{"id":90675,"date":"2025-05-07T04:10:23","date_gmt":"2025-05-07T04:10:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90675\/"},"modified":"2025-05-07T04:10:23","modified_gmt":"2025-05-07T04:10:23","slug":"schoeneberg-stadtquartier-schoenewerk-bis-2026-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/90675\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6neberg: Stadtquartier &#8222;SCH\u00d6NEWERK bis 2026 geplant"},"content":{"rendered":"<p>In Berlin-Sch\u00f6neberg soll an der K\u00e4rntener Stra\u00dfe bis 2026 ein neues Stadtquartier mit rund 26.000 Quadratmetern Bruttogeschossfl\u00e4che entstehen. Das Vorhaben, entwickelt von der PRIMUS Immobilien AG, setzt auf einen Nutzungsmix aus Gewerbe, Handwerk, Gastronomie und \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Ziel ist es, das \u201eSCH\u00d6NEWERK\u201c Quartier mit einem innovativen Mobilit\u00e4tskonzept und mehreren Nachhaltigkeitszertifizierungen zukunftsf\u00e4hig auszurichten.<a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SCHOeNEWERK-\u00a9-Foto-PRIMUS-Immobilien-AG.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-52784\" class=\"lazyload wp-image-52784 size-full\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/SCHOeNEWERK-\u00a9-Foto-PRIMUS-Immobilien-AG.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\"  data- data-orig-\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-52784\" class=\"wp-caption-text\">Das \u201eSCH\u00d6NEWERK\u201c befindet sich im belebten Stadtteil Berlin-Sch\u00f6neberg. Die Umgebung bietet eine vielf\u00e4ltige Mischung aus Wohn- und Gesch\u00e4ftsfl\u00e4chen sowie zahlreiche Caf\u00e9s, Restaurants und Einkaufsm\u00f6glichkeiten. \/ \u00a9 Foto: PRIMUS Immobilien AG<\/p>\n<p>\u00a9 Visualisierungen: PRIMUS Immobilien AG<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Bis Anfang 2026 soll ein neues Stadtquartier namens \u201eSCH\u00d6NEWERK\u201c an der K\u00e4rntener Stra\u00dfe mit rund 26.000 Quadratmetern Bruttogeschossfl\u00e4che entstehen. Die PRIMUS Immobilien AG hat daf\u00fcr das Grundst\u00fcck an der K\u00e4rntener Stra\u00dfe 21\u201323 aus der Insolvenzmasse des M\u00fcnchner Entwicklers Euroboden erworben. Geplant ist ein gemischt genutztes Areal, das Raum f\u00fcr B\u00fcros, Handwerksbetriebe, Gastronomie sowie gewerbliche Beherbergung schaffen soll.<\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"1533\" data-end=\"1867\">Das Projekt, das unter dem Namen \u201eSCH\u00d6NEWERK\u201c firmiert, liegt unmittelbar am S-Bahnhof Sch\u00f6neberg und damit an einem verkehrlich gut angebundenen Standort. Die zentrale Lage zwischen den Kiezen von Sch\u00f6neberg soll das Quartier f\u00fcr verschiedene Nutzergruppen attraktiv machen.<\/p>\n<p>Nutzungskonzept mit Handwerkerh\u00f6fen und \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen am S-Bahnhof Sch\u00f6neberg<\/p>\n<p>Neben Gewerbefl\u00e4chen und B\u00fcros sieht die Planung auch Handwerkerh\u00f6fe sowie gastronomische Angebote in den Erdgeschossen vor. Ein \u00f6ffentlicher Park soll als Naherholungsraum f\u00fcr die angrenzende Nachbarschaft dienen und das Quartier als verbindenden Ort im Kiez etablieren. Das bestehende Wohnhaus auf dem Areal bleibt erhalten und soll behutsam saniert werden.<\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"2358\" data-end=\"2686\">Das Vorhaben ist in zwei Bauabschnitte unterteilt, der Baustart f\u00fcr den ersten Teil ist f\u00fcr Anfang 2026 vorgesehen. Die PRIMUS Immobilien AG betonte in einer Pressemitteilung vom 27. Juni 2024, das Projekt in enger Abstimmung mit der Nachbarschaft und unter Ber\u00fccksichtigung der st\u00e4dtebaulichen Umgebung realisieren zu wollen.<\/p>\n<p>Quartiersentwicklung setzt laut Projektentwickler auf Umweltstandards und pkw-reduzierte Erschlie\u00dfung<\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"2751\" data-end=\"3309\">F\u00fcr das Projekt \u201eSCH\u00d6NEWERK\u201c sind mehrere Nachhaltigkeitszertifizierungen vorgesehen, darunter das DGNB-Gold-Zertifikat, die WELL-Zertifizierung sowie WiredScore f\u00fcr Konnektivit\u00e4t und digitale Infrastruktur. Auch das Mobilit\u00e4tskonzept ist Teil des Nachhaltigkeitsansatzes: Geplant sind eine Kooperation mit einem Carsharing-Anbieter und Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Die N\u00e4he zum S-Bahnhof Sch\u00f6neberg soll zus\u00e4tzlich eine gute Anbindung f\u00fcr k\u00fcnftige Nutzerinnen und Nutzer gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p class=\"\" data-start=\"3311\" data-end=\"3641\">Laut PRIMUS-CEO Sebastian Fischer sei die Integration des Projekts in die Nachbarschaft ein zentrales Anliegen. Die geplante Parkanlage solle dabei nicht nur das Quartier selbst aufwerten, sondern auch den umliegenden Kiezen als Aufenthalts- und Erholungsfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Historischer Kontext: Die politische und st\u00e4dtebauliche Rolle Sch\u00f6nebergs<\/p>\n<p>Der heutige Berliner Bezirk Tempelhof-Sch\u00f6neberg entstand 2001 durch den Zusammenschluss der beiden ehemaligen Bezirke Sch\u00f6neberg und Tempelhof. Sch\u00f6neberg grenzt im Nordwesten an Charlottenburg und Wilmersdorf, im Osten an Kreuzberg und Tempelhof und im S\u00fcden an Steglitz. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs wurde insbesondere der n\u00f6rdliche Teil Sch\u00f6nebergs stark zerst\u00f6rt, rund ein Drittel des Wohnungsbestands ging verloren.<\/p>\n<p>Politisch und historisch spielte Sch\u00f6neberg w\u00e4hrend der Teilung Berlins eine wichtige Rolle. Das Rathaus Sch\u00f6neberg war Sitz des Berliner Abgeordnetenhauses und des Senats von West-Berlin. Dort hielt auch US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy 1963 seine bekannte Rede mit dem Satz \u201eIch bin ein Berliner\u201c. Die Geschichte des Bezirks pr\u00e4gt bis heute das Selbstverst\u00e4ndnis und die Identit\u00e4t Sch\u00f6nebergs.<\/p>\n<p>Quellen: PRIMUS Immobilien AG, Wikipedia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Berlin-Sch\u00f6neberg soll an der K\u00e4rntener Stra\u00dfe bis 2026 ein neues Stadtquartier mit rund 26.000 Quadratmetern Bruttogeschossfl\u00e4che entstehen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90676,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[32442,32443,32444,32445,32446,32448,32449,296,37370,37371,14609,37372,27759,25541,37373,1625,37374,29,37375,37376,30,37377,37378,37379,37380,37381,37382,37383,37384,37385,22786,37386,37387,37388,37389,37390],"class_list":{"0":"post-90675","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-bauprojekte-berlin-schoeneberg","9":"tag-bauprojekte-berlin-tempelhof","10":"tag-bauprojekte-schoeneberg","11":"tag-bauprojekte-tempelhof","12":"tag-bauvorhaben-berlin-schoeneberg","13":"tag-bauvorhaben-schoeneberg","14":"tag-bauvorhaben-tempelhof","15":"tag-berlin","16":"tag-berlin-buero","17":"tag-berlin-buero-leerstand","18":"tag-berlin-bueroflaechen","19":"tag-berlin-bueroprojekte","20":"tag-berlin-schoeneberg","21":"tag-berlin-tempelhof","22":"tag-buergerbeteiligung-schoeneberg","23":"tag-buero","24":"tag-bueros-schoeneberg","25":"tag-deutschland","26":"tag-gastronomie-berlin","27":"tag-gastronomie-schoeneberg","28":"tag-germany","29":"tag-gewerbeflaechen-schoeneberg","30":"tag-handwerk-schoeneberg","31":"tag-handwerkerhoefe-schoeneberg","32":"tag-handwerksbetrieb","33":"tag-immobilienprojekt-schoeneberg","34":"tag-lokales-handwerk","35":"tag-mobilitaetskonzept-schoeneberg","36":"tag-nachhaltiges-bauen-schoeneberg","37":"tag-neubau-schoeneberg","38":"tag-primus-immobilien-ag","39":"tag-quartiersentwicklung","40":"tag-quartiersentwicklung-berlin","41":"tag-quartiersentwicklung-schoeneberg","42":"tag-schoeneberg-kaerntener-strasse","43":"tag-stadtquartier-schoeneberg"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90675"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90675\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}