{"id":903177,"date":"2026-03-28T11:33:13","date_gmt":"2026-03-28T11:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/903177\/"},"modified":"2026-03-28T11:33:13","modified_gmt":"2026-03-28T11:33:13","slug":"professor-stellt-forschungsflugzeug-vor-habe-es-selbst-nach-kamenz-geflogen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/903177\/","title":{"rendered":"Professor stellt Forschungsflugzeug vor: &#8222;Habe es selbst nach Kamenz geflogen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nAm Donnerstag hat die Technische Universit\u00e4t Dresden am Flugplatz Kamenz ihr neues Forschungsflugzeug vorgestellt. Johannes Markmiller, Professor f\u00fcr Luftfahrzeugtechnik und Pilot, hatte die Maschine rund drei Wochen vorher pers\u00f6nlich vom Hersteller Diamond Aircraft aus Wien abgeholt und nach Kamenz geflogen, wie er erz\u00e4hlte.\n<\/p>\n<p>Erforschung von Wasserstoffantrieben<\/p>\n<p class=\"text\">\nMit dem Flugzeug sollen alternative Antriebe erforscht werden, &#8222;insbesondere mit Wasserstoff&#8220;, sagte Markmiller. &#8222;Wir haben aus diesem Grund ein zweimotoriges Flugzeug gew\u00e4hlt, das ausreichend Leistung hat, auch mit einem Motor noch fliegen zu k\u00f6nnen. Das hei\u00dft, wir k\u00f6nnen mit einem Motor Tests machen und haben immer noch ausreichend Sicherheit&#8220;, erkl\u00e4rte er.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nNeben der Erforschung von Wasserstoffantrieben eigne sich das Flugzeug auch f\u00fcr Land- und Oberfl\u00e4chenvermessungen, weil es die M\u00f6glichkeit habe, Sensorik, zum Beispiel Kamerasysteme und ein Lasersystem, zu integrieren.\n<\/p>\n<p>Spezialanfertigung f\u00fcr die TU Dresden<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Flugzeug ist speziell f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Wissenschaft angefertigt worden. Der Rumpf ist so verst\u00e4rkt worden, dass schwere Wasserstofftanks eingeh\u00e4ngt werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nEinen Hersteller f\u00fcr die Anforderungen der Wissenschaftler zu finden, sei sehr schwierig gewesen, sagte Markmiller. &#8222;Das Flugzeug jetzt dastehen zu haben, ist ein gro\u00dfer Meilenstein f\u00fcr uns. Wir freuen uns sehr.&#8220;\n<\/p>\n<p>Wie viel hat das Flugzeug gekostet?<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Kosten des Fliegers belaufen sich nach Angaben der TU auf rund drei Millionen Euro. Das Projekt wird demnach aus Mitteln der Europ\u00e4ischen Union und des Freistaates Sachsen bis 2027 mit insgesamt 4,6 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Das \u00fcbrige Geld soll f\u00fcr Wasserstoff-Flugmotoren, Infrastruktur und Sensorik genutzt werden.\n<\/p>\n<p>Kamenz wegen Fluginfrastruktur gew\u00e4hlt<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Man braucht eine gewisse Infrastruktur, um ein solches Flugzeug sicher betreiben zu k\u00f6nnen. Es muss regelm\u00e4\u00dfig gewartet und \u00fcberpr\u00fcft werden&#8220;, sagte Markmiller. Die entsprechenden Betriebe und die notwendige Infrastruktur seien in Kamenz vorhanden. <\/p>\n<p>K\u00fcnftig wird am Standort Kamenz eine eigene Tankstelle f\u00fcr &#8222;nachhaltige Flugkraftstoffe&#8220; und Wasserstoff zur Verf\u00fcgung stehen, teilte die TU Dresden mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Donnerstag hat die Technische Universit\u00e4t Dresden am Flugplatz Kamenz ihr neues Forschungsflugzeug vorgestellt. 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