{"id":903742,"date":"2026-03-28T16:50:13","date_gmt":"2026-03-28T16:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/903742\/"},"modified":"2026-03-28T16:50:13","modified_gmt":"2026-03-28T16:50:13","slug":"cyberangriff-auf-cloud-der-eu-kommission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/903742\/","title":{"rendered":"Cyberangriff auf Cloud der EU-Kommission"},"content":{"rendered":"<p>Cyberkriminelle haben die <a href=\" https:\/\/www.heise.de\/thema\/EU-Kommission\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Kommission<\/a> attackiert. Dabei k\u00f6nnten sie auch eine gro\u00dfe Menge an Daten erbeutet haben. Die EU untersucht noch die vollst\u00e4ndigen Auswirkungen des Vorfalls.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_26_748\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Laut der Kommission<\/a> ereignete sich der Angriff schon am Dienstag. Demnach sei ein Webauftritt der EU-Kommission auf der EU-eigenen Plattform <a href=\"https:\/\/europa.eu\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">europa.eu<\/a> betroffen gewesen, aber keine internen Systeme der Kommission. \u201eFr\u00fche Ergebnisse unserer laufenden Untersuchung deuten darauf hin, dass Daten von diesen Websites stammen\u201c, erkl\u00e4rte die Kommission. Andere EU-Einrichtungen, die von dem Vorfall betroffen sein k\u00f6nnten, will die Kommission unterrichten. Dass auch vermeintlich sichere Infrastrukturen zum Ziel werden, zeigte sich erst k\u00fcrzlich, als <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Cloud-Imperium-Games-Einbrecher-hatten-Zugriff-auf-Nutzerdaten-11197168.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angreifer Zugriff auf Nutzerdaten bei Cloud Imperium Games<\/a> erlangten.<\/p>\n<p>Etwas mehr Details <a href=\"https:\/\/www.bleepingcomputer.com\/news\/security\/european-commission-investigating-breach-after-amazon-cloud-account-hack\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlichte bereits das Portal bleepingcomputer,<\/a> das Informationen von einem der beteiligten Bedrohungsakteure erhalten haben will. Demnach traf der Angriff mindestens einen der Amazon-Web-Services-Accounts (AWS-Accounts) der Kommission. Bei Amazon habe es aber keinen Sicherheitsvorfall gegeben und alle Dienste w\u00fcrden weiter funktionieren wie vorgesehen, teilte ein Amazon-Sprecher Bleepingcomputer mit.<\/p>\n<p>Screenshots sollen Zugriff auf Mailserver zeigen<\/p>\n<p>Wie Bleepingcomputer von dem mutma\u00dflichen Angreifer erfahren haben will, wurden bei dem Angriff 350 Gigabyte an Daten erbeutet, inklusive mehrerer Datenbanken. Die Glaubw\u00fcrdigkeit ist allerdings noch fraglich: Als Beleg f\u00fchrte er mehrere (nicht \u00f6ffentliche) Screenshots an, auf denen der Zugriff auf Informationen der Kommission sowie auf einen ihrer E-Mail-Server zu sehen sein soll. Das w\u00fcrde der Darstellung der EU-Kommission, es seien keine internen Systeme betroffen, widersprechen. Details zum Vorgehen teilte er nicht.<\/p>\n<p>Das Ziel der Angreifer sei demnach nicht, die Kommission zu erpressen. Allerdings wollen sie zeitnah einige der Daten ver\u00f6ffentlichen. Welche Daten mutma\u00dflich erbeutet wurden, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Die EU reagierte in der Vergangenheit bereits mit harten Ma\u00dfnahmen auf solche Vorf\u00e4lle und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Attacke-auf-Charlie-Hebdo-EU-sanktioniert-iranische-Staatshacker-11216800.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sanktionierte iranische sowie chinesische Staatshacker<\/a> wegen Angriffen auf europ\u00e4ische Einrichtungen. Im aktuellen Fall wird der Angriff auf Daten der EU noch keinem staatlichen Akteur zugeordnet.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Jan Engelking\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cyberkriminelle haben die Europ\u00e4ische Kommission attackiert. Dabei k\u00f6nnten sie auch eine gro\u00dfe Menge an Daten erbeutet haben. 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