand die wichtigsten Funktionen solcher Dienste. Aber die beiden Karten-Apps bieten dar\u00fcber hinaus noch etliche andere n\u00fctzliche Features. Zehn davon stellen wir hier vor:<\/p>\n<p>Offline-Karten<\/p>\n<p>Speziell in Regionen mit schlechter Netzabdeckung oder bei Auslandsreisen ist es praktisch, sich den jeweiligen Kartenbereich vorab im heimischen WLAN auf dem Smartphone zu speichern. \u00abFr\u00fcher war das nur bei Google Maps m\u00f6glich, mittlerweile bietet aber auch Apple Karten diese Funktion an\u00bb, sagt Sebastian Trepesch vom \u00abMac &amp; i\u00bb-Magazin.<\/p>\n<p>Befindet man sich auf der Karte in dem betreffenden Bereich, \u00f6ffnet man einfach die Einstellungen der App. Das geht jeweils mit einem Tippen auf das eigene Bild oder die eigenen Initialen am rechten Rand des Suchfeldes. Dann w\u00e4hlt man \u00abOffline-Karten\u00bb aus.<\/p>\n<p>Die Apple-Karten w\u00fcrden zwar oft rund doppelt so viel Speicherplatz wie die von Google ben\u00f6tigen, seien daf\u00fcr aber detaillierter, erkl\u00e4rt Trepesch. Zudem gebe es bei Apple unter \u00abOffline-Karten\u00bb noch den Schalter \u00abNur Offline-Karten verwenden\u00bb. Damit l\u00e4sst sich verhindern, dass in den betreffenden Gegenden \u00fcberhaupt Karteninformationen \u00fcber mobile Daten heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>Standortfreigabe<\/p>\n<p>Bei Google Maps kann man seinen Aufenthaltsort mit anderen \u00fcber die Funktion \u00abStandortfreigabe\u00bb teilen. Auch der Akku-Landestand des eigenen Handys wird dann angezeigt. \u00abDiese Funktion hilft nicht nur dabei, jemanden zu finden, wenn man sich treffen m\u00f6chte\u00bb, sagt Blasius Kawalkowski von \u00abInside-digital.de\u00bb:<\/p>\n<p>Teilt man den Standort etwa innerhalb der Familie, k\u00f6nne beispielsweise auch jemand aus der Ferne dirigiert werden, wenn er oder sie sich verlaufen hat. \u00abDaneben ist es mit der Standortfreigabe auch m\u00f6glich, ein Handy wiederzufinden, das verlegt wurde\u00bb, so Kawalkowski weiter. Die sogenannte \u00abMein Ger\u00e4t finden\u00bb-Funktion zeigt dann den Standort des Android-Smartphones auf der Karte an. Dieses Feature hei\u00dft bei Apple \u00abWo ist?\u00bb.<\/p>\n<p>Sto\u00dfzeiten<\/p>\n<p>Google Maps zeigt f\u00fcr viele Gesch\u00e4fte, Einrichtungen oder Sehensw\u00fcrdigkeiten die Sto\u00dfzeiten an. \u00abAnhand dieser Info ist es m\u00f6glich, etwa den Museumsbesuch am Urlaubsort so zu legen, dass man den gr\u00f6\u00dften Besuchermassen aus dem Weg geht\u00bb, sagt Sebastian Trepesch. Gezeigt werden diese Infos als Balkendiagramm unterhalb der Adresse und Bildgalerie der entsprechenden Orte.<\/p>\n<p>Bus und Bahn<\/p>\n<p>Sowohl Google Maps als auch Apple Karten informieren innerhalb der Routenplanungen auch \u00fcber Verbindungen mit Bus und Bahn. Das kann speziell an Urlaubsorten, aber auch generell unterwegs praktisch sein.<\/p>\n<p>Bei Google Maps wechselt man hierzu w\u00e4hrend der Routenplanung einfach vom Auto- auf das Zug-Symbol oberhalb der Karte direkt unter den Eingabefeldern f\u00fcr Start und Ziel. Bei Apple Karten l\u00e4uft es ganz \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Beide Dienste erlauben es anschlie\u00dfend, eine Start- oder Ankunftszeit festzulegen sowie bestimmten Verkehrsmitteln den Vorzug zu geben.<\/p>\n<p>Satellitenbilder<\/p>\n<p>Sowohl Google als auch Apple haben in den letzten Monaten weiter an ihren Satelliten- und Stra\u00dfenansichten gearbeitet. \u00abGoogle setzt hierbei auf ein KI-Modell, das Satellitenbilder verbessert, indem es Wolken und Nebel herausrechnet\u00bb, erkl\u00e4rt Sebastian Trepesch.<\/p>\n<p>\u00abIn Apple Karten ist es seit Jahresanfang m\u00f6glich, noch weitere deutsche St\u00e4dte in 3D zu \u00fcberfliegen, darunter sind Frankfurt am Main, Wiesbaden und Mainz\u00bb, so Trepesch weiter. Die verbesserten Satellitenbilder w\u00fcrden es auch erm\u00f6glichen, aus der Vogelperspektive beispielsweise eine Lichtung im Wald zu entdecken oder schon vor dem Urlaub Campingpl\u00e4tze zu checken.<\/p>\n<p>Parkplatz wiederfinden<\/p>\n<p>Wer sein Auto in einer fremden Stadt parkt, kann nach einem ausgiebigen Stadtbummel leicht mal ins Schleudern geraten, wenn sich die Stra\u00dfen in der Parkplatzgegend \u00e4hneln. In welcher aber steht das Auto?<\/p>\n<p>\u00abTippt man bei Google Maps auf den blauen Punkt, also den Standort, an dem man sich gerade und beim Parken befindet, kann man diese Position als\u00a0&#8222;Parkplatz&#8220; speichern\u00bb, sagt Blasius Kawalkowski.<\/p>\n<p>Das funktioniert auch in Apple Karten, hier wird die Position des Autos sogar automatisch in der Karten-App hinterlegt, wenn das Smartphone vorher mit Apple Carplay gekoppelt war.<\/p>\n<p>Sprachsuche<\/p>\n<p>Sprechen geht schneller als tippen. Kawalkowski hat daher f\u00fcr Google Maps noch einen praktischen Rat: \u00abWer im Eingabefeld auf das Mikrofon-Symbol tippt, kann gezielter und schneller nach komplexeren Dingen suchen.\u00bb<\/p>\n<p>So k\u00f6nne man einfach sagen: \u00abZeig` mir die am besten bewerteten Restaurants in K\u00f6ln, in denen es Burger gibt.\u00bb Google Maps zeigt dann eine Karte mit den Treffern und eine entsprechende Liste an.<\/p>\n<p>Temperatur und Luftqualit\u00e4t<\/p>\n<p>Nach Apple Karten bietet jetzt auch Google Maps\u00a0Informationen zur Luftqualit\u00e4t. Sie l\u00e4sst sich wie \u00abVerkehrslage\u00bb, \u00ab\u00d6PNV\u00bb et cetera als eigene Ebene einblenden &#8211; ebenso wie \u00abWaldbr\u00e4nde\u00bb. Apple Karten zeigt f\u00fcr den aktuellen Kartenausschnitt ein Wettersymbol und die Temperatur an.<\/p>\n<p>\u00abJe nach verwendetem Betriebssystem und App-Version muss man etwas hineinzoomen, bis die Anzeige unten rechts in der Ecke erscheint. Halten Sie auf dem iPhone das Symbol gedr\u00fcckt, erscheint der Wetterbericht inklusive Angaben zur Luftqualit\u00e4t\u00bb, erkl\u00e4rt Sebastian Trepesch die Funktion.<\/p>\n<p>Entfernung messen<\/p>\n<p>Wer etwa wissen m\u00f6chte, wie weit die Ferienwohnung tats\u00e4chlich vom Strand entfernt liegt, kann bei Google Maps die Luftlinie zwischen zwei Punkten messen. \u00abHierzu setzt man auf der Karte einen Marker, tippt unten auf \u00abEntfernung messen\u00bb und verschiebt die Karte, bis das Fadenkreuz auf dem gew\u00fcnschten Zielpunkt liegt\u00bb, sagt Blasius Kawalkowski. Durch \u00abPunkt hinzuf\u00fcgen\u00bb ist es auch m\u00f6glich, Zwischenstopps zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Radler-Routen<\/p>\n<p>Wer spezielle Fahrradrouten sucht, ist bei Google Maps und Apple Karten ebenfalls recht gut bedient. Schaltet man die Routenplanung von Auto auf Fahrrad um, zeigt die Karte auch ein H\u00f6henprofil. Die voraussichtliche Ankunftszeit ist dann auf die Geschwindigkeit des Zweirads hin angepasst.<\/p>\n<p>\u00abNoch besser eignet sich allerdings Komoot\u00bb, meint Sebastian Trepesch. \u00abDieser Dienst ist auf die Planung von Fahrradtouren und Wanderungen spezialisiert und lebt von den vielen R\u00fcckmeldungen der Community.\u00bb Komoot kann mit einer Region kostenlos genutzt werden, weitere Regionen und Premiumfunktionen sind aber kostenpflichtig.<\/p>\n<p>Unter anderem Fahrrad- und Wanderrouten inklusive Beschaffenheit der Wege werden zudem in den kostenlosen OpenStreetMaps erfasst. Das freie Kartenprojekt bietet Radlern und Wanderern eine <a href=\"https:\/\/wiki.openstreetmap.org\/wiki\/DE:Bicycle\/OSM-Radfahreranwendungen\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noopener\">Vielzahl<\/a> speziell angepasster Karten und Anwendungen &#8211; meist auch mit H\u00f6henprofilen und vielen weiteren Informationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover (dpa\/tmn) &#8211; Wer sich in einer fremden Stadt zurechtfinden will oder den k\u00fcrzesten Weg von A nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90193,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[231,5308,3364,29,2507,30,4149,4088,46,198,12353,24857,37227,1411,624,4562,4585,194,10106,1163,8665],"class_list":{"0":"post-90192","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-apple","9":"tag-computer","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-freizeit","13":"tag-germany","14":"tag-google","15":"tag-gps","16":"tag-hannover","17":"tag-internet","18":"tag-karten","19":"tag-maps","20":"tag-navigation","21":"tag-niedersachsen","22":"tag-ratgeber","23":"tag-reise","24":"tag-software","25":"tag-technik","26":"tag-tmn1100","27":"tag-tourismus","28":"tag-tpds"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114463518489781933","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90192\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}