{"id":90376,"date":"2025-05-07T01:18:14","date_gmt":"2025-05-07T01:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90376\/"},"modified":"2025-05-07T01:18:14","modified_gmt":"2025-05-07T01:18:14","slug":"theater-lenz-kaestner-und-boie-am-ohnsorg-theater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90376\/","title":{"rendered":"Theater: Lenz, K\u00e4stner und Boie am Ohnsorg Theater"},"content":{"rendered":"<p>Die Zuschauerzahlen wachsen nach der Corona-Delle wieder, das Ohnsorg Theater plant f\u00fcr die Spielzeit 2025\/26 eine bunte Mischung aus Kom\u00f6dien und literarischen Perlen im gro\u00dfen Saal und auf der Studio-B\u00fchne.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das Ohnsorg Theater erholt sich immer besser vom Einbruch der Zuschauerzahlen in der Corona-Krise. In der Saison 2023\/24 besuchten bereits wieder gut 96.000 Zuschauer das Stammhaus am Heidi-Kabel-Platz, das entpricht einer Auslastung von 70 Prozent. Dazu kamen knapp 30.000 Besucher von Tournee-Vorstellungen. Der Trend setzt sich laut Intendant Michael Lang in der laufenden Saison fort, in der bis Ende M\u00e4rz eine Auslastung von 85 Prozent erreicht wurde. <\/p>\n<p>Abopreise bleiben stabil, Einzelkarten f\u00fcnf Prozent teurer<\/p>\n<p>Das Theater, das die plattdeutsche Sprache in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/\" title=\"Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> mit einem eigenen Ensemble lebendig h\u00e4lt, bekommt aktuell eine staatliche Zuwendung von 2,7 Millionen Euro und erwirtschaftet Eigeneinnahmen von 3,3 Millionen Euro, dazu kommt eine knappe halbe Million Euro durch Drittmittel ins Haus, durch Stiftungen und weitere F\u00f6rderer. Trotz deutlich st\u00e4rker gestiegener Kosten kann das Theater die Abopreise stabil halten und erh\u00f6ht die Eintrittspreise f\u00fcr Einzelkarten lediglich um f\u00fcnf Prozent. Es wird nach einer entsprechenden Ank\u00fcndigung durch die Kulturbeh\u00f6rde vom kommenden Jahr von der allgemeinen Erh\u00f6hung des Hamburger Kulturetats profitieren.<\/p>\n<p>Intendant Lang stellte heute gemeinsam mit den k\u00fcnstlerischen Leiterinnen des gro\u00dfen Hauses, Anke Kell und Nora Schumacher sowie der Leiterin der Studio-B\u00fchne, Cornelia Ehlers, das Programm der kommenden Saison 2025\/26 vor. Der klug gebaute Spielplan setzt auf Abwechslung und Bandbreite. Den Auftakt der sieben Neuinszenierungen im gro\u00dfen Haus macht zum Saisonbeginn am 31. August das St\u00fcck \u201eWie im Himmel \u2013 As in\u2018n Heven\u201c von Kay Pollack nach dem Musikdrama-Film von 2004. Harald Weiler inszeniert die Geschichte um den Dirigenten Daniel Dar\u00e9us, der nach einem Zusammenbruch in sein Heimatdorf zur\u00fcckkehrt, wo er die Leitung des \u00f6rtlichen Kirchenchors \u00fcbernimmt. <\/p>\n<p>Titel der St\u00fccke weiterhin programmatisch zweisprachig<\/p>\n<p>Der Doppeltitel, in dem zum plattdeutschen St\u00fcck auch noch der oder zumindest ein Titel auf Hochdeutsch genannt wird, wirkt leider immer noch, als traue das Theater im Biberhaus seinem eigenen Auftrag nicht \u00fcber den Weg. Er ist laut Lang jedoch zweckm\u00e4\u00dfig und weiter Teil der Strategie, ein neues Publikum f\u00fcr das Plattdeutsche zu erschlie\u00dfen. Warum das Hochdeutsche manchmal vorn und manchmal hinten steht, bleibt ein Mysterium. Weiter geht es mit der Kom\u00f6die \u201eWi s\u00fcnd de ne\u2018en \u2013 Wohngenmeinschaften\u201c von Ralf Westhoff, in der eine Studienzeit-WG von Senioren wiederbelebt und mit einer WG junger Leute kombiniert wird \u2013 was allerlei Turbulenzen evoziert. Regie f\u00fchrt Nora Schumacher (Premiere am 2. November).<\/p>\n<p>Das Weihnachts-Familienst\u00fcck auf Hochdeutsch verspricht, ein echter Kn\u00fcller zu werden. Regisseur Gero Vierhoff entwickelt eine Theaterfassung zu \u201eDer Wind in den Weiden\u201c von Kenneth Grahame, die um den selbstverliebten Kr\u00f6terich von Kr\u00f6tenhall kreist. Die Premiere ist am 14. November, das St\u00fcck wird bis zum 26. Dezember gezeigt. <\/p>\n<p>Speeddating f\u00fcr Senioren zum Start ins neue Jahr<\/p>\n<p>Den Start ins kommende Jahr macht mit der Premiere am 11. Januar die Senioren-Kom\u00f6die. \u201eKribbeln in\u2018n Buuk \u2013 Der Himmel voller Geigen\u201c von und inszeniert von Marc Becker handelt von einem Speeddating f\u00fcr Senioren, also einem Paradoxon. Es spielen die Alt- und Allstars Robert Eder, Birthe Gerken, Till Huster, Oskar Ketelhut, Beate Kiupel, Meike Meiners, Johannes Sch\u00e4fer und Laura Uhlig. <\/p>\n<p>Den Gebr\u00fcdern Wolf, von Ulrich Waller bereits 2002 an den Hamburger Kammerspielen mit dem Kultst\u00fcck \u201eDie Jungs mit dem T\u00fcdelband\u201c geehrt, das mit Peter Franke und Gerhard Garbers immer wieder mal im St. Pauli Theater lief, wird am Ohnsorg eine zweite theatrale W\u00fcrdigung zuteil. Der Abend \u201eJungs vun de Waterkant \u2013 Die Gebr\u00fcder Wolf\u201c wird von Ingo Putz entwickelt und eingerichtet. Die Urauff\u00fchrung ist f\u00fcr den 8. M\u00e4rz 2026 geplant. <\/p>\n<p>Die \u201eDeutschstunde\u201c von Siegfried Lenz <\/p>\n<p>Weiter geht es mit der \u201eDeutschstunde \u2013 Biller in Flammen\u201c von Siegfried Lenz. Die B\u00fchnenfassung des ber\u00fchmten Romans stammt von Clemens M\u00e4dge, die \u00dcbersetzung ins Plattdeutsche von Peter Nissen. Regisseurin Kathrin Mayr inszeniert p\u00fcnktlich zur Premiere am 19. April 2026. Zum Abschluss der kommenden Saison steht dann mit \u201eVeer L\u00fc\u00fcd in\u2018n Nevel \u2013 Reif f\u00fcr die Insel\u201c noch einmal eine Kom\u00f6die auf dem Plan, allerdings eine tiefschwarze, abgr\u00fcndige. Der britische Dramatiker Tim Firth l\u00e4sst ein Team des mittleren Managements auf einem Teambildungsseminar in einem Ruderboot kenter. Dort lernen die Manager einander richtig kennen, was der Teambildung nicht unbedingt zum Vorteil gereicht. Die Premiere ist am 24. Mai, eine Woche nach den Maiferien 2026. <\/p>\n<p>Das Ohnsorg Studio plant f\u00fcr die kommende Saison vier Premieren, die auch, aber nicht nur, das junge Publikum ansprechen sollen. \u201eDas doppelte Lottchen \u2013 Dubbelt h\u00f6llt beter\u201c von Erich K\u00e4stner wird mehrfach transportiert: Nach Norddeutschland, in eine andere Zeit und ins Plattdeutsche, verspricht aber in der Inszenierung von Hanna M\u00fcller einen ansprechenden Abschluss der K\u00e4stner-Trilogie, von der bereits \u201eP\u00fcnktchen und Anton\u201c sowie \u201eEmil un de Detektive\u201c f\u00fcr Spannung und Vergn\u00fcgen sorgten. Vom 28. September an sind \u201eLuise und Lotte\u201c im Einsatz. <\/p>\n<p>\u201eHuul man nich, du leevst ja noch\u201c von Kirsten Boie <\/p>\n<p>Es folgen \u201eUnsere wilden Jahre \u2013 As wi wild weern\u201c von Charles Way in der Regie von Julia Friede vom 1. Februar an, \u201eHuul man nich, du leevst ja noch \u2013 Heul doch nicht, du lebst ja noch\u201c von Kirsten Boie in der Regie von Julia Bardosch am 1. M\u00e4ruz und \u201eNur ein Tag \u2013 Blots een Dag\u201c von Martin Baltscheit in der Regie von Marc Becker am 3. Mai 2026.<\/p>\n<p>Das volle Programm: ohnsorg.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zuschauerzahlen wachsen nach der Corona-Delle wieder, das Ohnsorg Theater plant f\u00fcr die Spielzeit 2025\/26 eine bunte Mischung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90377,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,10926,692,18388,37279,37278,45],"class_list":{"0":"post-90376","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-grund-stefan","11":"tag-hamburg","12":"tag-lang","13":"tag-michael-theaterleiter","14":"tag-ohnsorg-theater-hamburg","15":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114463919902440393","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90376","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90376"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90376\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90377"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90376"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}